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- Kategorie: Atlantik, USA und Mexico 14 - Teil 3 Mexico
Nach dem Rausch bleibt kaum mehr etwas
El Triunfo, eine kleine Stadt auf dem Weg von La Paz in Richtung unseres heutigen Ziels San José de los Cabos erlebte ab 1862 einen gigantischen Rausch. Silber und Gold wurde gefunden und wie immer sorgte dies für einen Zustrom von tausenden von Glückssuchern. Mehr als 10’000 Einwohner soll die Stadt einmal gehabt haben. Heute, fast 100 Jahre nach dem Ende des Rausches, verbleiben nur noch etwa 320.
Noch immer steht der 47 m hohe Kamin der einstigen Hütte. Dieser wurde damals von Gustav Eiffel geplant. Seit der Stilllegung der Mine 1926 steht er noch unbeschädigt als Zeuge einstiger Aktivitäten.
Ein weiterer Zeuge einstigen Reichtums ist die Kirche des Dorfes; diese ist immer noch gut unterhalten und schmückt das sonst weitgehend verfallene Dorf.
Der Innenraum ist, wie in Mexico üblich, sehr schlicht gehalten, keine Bilder zieren die Wände. Das Dach ist eine interessante Holzkonstruktion.
Ein Granitbrocken an der Strasse zog mein Interesse auf sich, in einem Spalt siedelten sich Kakeen an, einer davon blüht geade. Erstaunlich, mit wie wenig ein Kaktus auskommt. Woher er seine notwendigen Rohstoffe erhält ist mir schleierhaft. Aber anscheinend genügen das bisschen Regen und einige Mineralien aus dem Fels.
Statt der normalen Strasse quer über die Insel folgten wir der Küstenstrasse, welche über weite Strecken nicht geteert war, dafür immer wieder schöne Ausblicke auf die Strände an der Sea of Cortez bot. Die meisten Strände waren heute menschenleer, insgesamt erhielten wir bisher den Eindruck, dass zur Zeit nicht viele Touristen in der Baja unterwegs sind.
Ab und zu trafen wir entlang der Strecke auf Esel, hier eine Stute mit ihrem Jungen. Dieses war ganz neugierig und alles andere als scheu. Auch die Mutter lies es zu, dass wir uns dem Jungen näherten.
Da wir auf unserem Weg viel länger brauchten als über die normale Strasse stand die Sonne noch vor unserer Zielankunft schon tief am Horizont. Die Berge der Sierra zeichneten sich in unterschiedlichen Grautönen ab.

Noch immer steht der 47 m hohe Kamin der einstigen Hütte. Dieser wurde damals von Gustav Eiffel geplant. Seit der Stilllegung der Mine 1926 steht er noch unbeschädigt als Zeuge einstiger Aktivitäten.

Ein weiterer Zeuge einstigen Reichtums ist die Kirche des Dorfes; diese ist immer noch gut unterhalten und schmückt das sonst weitgehend verfallene Dorf.

Der Innenraum ist, wie in Mexico üblich, sehr schlicht gehalten, keine Bilder zieren die Wände. Das Dach ist eine interessante Holzkonstruktion.

Ein Granitbrocken an der Strasse zog mein Interesse auf sich, in einem Spalt siedelten sich Kakeen an, einer davon blüht geade. Erstaunlich, mit wie wenig ein Kaktus auskommt. Woher er seine notwendigen Rohstoffe erhält ist mir schleierhaft. Aber anscheinend genügen das bisschen Regen und einige Mineralien aus dem Fels.

Statt der normalen Strasse quer über die Insel folgten wir der Küstenstrasse, welche über weite Strecken nicht geteert war, dafür immer wieder schöne Ausblicke auf die Strände an der Sea of Cortez bot. Die meisten Strände waren heute menschenleer, insgesamt erhielten wir bisher den Eindruck, dass zur Zeit nicht viele Touristen in der Baja unterwegs sind.

Ab und zu trafen wir entlang der Strecke auf Esel, hier eine Stute mit ihrem Jungen. Dieses war ganz neugierig und alles andere als scheu. Auch die Mutter lies es zu, dass wir uns dem Jungen näherten.

Da wir auf unserem Weg viel länger brauchten als über die normale Strasse stand die Sonne noch vor unserer Zielankunft schon tief am Horizont. Die Berge der Sierra zeichneten sich in unterschiedlichen Grautönen ab.
