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Dune du Pilat, Landes, France

Auch die Dune du Pilat hat sich seit meinem letzten Besuch hier nicht gross verändert. Der Aufstieg ist heute viel einfacher, auf der vom Meer abgewandten Seite gibt es eine Treppe mit einem Seil. So ist der Aufstieg viel einfacher.
Die Düne ist etwas mehr als 100 m hoch, 2.9 km lang und bis zu 600 m breit. Insgesamt soll sie aus etwa 55 Mio m3 Sand bestehen.
Plage du Porge, Landes, France

Während einer Reise durch die Landes im Südwesten Frankreichs besuchten wir den Strand von Le Porge. 1986 war ich zu letzten Mal hier und wollte nachsehen, ob sich etwas geändert hat. Am Strand nichts, der sieht immer noch gleich aus. Die ganze Küste in dieser Gegend ist ein langer, feiner Sandstrand. Das Wasser für mich aber zu kalt.
Staubsauger-Roboter versuchte zu fliehen
Heute setzte ich den Staubsauger-Roboter in Orselina in Betrieb und vergass, die Türe zum Garten zu schliessen. Prompt nützte das Ding die Gelegenheit und versuchte zu fliehen.

Er verhedderte sich aber bald im Gras und meldete mir dies über die App. So konnte ich ihn gut einfangen, bevor er über alle Berge verschwand. Mit ein wenig mehr Intelligenz hätte er wohl die Nachricht deaktiviert und so wäre ihm die Flucht gelungen. Nun lädt er zufrieden an der Steckdose.
Abschluss in Porto und Rückreise
Die letzten Tage unserer Reise verbrachten wir in Porto, der bekannten Hafenstadt am Atlantik und an der Mündung des Douro.

Das hiesige Leben spielt sich viel am Fluss ab. Viele auf den ersten Blick schöne Häuser sind beiderseits des Flusses gebaut. Bei näherem Hinschauen bemerkt man aber oft den Zahn der Zeit, der an den Häusern nagt. Im Stadtzentrum sind die beidseitigen Quais voller Leben: Restaurants und Bars stehen dicht an dicht.

Der Douro wird von vielen Brücken überspannt. Eine davon ist die Brücke Dom Luís I., welche oben von der Bahn und von Fussgängern genutzt wird; unten sind Fussgänger, Motorräder und Autos zugelassen.

Insgesamt sind es heute sieben Brücken, welche auf dem Stadtgebiet den Fluss überqueren. Sinngemäss gibt es als Attraktion auch eine „7-Brücken-Tour“, welche mit einem Boot auf dem Fluss unter allen durchfährt. Die mittlere Stahlbrücke wurde vom Büro von Gustave Eiffel erbaut und dient immer noch der Eisenbahn.

Eine Nahansicht des Eiffel’schen Werks.

Etwas weiter flussabwärts wird gerade eine neue Brücke gebaut – die achte! Bald schon müssen alle Reiseführer und Touren umgeschrieben werden, es sei denn, eine der bestehenden Brücken würde einstürzen.

In der Innenstadt gab es unzählige kleine Gassen, die von Geschäften, Restaurants und Cafés gesäumt waren. Viele der Strassen und Gassen sind autofrei.

Der Bau der Kathedrale von Porto wurde schon im 12. Jh. begonnen und während einiger Jahrhunderte erweitert und umgestaltet. Die Säule im Vordergrund diente einst als Pranger. Wie genau das vor sich ging, konnte ich nicht herausfinden.

Jeden Abend versammeln sich viele Leute, Touristen und Einheimische am Ufer, um ihren Tag ausklingen zu lassen oder in einem der vielen Restaurants zu essen. Genau das machten auch wir.

Auf der gegenüberliegenden Flussseite liegt das Mosteiro da Serra do Pilar, auf dessen Terrasse sich jeden Abend hunderte von Touristen versammeln, um den Sonnenuntergang zu sehen. Für mich war das unmöglich: viel zu viele Leute und zu wenig Sitzgelegenheiten.

An einem Tag überquerten wir die Brücke zu Fuss, um einen etwas anderen Eindruck der Stadt zu bekommen. Die Trams fahren ebenfalls auf der Brücke, es bleibt aber genügend Platz für die Fussgänger.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses hatten die Portwein-Kellereien ihre Lager, wo die Weine aus dem Douro-Tal zwischengelagert wurden, bevor sie exportiert wurden. Die Weine sind ein Hauptbestandteil des Wohlstands von Porto und auch von ganz Portugal.

Bei einer Stadtwanderung stiess ich auf diese Kirche, die mit Azulejos verziert war. Auf dem Platz davor boten einige fliegende Händler allerlei Touristenkram feil.
Am letzten Tag fuhren wir von Porto direkt zum Flughafen von Lissabon. Nach etwas mehr als vier Stunden kamen wir am Ziel an. Das Auto abzugeben und einzuchecken ging problemlos. Bald schon sassen wir im Flieger und dann …

… machte der Pilot noch seinen obligatorischen Rundgang um den Flieger und stellte dabei fest, dass ein Reifen nicht mehr ganz seinen Wünschen entsprach. Das ganze Rad musste ausgetauscht werden, was dann zu einer Verspätung von etwas mehr als einer Stunde führte. Während des Radwechsels blieben alle Passagiere an Bord.
In Zürich brachte uns ein Uber problemlos nach Lieli, wo wir kurz vor Mitternacht ankamen.
