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- Kategorie: Thailand und Burma 16
Ein Halbtag im strömenden Regen, dann Wetterbesserung
Dass es jetzt in Myanmar gerade Regenzeit ist, wurde uns heute morgen klar. Schon beim Aufstehen prasselte der Regen auf das Dach des Schiffes. Das störte uns aber nicht sehr, da wir ohnehin bis am Mittag auf dem Wasser unterwegs waren. Sagaing war unsere nächste Station, welche wir gegen Mittag erreichen sollten.

Am Flussufer standen immer wieder Fischer im Wasser und senkten ihre kunstvoll gebauten Netze ins Wasser, dies in der Hoffnung, einen grossen Fisch zu fangen. Meist jedoch hatten sie lediglich kleine Fischlein in den Netzen. Der starke Regen hinterliess trotz der recht kurzen Verschlusszeit meiner Kamera sichtbare Spuren im Bild.

Ein Bauer suchte zusammen mit seinem Fuhrwerk unter einem kleinen Baum Schutz. Viel Wasser konnte der Baum allerdings kaum abhalten, dazu war der Regen viel zu intensiv.

Sagaing ist die heiligste Stadt in Myanmar, sehr viele Klöster, aber auch Meditationshallen sowie andere Einrichtungen befinden sich im Stadtgebiet. In einem Frauenkloster machten wir einen kurzen Besuch. Die Nonnen haben allesamt kahl geschorene Köpfe, was ihnen ein seltsames Aussehen verleiht. Die Nonnen bleiben in der Regel ebenso wenig wie die Mönche ihr Leben lang im Kloster. Sie treten ein, um eine Ausbildung machen zu können oder auch aus spirituellen Gründen. Wieso Buddha wohl lieber so verunzierte Mädchen und junge Frauen hat? Insgesamt sollen um die 5’000 Nonnen und Mönche in Sagaing leben, allesamt kahl geschoren.

In einem Raum standen die Nonnen für etwas an, Essen wird es wohl kaum gewesen sein, da sie nur eine Mahlzeit pro Tag einnehmen dürfen und dies ist das Frühstück. Wir besuchten das Kloster am späteren Nachmittag.

Zuoberst auf einem Hügel steht die Sun-U-Ponnya-Shin Pagode aus dem 14. Jhdt. Von hier aus hat man einen wunderschönen Überblick über die Gegend. Auf der linken Seite am anderen Ufer des mächtigen Irrawaddy liegt Mandalay, unser morgiges Ziel. Die Reihe von kleinen Dächern in der Mitte des Bilder beschatten den Pilgerweg, welcher vom Fluss her zur Pagode hinauf führt. Wir waren heute faul und liessen uns mit einem Auto hochfahren.

Auf dieser Tafel findet sich Buddha’s Lehre auf drei Zeilen eingedampft:
1 Verzichte auf alles Schlechte
2 Kultiviere alles Gute
3 Reinige deinen Geist
So einfach lässt sich eine komplizierte Religion offensichtlich darstellen. Wozu braucht es dann so dicke Bücher und hundertausende Gelehrte?

Am Flussufer standen immer wieder Fischer im Wasser und senkten ihre kunstvoll gebauten Netze ins Wasser, dies in der Hoffnung, einen grossen Fisch zu fangen. Meist jedoch hatten sie lediglich kleine Fischlein in den Netzen. Der starke Regen hinterliess trotz der recht kurzen Verschlusszeit meiner Kamera sichtbare Spuren im Bild.

Ein Bauer suchte zusammen mit seinem Fuhrwerk unter einem kleinen Baum Schutz. Viel Wasser konnte der Baum allerdings kaum abhalten, dazu war der Regen viel zu intensiv.

Sagaing ist die heiligste Stadt in Myanmar, sehr viele Klöster, aber auch Meditationshallen sowie andere Einrichtungen befinden sich im Stadtgebiet. In einem Frauenkloster machten wir einen kurzen Besuch. Die Nonnen haben allesamt kahl geschorene Köpfe, was ihnen ein seltsames Aussehen verleiht. Die Nonnen bleiben in der Regel ebenso wenig wie die Mönche ihr Leben lang im Kloster. Sie treten ein, um eine Ausbildung machen zu können oder auch aus spirituellen Gründen. Wieso Buddha wohl lieber so verunzierte Mädchen und junge Frauen hat? Insgesamt sollen um die 5’000 Nonnen und Mönche in Sagaing leben, allesamt kahl geschoren.

