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Details
Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 5. Etappe Cruise Queen Victoria
09. Februar 2015

Treppensteigen mit der Queen Victoria zum Höhepunkt der Reise

Heute erlebte unsere Fahrt mit der Queen Victoria ihren Höhepunkt und dies gerade in zweifacher Hinsicht. Einerseits war die Durchfahrt oder besser noch der Durchstieg durch den Panama-Kanal ein wichtiger Grund für meine Kreuzfahrt und andererseits erreichten wir heute die unglaubliche Höhe von 26 m.ü.M.. Für ein Schiff von der Grösse der Queen Victoria eine ausserordentliche Leistung. Diese Höhe wird mittels Schleusen überwunden, welche zum Betrieb gigantische Mengen Wasser benötigen. Eine vollständige Durchfahrt durch den Kanal verbraucht 197 Millionen Liter Wasser. Wobei dies nicht wirklich ein Verbrauch ist, das Wasser von Flüssen wird in zwei Seen gestaut und dann durch die Schleusen ins Meer gelassen. Dabei hilft es den Schiffen, die Höhenunterschiede zu meistern. Die Fahrt durch den Kanal kostet für ein Schiff unserer Grösse zwar eine gute halbe Million US$, doch spart sie andererseits den Umweg um die Südspitze Südamerikas und damit etwa 15’000 Kilometer und eine Fahrzeit von gut 3 Wochen.

Die Grösse der Schiffe ist begrenzt, man spricht in diesem Zusammenhang von der sogenannten Panamax Klasse, welche die Schiffsausmasse auf 32.31 m Breite und 294.13 m Länge begrenzt. Immerhin nicht ganz bescheidene Ausmasse! Der Tiefgang darf maximal 12.04 m betragen und die Höhe über dem Wasserspiegel darf 57.91 m nicht übersteigen. Die Queen Victoria passt gerade noch in die Masse, ihr Schwesterschiff, die Queen Mary 2 ist hingegen zu gross und kann den aktuellen Kanal aus dem Jahr 1914 nicht befahren. Mit den Maximalmassen hat ein Schiff links und rechts noch je 61 cm Abstand zu den Wänden der Schleusen, vorne und hinten bleiben noch je 5.33 m zu den Toren. Unglaublich, wie die Queen Victoria in jede dieser „kleinen“ Kammern eingepasst wurde!

Cruise QV 14 46
Zur Zeit wird der Kanal erweitert, neue Schleusen werden gebaut, welche noch grössere Schiffe ermöglichen werden. Die Tore werden in Italien hergestellt und dann hier eingebaut. Die Ausmasse der neuen Tore lässt sich gut im Grössenvergleich mit den kleinen Autos neben dem Tor abschätzen. Die Bauten hätten eigentlich zur 100 Jahr Feier 2014 abgeschlossen sein sollen, doch gab es diverse Probleme, so dass die Eröffnung momentan noch nicht voraussehbar ist. Noch ein interessantes Faktum zum Bau des ursprünglichen Kanals: 153 Millionen Kubikmeter Erde wurden bewegt, in Güterzüge verladen würden diese die Erde viermal umspannen!

Cruise QV 14 42
Wir mussten kurz von 06:00 an der Einfahrt in den Kanal sein, um den Lotsen an Bord zu nehmen, die genauen Zeiten werden lange Zeit vor der Ankunft geplant und müssen genau eingehalten werden. Für heute war das grosse Vorderdeck geöffnet, welches normalerweise nicht zugänglich ist. Zu dieser frühen Stunde waren allerdings erst wenige Passagiere auf.

Cruise QV 14 43
Im Gebiet vor der Einfahrt in die Schleusen warten viele Frachtschiffe auf ihre Durchfahrtszeit. Passagierschiffe haben Vortritt vor den Frachtschiffen, umso wichtiger ist ihre zeitgerechte Ankunft. Pro Tag werden am Kanal zwischen 30 und 40 Schiffen abgefertigt.

Cruise QV 14 44
Die grossen Scheiben der Brücke der Queen Victoria diente mit heute als Spiegel für die Hafenanlagen in Colón, wo die ersten Schleusen warten.

Cruise QV 14 45
Hinter den Hafenanlagen von Colón klart der Himmel in Richtung Wesen auf und erste Sonnenstrahlen zeigen sich. In dieser Anlage werden Container umgeladen, dasselbe geschieht später auf der Pazifikseite in Balboa, der Hafenanlage bei Panama City.

Cruise QV 14 47
Bald ist es soweit, die erste Schleuse ist vor uns. Die Schleusen werden zweispurig geführt, wir fahren in die rechte ein. Vor uns ist schon die Zuiderdam, ein Kreuzfahrtschiff der Holland-America-Line eingefahren und steht schon in der dritten Stufe. Das eigentlich interessante an diesem Bild ist nicht die gigantische Anlage, sondern das kleine Ruderböötli rechts des Steges im linken Bildteil. Mit diesem kleinen Gefährt bringen die Linehandler (Tau-Bediener) die Kabel zur Queen Victoria. Mittels dieser Kabel wird der Gigant von parallel fahrenden Loks in der Spur gehalten. Es muss wohl ein seltsames Erlebnis sein, in einem Ruderboot zu einem riesigen Ozeanschiff hinzufahren!

