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- Kategorie: Portugal 26
Ausflug ins Douro-Tal – Peso da Régua
Wir übernachteten in einer kleinen Ortschaft im Douro-Tal, in Peso da Régua. Direkt am Fluss gelegen, boten sich von hier aus wunderbare Ausblicke über das Tal und den Fluss.

Unser Hotel lag bei einer der Brücken, welche den Fluss hier überqueren. Diese alte Stahlbrücke ist für den motorisierten Verkehr geschlossen und nur für Fussgänger begehbar. Die Aussicht auf den Fluss ist grandios.

Flussaufwärts sind die neuen Brücken, welche für den aktuellen Verkehr genutzt werden. Im Vordergrund die Brücke für die Bahn, dahinter jene für den Autoverkehr. Verdeckt hinter dieser sind die Pylone der modernen Autobahnbrücke zu sehen, welche hier ebenfalls den Fluss überquert.

Unser Tagesausflug begann mit einer Schifffahrt auf dem Fluss. Um zum Anlegesteg zu kommen, mussten wir am kleinen, hübschen Bahnhof vorbeigehen. Auch hier gab es Azulejos als Schmuck.

Die Schifffahrt ermöglichte immer wieder interessante Ausblicke auf die Weinberge der Region. Neben dem bekannten Portwein werden hier auch andere, sehr bekömmliche Weine angebaut. Während der Abendessen hatten wir ausreichend Gelegenheit, diese zu geniessen.

Beim Wendepunkt der Schifffahrt überspannt eine ältere Brücke den Douro; von hier aus ist der Fluss nur noch mit kleineren Booten schiffbar.

Die stattlichen Weingüter zeugen vom Wohlstand, den der Wein in die Gegend brachte. Insbesondere die Engländer waren schon früh stark am Portwein interessiert und noch heute tragen einige der grösseren Weingüter englische Namen.

Eine hübsche Stimmung auf dem Wasser.

Die akkurat angelegten Weinberge verleihen der Landschaft ein gepflegtes Aussehen.

Die Rückfahrt fand mit einem Zug statt. Die grosse Diesellokomotive konnte ich noch bei der Einfahrt in den Bahnhof fotografieren. Ein imposantes Teil!

Für die Rückfahrt vom Zielbahnhof zum Hotel wählte ich eine Route über die Berge zu einem Aussichtspunkt hoch über dem Tal. Zwar über kleine und kurvenreiche Strässchen, doch der Ausblick belohnte uns mit einer grossartigen Sicht auf die Gegend.

Auch diese Seite des Tals war absolut sehenswert.

Direkt neben unserem Hotel, links vom gelben Haus, stand ein kleines Häuschen. Vorne vielleicht 3 Meter breit und nicht viel länger.

Darin war ein winziger Coiffeursalon untergebracht, den ich vor dem Abendessen noch schnell besuchte, um meine Frisur wieder etwas herzurichten. Der ältere Herr mit dem Kamm in der Hand machte einen guten Job. Sein Geschäftspartner bediente gerade einen anderen Kunden. Als die Einheimischen in ihrem lokalen Dialekt loslegten, verstand ich kaum ein Wort. Mit meinen Spanischkenntnissen kann ich sonst ab und zu der Konversation folgen.