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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 5. Etappe Cruise Queen Victoria
Puerto Limon, Costa Rica
Nach einem ganzen Tag auf See mit nicht viel zu tun, ausser am Pool zu faulenzen, legten wir heute morgen früh in Puerto Limon, Costa Rica an. Puerto Limon ist der wichtigste Exporthafen für eines der wichtigsten Produkte Costa Ricas: Bananen. Von hier aus werden die grün geernteten Früchte in riesigen Containern auf Frachter verladen, welche sie dann nach Europa und in die USA bringen. Wir machten einen Ausflug in den nahe gelegenen Tortuguero-Nationalpark, wo wir auf einige interessante Tierbegegnungen hofften. Ich war schon vor mehr als 10 Jahren in diesem Park und erinnerte mich noch gut an die damaligen Erlebnisse. Gross waren die Erwartungen!

Der Park besteht vor allem aus Kanälen, welche die Mangroven-Wälder durchziehen. Mit einem Boot fuhren wir auf einer dieser Wasserstrassen und sahen zuerst einmal diesen Blue Heron, einen Blaureiher. Die jungen Vögel haben zuerst ein weisses Gefieder, erst im Erwachsenenalter wird dieses blau.

Die nächste Begegnung hatten wir mit diesem Yellow-crowned Nightheron, einem meiner Lieblingsvögel. Wenn er dann noch wie dieser hier schön im Licht steht, freut es mich natürlich besonders.

Nicht nur Vögel, auch einige Sorten von Echsen leben im Park. Dieser Jesus Christ Lizard heisst so, weil er auf dem Wasser gehen kann. Wobei gehen nicht der richtige Ausdruck ist, er rennt so schnell über das Wasser, dass er nicht einsinkt. Heute sahen wir kein rennendes Exemplar, er stand einfach am Ufer. Aber auch so eine beeindruckende Gestalt! Dieses Exemplar misst etwa 30 cm vom Kopf bis zur Schwanzspitze.

Dieses seltsame Tier steigt nur einmal pro Woche von seinem Baum herunter, um sein Geschäft zu verrichten. Das Dreizehen-Faultier lebt die meiste Zeit kopfüber in den Bäumen, die grüne Farbe am Fell stammt von Algen, welche in der feuchten Luft sogar am Rücken dieser Kreaturen gedeihen! Wir hatten grosses Glück, ein Faultier am Boden zu treffen bei seinem wichtigen Geschäft zu treffen. Der ganze Aufenthalt dauert nur wenige Minuten und dies gerade einmal pro Woche: Dich Chance lässt sich gut ausrechnen!

Unter einem Ast bemerkten wir einige kleine Fledermäuse, welche sich hier festhalten. Es sind Longnose-Bats, Langnasen-Fledermäuse. Unter dem Ast sind sie einerseits von der starken Sonne geschützt, andererseits auch vom häufigen Regen in dieser Gegen. In einigen Jahren beträgt der jährliche Niederschlag hier zwischen 2’900 und 4’800 mm! Da würde auch ich mir ein trockenes Plätzchen aussuchen.

Howler-Monkeys oder Brüllaffen gibt es einige im Park. Die Männchen veranstalten einen Höllenlärm, wenn sie sich gestört fühlen. Bei meinem letzten Besuch machte ich deren Geräusche nach, was nicht gut ankam. Der Chef-Aff bewarf mich damals mit kleinen Früchten aus dem Baum. Heute liess ich mein Brüllen bleiben.

Ein Faultier konnte ich noch im Baum fotografieren. Die Tiere sehen immer so aus, als ob sie lächeln würden. Auf jeden Fall sieht dieses Exemplar völlig entspannt aus! Die drei Zehen sind ebenfalls gut sichtbar. Aber auch sonst wäre die Identifikation der Art ganz einfach: An der Atlantik-Küste leben ausschliesslich Dreizehen-Exemplare, während am Pazifik ausschliesslich Zweizehen-Kollegen wohnen. Nur in der Mitte Costa Ricas treffen die beiden Arten aufeinander. Allerdings vermischen sie sich nicht.

Ein weiterer Jesus Christ-Lazard am Ufer des Kanals besticht durch seine grüne Farbe. Diese Echse misst etwa 25 cm in der Länge.
Haben sich meine Erwartungen erfüllt? Für den knapp zweistündigen Besuch ganz sicher! Gerne wäre ich noch länger geblieben, doch die Queen Victoria rief schon wieder.

Die Queen Victoria zeigte sich bei unserer Rückkehr zum Schiff in ihrer vollen Grösse. Leider war der Himmel heute während des ganzen Tages eher grau, doch ergab das helle Licht eine gute Beleuchtung für meine Bilder im Park.