Cruise QV 14 48
Die erste Schleuse öffnet sich und wir können einfahren. Bevor ein Schiff einfahren kann, muss die Kammer entleert werden, damit die Wasserstände innerhalb und ausserhalb der Tore identisch sind. Das Wasser der nächsten Stufe wird jeweils für die Füllung der vorherigen Kammer verwendet, so kann es mehrfache Dienste leisten. Aus meiner Optik sieht die Schleusenkammer nicht sehr eindrücklich aus, hier nochmals deren Masse: 327.66 m lang und 33.53 m und eine Tiefe von 23.16 m auf der Atlantikseite, auf der Pazifikseite sind die Kammern tiefer, da dort die Gezeiten viel höher sind.

Cruise QV 14 49
Wir haben die erste Stufe überschritten und sind in der zweiten Kammer, der grosse Frachter auf der linken Spur ist erst gerade eingefahren. Wie ich schon beschrieben habe, werden die Schiffe mit den kleinen sogenannten Treidel-Loks in die Schleusen gezogen, welche sich zudem auch im Kanal stabilisieren. Eine solche Lok ist vorne rechts vor dem Frachtschiff zu sehen.

Cruise QV 14 50
Das Tor zu unteren Kammer wurde hinter uns geschlossen und die Befüllung der Kammer läuft. Das dazu benötigte Wasser kommt aus der Kammer der nächsten Stufe und wird anschliessend in die vorherige Stufe weiter geleitet. Wie auf Verabredung marschierten gerade einige Arbeiter über das Tor, als ich fotografierte. Genau richtig für einen Grössenvergleich!

Cruise QV 14 51
Geschafft, die Queen Victoria hat die drei Treppen überstiegen! Wir sind nun 26 m.ü.M. auf dem Gatún-See, welcher das Wasser der umliegenden Flüsse staut, so dass immer genügend Füllmaterial für die Schleusen zur Verfügung steht.

Cruise QV 14 52
An dieser Stelle wurde auf 13 km Länge ein Durchstich durch die Berge gegraben, der sogenannte Culebra Cut, welcher hier kurz vor der Puente Centenario die kontinentale Wasserscheide durchschneidet. Wir sind bereits auf der Pazifikseite, alles Wasser fliesst nun in Richtung des Stillen Ozeans. Die Grabungen dieses Durchstiches war einer der Gründe, weshalb die Franzosen bei ihrem ersten Versuch Ende des 18. Jhdt. scheiterten. Insgesamt starben 22’000 Arbeiter beim Versuch, die meisten durch damals unbekannte Krankheiten wie Gelbfieber und Malaria. Die Franzosen gaben ihre Pläne schliesslich auf und die Amerikaner übernahmen und so konnte der Kanal 1914 eröffnet werden.

Cruise QV 14 53
Wir nähern uns der ersten Schleuse auf dem Weg zum Pazifik, das Frachtschiff in der unteren Kammer zeigt auf der rechten Seite, wie wenig Platz zwischen Rumpf und Schleusenwand bleibt. Beängstigend wenig!

Cruise QV 14 54
Ganz ohne ein Vogelbild geht es auch heute nicht: Fregatt-Vögel begleiteten uns heute auf der ganzen Strecken, insbesondere als wir uns dem Pazifik näherten, wurde sie zahlreicher. In diesem Bild gelang mir eine Familienaufnahme: Links das Männchen mit dem roten Kehlsack, rechts das Weibchen mit der weissen Brust. Beides sehr elegante Flieger!

Cruise QV 14 55
Die letzte Treppenstufe wartet auf unsere Ankunft, bald ist es geschafft und die 197 Millionen Liter Trinkwasser sind in den beiden Ozeanen Pazifik und Atlantik. Hinter den Hügeln am linken Bildrand zeigen sich schon die ersten Spitzen der Hochhäuser von Panama-City.

Cruise QV 14 57
Geschafft! Hinter der Brücke in der Distanz wartet der Pazifik auf uns, der Kapitän kann wieder richtig beschleunigen und hat links und rechts des Schiffes wieder etwas mehr Spielraum. Ich denke mir, auch er hat sich einige Schweisstropfen von der Stirne gewischt, auch wenn seine Kommandobrücke selbstverständlich gut gekühlt ist.

Cruise QV 14 56
Panama-City ist eine moderne Stadt mit vielen Wolkenkratzern, Vor allem Banken haben hier ihre Geschäftssitze, sie betreuen Kunden aus Südamerika, wohl ähnlich der Schweizer Banken auch nicht immer ganz sauber. Das ist aber in beiden Fällen nur eine Vermutung meinerseits.

Cruise QV 14 57
Nun steht nichts mehr im Weg, der Pazifik liegt vor uns, der Kontinent ist überquert. Die nächste Station heisst Puerto Quetzal in Guatemala, bis dahin sind es aber zwei Tage Fahrt in Richtung Norden.
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