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- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Erste Etappe - South Africa
Table Mountain, DER Aussichtspunkt in Cape Town
Der Tafelberg ist die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Kapstadt. Nach zwei erfolglosen Versuchen gelang mir heute früh die Besichtigung. Kurz vor 9 Uhr war ich bei der Talstation, wo allerdings schon sehr viele Leute für Tickets anstanden. Parkplätze waren in der Nähe keine mehr zu haben. Einmal mehr profitierte ich von meinem Behindertenausweis.
Selbstverständlich gibt es in der Nähe der Station besondere Parkplätze für Behinderte, von den mir eine freundliche Damen einen zuwies. Da ich noch kein Ticket hatte, sollte ich mich in die Reihe stellen, welche für etwa eine halbe Stunde Wartezeit garantierte. Sobald ich das Ticket hätte, könne ich mit dem Aufzug hochfahren und müsse nicht in der Schlange anstehen.

Glücklicherweise hatte die Talstation ein öffentliches WiFi, so dass ich mein Ticket online bestellen und schon nach kurzer Zeit mit dem eTicket auf meinem iPhone per Aufzug zur Seilbahn hochfahren konnte.
Klick auf das Bild zeigt es in hoher Auflösung.
Von 1060 m.ü.M. ergab sich ein grandioser Rundblick über Kapstadt mit dem Blick auf die Atlantik-Küste im Norden der Stadt. Die kleine Insel in der rechten Bildhälfte ist Robben-Island, wo viele berühmte Gefangene während Jahren eingekerkert waren, darunter während vieler Jahre auch Nelson Mandela.
In Richtung Süden liegt die ganze Kap-Halbinsel zu Füssen. Zuunterst das Kap der Guten Hoffnung, welches ich vor einigen Tagen besuchte. Ein grandioser Rundblick und dies bei wolkenlosem Himmel und angenehmen 25 Grad ohne Wind! Geduld zahlt sich manchmal eben doch aus!
Direkt unterhalb der Talstation liegt Camps Bay, ein nobles Quartier von Kapstadt, welches an einem weissen Sandstrand liegt. Heute Abend sollte die Ortschaft nochmals eine wichtige Rolle spielen, als ich im Paranga-Restaurant ass.
Rock-Hyrax sind die nächsten noch lebenden Verwandten der Elefanten. Dieser Kerl scheint keine Angst zu kennen, liegt er doch auf einem Felsen, von welchem aus beinahe 600 m freier Fall möglich wären. Sein Verwandter würde sich wohl kaum hier hinstellen!
Sein Kollege lag direkt unterhalb der Brüstung und liess sich problemlos fotografieren. Während der ganzen Reise im Krüger-NP trafen wir kein einziges Exemplar dieser putzigen Tiere, auf dem Tafelberg sind sie sehr zahlreich.