In einem Raum standen die Nonnen für etwas an, Essen wird es wohl kaum gewesen sein, da sie nur eine Mahlzeit pro Tag einnehmen dürfen und dies ist das Frühstück. Wir besuchten das Kloster am späteren Nachmittag.

Zuoberst auf einem Hügel steht die Sun-U-Ponnya-Shin Pagode aus dem 14. Jhdt. Von hier aus hat man einen wunderschönen Überblick über die Gegend. Auf der linken Seite am anderen Ufer des mächtigen Irrawaddy liegt Mandalay, unser morgiges Ziel. Die Reihe von kleinen Dächern in der Mitte des Bilder beschatten den Pilgerweg, welcher vom Fluss her zur Pagode hinauf führt. Wir waren heute faul und liessen uns mit einem Auto hochfahren.

Auf dieser Tafel findet sich Buddha’s Lehre auf drei Zeilen eingedampft:
1 Verzichte auf alles Schlechte
2 Kultiviere alles Gute
3 Reinige deinen Geist
So einfach lässt sich eine komplizierte Religion offensichtlich darstellen. Wozu braucht es dann so dicke Bücher und hundertausende Gelehrte?
In Myanmar sind viele Buddha Figuren mit leuchtenden Heiligenscheinen ausgestattet. Ich nahm mit meinen iPhone einen kurzen Film auf, der die Animation schön zeigt. Speziell für Thomas liess ich den Ton im Film, die Stimme ist jene unseres Reiseleiters, den ich schon mit Thomas erlebte. Es wird ihn sofort an Thant erinnern.

Die ganze Gegend von Sagaing sieht aus wie die Haut eines pickligen Teenies: Voller kleiner Püggeli, dies sind die Dächer der Pagoden. Zwei Brücken überqueren hier den Irrawaddy: Die vordere ist erst etwa vier Jahre alt, die hintere mit den kleinen Rundbögen stammt noch von den Engländern. Sie wurde im WW II von den nach Indien abziehenden Tommies gesprengt und konnte erst Anfang der 50-er Jahre wieder aufgebaut werden.

Kurz bevor ich die Pagode verliess, sah ich diesen heiligen Chüngel! Ganz vergnügt knabbert er an seinem Rüebli, durch den Schlitz in seinem Schädel können die Gläubigen eine Spende einwerfen, dies soll Glück bringen!

Den Abschluss der Tages machte ein in der Gegend obligatorischer Besuch bei der U-Bein-Brücke, der längsten Teak-Holz-Brücke der Welt. 1.2 km führen ans andere Ufer des kleinen Sees. Wir gingen den einen Weg über die Brücke, zurück liessen wir uns von kleinen Boote über den See rudern. Besonders schön ist die Brücke beim Sonnenuntergang. Trotz den vielen Pagode-Besuchen und Glückschüngel, fand heute für uns kein solcher statt. Die Brücke blieb deshalb unter den Erwartungen.

Um die Wartezeit vor dem Sonnenuntergang zu verkürzen, wurden wir von Peter Kaufmann, dem Sohn der Familie Kaufmann, welche das Reisebüro betreibt, mit einem Drink erwartet. Die Sonne brauchte aber auch dies nicht hinter den Wolken hervor.

Diese beiden Mönche waren neben den vielen Touristen auch auf der Brücke unterwegs. Die Pfosten der Brücke stammen übrigens von einem ehemaligen Königspalast aus Amarapura, einer Stadt am anderen Ende der Brücke. Viele von ihnen sind bereits verrottet und durch schmucklose Betonpfosten ersetzt. Im Gegenlicht sieht man dies jedoch nicht. Bei meiner letzten Reise gelang mir ein schönes Bild im Scherenschnitt-Stil.
