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Details
Kategorie: Sri Lanka 26
23. Januar 2026

Nuwara Eliya, der Höhenkurort der Engländer und eine Zugfahrt

Ein am Vorabend bestellter Fahrer holte uns im Hotel in Kandy ab und brachte uns zu unserer nächsten Destination. Nuwara Eliya war der bevorzugte Aufenthaltsort der Engländer, da auf knapp 2000 m Höhe das Klima für sie ganz angenehm war. Uns erwarteten 7° am Morgen und knappe 25° am Nachmittag. Das aber bei strahlendem Sonnenschein. 

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Bereits auf der Hinfahrt über eine kurvige Bergstrasse kamen wir an einigen Stellen vorbei, an denen der starke Sturm vom November 24 zu Erdrutschen führte. Es gab damals in Sri Lanka bis zu 400 Todesfälle. An einigen Stellen war die Strasse nur einspurig befahrbar, da immer noch viel Geröll auf der Fahrbahn lag.

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Die Gegend rund um Nuwara Eliya ist bekannt für die Teeplantagen, welche hier ganze Hänge überziehen. Unser Fahrer liess uns bei einer der vielen Teefabriken aussteigen und wir konnten den Prozess der Teeherstellung besichtigen. In dieser Halle werden die frisch gepflückten Blätter auf grossen Rosten getrocknet, indem von unten her warme Luft hineingeblasen wird. Nach wenigen Stunden ist hier die Arbeit erledigt.

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Die getrockneten Blätter werden anschliessend in dieser Halle fein gemahlen und ausgesiebt. Von hier aus gehen die getrockneten und gemahlenen Blätter in die Verpackung.

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Ein Blick auf eine typische Plantagengegend. Bei den Teebüschen werden jeweils die obersten 3 Blätter pro Zweig gepflückt. Alle paar Wochen können dieselben Stauden wieder abgeerntet werden.

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Am Ziel angekommen bemerkte ich diesen Charger; auch auf Sri Lanka hält die Moderne Einzug. Pro Tag sehen wir viele chinesische Elektroautos, vorwiegend von BYD. Aber auch andere Marken sind präsent.

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Das ehemalige Postbüro der Stadt ist heute ein Touristenmagnet, viel entsprechender Müll wird hier an die Käuferschaft gebracht.

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Die Hauptstrasse durch das Städtchen hat nicht viel Verkehr. Die Buddha-Statue verhindert Unfälle und auch der Polizist auf der Kreuzung trägt zur Sicherheit bei.

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Unser Hotel nannte sich Hill Club. Ein veritables englisches Klubhaus mit schweren, dunklen Sesseln in den Gemeinschaftsräumen. Es gab zwei Restaurants im Hotel, eines mit Anzugzwang und eines ohne Kleidervorschriften. Die Karte war an beiden Orten dieselbe. Wir assen an beiden Abenden im Casualrestaurant hervorragend.

Am Folgetag wollten wir die berühmte Zugfahrt durch die Teeplantagen nach Elle unternehmen. Im Internet waren alle Tickets ausgebucht, der Rezeptionist des Hill Club meinte, wir sollten es einfach versuchen. Die Angaben im Internet bezüglich des Fahrplans waren ebenfalls nicht zutreffend. Ein Anruf am Bahnhof sorgte für Klarheit. Entgegen der Angaben im Internet, wonach der Zug um 09:50 abfahren sollte, war die korrekte Auskunft des Bahnhofs die Abfahrt bereits um 09:30, sehr knapp für uns. Der nette Herr organisierte uns ein Taxi, welches uns zur knapp 30 Minuten entfernten Bahnstation brachte. 

Der Zug war bei unserer Ankunft abfahrbereit, wartete aber noch, bis wir die Tickets gekauft hatten und eingestiegen waren. Alle Sitzplätze waren selbstverständlich bereits vergeben und auch Stehplätze waren rar. Der Schaffner bemerkte meinen schlechten Gang und wies mich zu einem Sitzplatz, der mir sehr gelegen kam.

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An einigen Stellen neben den Geleisen hatten Bauern die Beete für die nächste Gemüseaussaat vorbereitet.

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Teefelder überzogen grosse Teile der Hügel.

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Der Zug war einerseits voller Touristen, es gab aber auch viele Einheimische, welche den Zug nutzten. Wir fuhren, wie im Reiseführer empfohlen, in der zweiten Klasse. Die Waggons der ersten Klasse waren klimatisiert und die Fenster liessen sich nicht öffnen.

Von Elle aus, unserer Endstation, bestellte ich einen UBER, der uns die knappen 90 km zurück zu unserem Hotel brachte. Der Fahrer selber wohnte nahe unserem Ziel des nächsten Tages und er fragte mich, ob er uns am nächsten Morgen abholen solle und uns zum Ziel bringen solle. Sein Weg von Nuwara Eliya zu seinem Wohnort benötigte gute 3 Stunden. Damit wir am nächsten Morgen um 10 Uhr losfahren konnten, machte er sich bereits um 6 Uhr auf den Weg zu uns. Ich fragte ihn, ob das keine Problem sei. Er verneinte und wollte uns unbedingt fahren.

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