Sämtliche Taus des Schiffes sind mit diesen gelben Brettern ausgerüstet, diese verunmöglichen es den Ratten, auf das Schiff zu kommen. Im Mittelalter waren die Ratten die grösste Gefahr, sie reisten mit den Schiffen von Hafen zu Hafen um die Welt und verbreiteten so Krankheiten wie die Pest über weite Distanzen. Schon damals wurden die Schiffe mit solchen Stoppern ausgerüstet.

Der Park besteht vor allem aus Kanälen, welche die Mangroven-Wälder durchziehen. Mit einem Boot fuhren wir auf einer dieser Wasserstrassen und sahen zuerst einmal diesen Blue Heron, einen Blaureiher. Die jungen Vögel haben zuerst ein weisses Gefieder, erst im Erwachsenenalter wird dieses blau.

Die nächste Begegnung hatten wir mit diesem Yellow-crowned Nightheron, einem meiner Lieblingsvögel. Wenn er dann noch wie dieser hier schön im Licht steht, freut es mich natürlich besonders.

Nicht nur Vögel, auch einige Sorten von Echsen leben im Park. Dieser Jesus Christ Lizard heisst so, weil er auf dem Wasser gehen kann. Wobei gehen nicht der richtige Ausdruck ist, er rennt so schnell über das Wasser, dass er nicht einsinkt. Heute sahen wir kein rennendes Exemplar, er stand einfach am Ufer. Aber auch so eine beeindruckende Gestalt! Dieses Exemplar misst etwa 30 cm vom Kopf bis zur Schwanzspitze.

Dieses seltsame Tier steigt nur einmal pro Woche von seinem Baum herunter, um sein Geschäft zu verrichten. Das Dreizehen-Faultier lebt die meiste Zeit kopfüber in den Bäumen, die grüne Farbe am Fell stammt von Algen, welche in der feuchten Luft sogar am Rücken dieser Kreaturen gedeihen! Wir hatten grosses Glück, ein Faultier am Boden zu treffen bei seinem wichtigen Geschäft zu treffen. Der ganze Aufenthalt dauert nur wenige Minuten und dies gerade einmal pro Woche: Dich Chance lässt sich gut ausrechnen!

Unter einem Ast bemerkten wir einige kleine Fledermäuse, welche sich hier festhalten. Es sind Longnose-Bats, Langnasen-Fledermäuse. Unter dem Ast sind sie einerseits von der starken Sonne geschützt, andererseits auch vom häufigen Regen in dieser Gegen. In einigen Jahren beträgt der jährliche Niederschlag hier zwischen 2’900 und 4’800 mm! Da würde auch ich mir ein trockenes Plätzchen aussuchen.

Howler-Monkeys oder Brüllaffen gibt es einige im Park. Die Männchen veranstalten einen Höllenlärm, wenn sie sich gestört fühlen. Bei meinem letzten Besuch machte ich deren Geräusche nach, was nicht gut ankam. Der Chef-Aff bewarf mich damals mit kleinen Früchten aus dem Baum. Heute liess ich mein Brüllen bleiben.

Ein Faultier konnte ich noch im Baum fotografieren. Die Tiere sehen immer so aus, als ob sie lächeln würden. Auf jeden Fall sieht dieses Exemplar völlig entspannt aus! Die drei Zehen sind ebenfalls gut sichtbar. Aber auch sonst wäre die Identifikation der Art ganz einfach: An der Atlantik-Küste leben ausschliesslich Dreizehen-Exemplare, während am Pazifik ausschliesslich Zweizehen-Kollegen wohnen. Nur in der Mitte Costa Ricas treffen die beiden Arten aufeinander. Allerdings vermischen sie sich nicht.

Ein weiterer Jesus Christ-Lazard am Ufer des Kanals besticht durch seine grüne Farbe. Diese Echse misst etwa 25 cm in der Länge.
Haben sich meine Erwartungen erfüllt? Für den knapp zweistündigen Besuch ganz sicher! Gerne wäre ich noch länger geblieben, doch die Queen Victoria rief schon wieder.

Die Queen Victoria zeigte sich bei unserer Rückkehr zum Schiff in ihrer vollen Grösse. Leider war der Himmel heute während des ganzen Tages eher grau, doch ergab das helle Licht eine gute Beleuchtung für meine Bilder im Park.

Sämtliche Taus des Schiffes sind mit diesen gelben Brettern ausgerüstet, diese verunmöglichen es den Ratten, auf das Schiff zu kommen. Im Mittelalter waren die Ratten die grösste Gefahr, sie reisten mit den Schiffen von Hafen zu Hafen um die Welt und verbreiteten so Krankheiten wie die Pest über weite Distanzen. Schon damals wurden die Schiffe mit solchen Stoppern ausgerüstet.
