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- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Erste Etappe - South Africa
Ein regnerischer Tag mit einigen Aufhellungen
Nach dem gestrigen Sonnenschein und warmen Temperaturen präsentiert sich die Welt heute komplett anders: Am frühen Morgen war der Himmel noch wolkenlos, doch bereits beim Frühstück zogen dicke Wolken aus dem Süden auf und verdeckten die Sonne. Wo gestern die Sonne beim Abendessen noch blendete, war heute nur noch vereinzelt etwas blauer Himmel zu sehen. Trotzdem machte ich mich auf den Weg in Richtung Süden. Ich wollte die Kap-Halbinsel noch etwas genauer erkunden und vielleicht nochmals zu den Pinguinen fahren.

Die Bergen hinter Camps Bay erinnern irgendwie an die Kurfirsten in der Schweiz, das heutige Wetter war liess sie jedoch nicht sehr gut aussehen.
Der Leuchtturm von Slankoppund war heute auch kaum zu sehen, der Nebel über dem Atlantik verdeckte ihn nahezu. Erst als ich näher fuhr, tauchte er aus der Suppe auf. Der Regen hörte kurz auf, so dass ich ohne nass zu werden aussteigen konnte.
Mein Ziel war die Pinguin-Kolonie von Simon’s Town, doch das Wetter war so lausig, dass ich von meinem Vorhaben absah. Statt Pinguinen besuchte ich ein Kaffee in der Stadt und bemerkte dieses interessante Schild. Auf diese Idee kam ich nicht!

Ursprünglich buchte ich eines der wenigen Hotels, welche gestern noch verfügbar waren. Als ich jedoch dort vorfuhr, kehrte ich unverrichteter Dinge um und buchte eine andere Unterkunft. In einem eher lausigen Quartier gelegen, war das Hotel herunter gekommen und überhaupt nicht einladend. Nun bin ich in einem viel angenehmeren Hotel in der Nähe der V&A Waterfront, einem grossen Einkaufszentrum mit vielen internationalen Ladenketten. Doch auch hier gibt es seltsame Ankündigungen. Die Hotel-Bar habe ich auf jeden Fall nicht aufgesucht. Wer weiss, ob die Manager auch das Kleingedruckte gelesen haben.
Gegen Abend konnte ich noch meine neue Sonnenbrille abholen, welche ich am letzten Donnerstag bei einem Optiker im V&A bestellte. Meine alte kam mir irgendwo in Johannesburg abhanden, ich versuchte alles, sie wieder zu bekommen, leider erfolglos. Ganz unglücklich bin ich jedoch nicht, da ich die Gläser ohnehin hätte ersetzen müssen, da sie einerseits ziemlich zerkratzt waren und die Korrektur zudem auch nicht mehr ganz meinen Augen entsprach. Nun konnte ich mir eine Brille derselben Marke aus Deutschland (Mykita) machen lassen. Mit hervorragenden Gläsern und optimaler Korrektur ausgerüstet, bin ich bereit für die nächste Etappe meiner Reise. Der Preis war etwas mehr als 50% von meiner schweizer Brille. Die Mehrwertsteuer von 14% erhalte ich zudem noch zurück.
