- Details
- Kategorie: Thailand und Burma 16
06:30 - Leinen los - Irrawaddy, wir kommen!
Ein wunderschöner Morgen erwartete mich heute um 6 Uhr auf dem Sonnendeck zum Morgenkaffee. Eine knappe halbe Sunde später begann sich das Schiff zu regen. Heute war der grosse Tag des Schiffes.

Ein Matrose machte sich auf den Land auf zum Befestigungspunkt der letzten Leine und löste diese vom Ufer. Zuvor startete der Kapitän die Maschinen, so dass wir problemlos ablegen konnten. Der Matrose sprang als letzter an Bord, damit auch er die Reise mitmachen konnte.

Der Kapitän bezog Position auf dem Ausguck, um das Lösen der Leinen zu überwachen. Er war froh, dass sich das Schiff endlich in Bewegung setzen konnte. Der Fluss lag vollkommen flach vor uns und wartete, dass wir uns endlich auf den Weg machten. In dieser Jahreszeit sind nur wenige Schiffe unterwegs, da die Regenzeit viele Touristen von der Reise nach Burma abhält. Bereits bei meiner letzten Reise nach Burma war gerade Regenzeit und ich habe diese in bester Erinnerung: Wenig Touristen, ab und zu ein kurzer Spritzer und meist ein für die Fotografie bestens geeigneter Himmel mit einigen hübschen Wolken. Eine hervorragende Reisezeit!

Nach einigen Stunden Fahrzeit kam die längste Brücke über den breiten Fluss in Sicht: 3.5 km überspannt dieses Bauwerk den grossen Fluss!

Gerade in der Mitte der Brücke gelang mir ein Bild, welches die mächtige Struktur schön zeigt. Unser Kapitän steuerte sein Boot souverän zwischen zwei Pfeilern hindurch. Einer der Durchgänge dient dem bergwärts-, ein anderer dem talwärts führenden Verkehr.

Diese grosse Brücke ist erst seit wenigen Jahren in Betrieb, früher setzten die Fahrzeuge mit einer Fähre über. Heute führt auch eine Eisenbahn-Linie über die Brücke. Wieso bei der ganzen Brücke gerade mal drei Segmente als Bogen ausgeführt sind, vermag ich nicht zu ergründen. Stabilität oder auch nur eine ästhetische Frage?

Unterwegs legten wir bei einem kleinen Dorf an, um das Leben der Einwohner näher kennen zu lernen. Unsere Reiseagentur spendete dieser Gemeinschaft ein Schulgebäude und bezahlt die Lehrerinnen für die etwa 50 Kinder. Die Dorfgemeinschaft lebt einerseits von der Subsistenzwirtschaft und andererseits vom Betrieb eines kleinen Hafens. Steinkohle wird von einer Grube weiter im Norden Burmas hierhin gebracht und in einem Zementwerk eingesetzt. Hier gibt es die übrigen Zutaten für die Zementherstellung.

Der fertige Zement wird von den Trägern von den Lastwagen auf die Schiffe umgeladen und dann auf dem Fluss in den Norden verfrachtet. Die Träger und Trägerinnen balancieren jeweils mit einem Sack Zement auf dem Kopf über einen schmalen Holzsteg vom Ufer auf das Schiff. Eine schweisstreibende Tätigkeit, die zudem nur minimal entlöhnt wird. Aber immerhin etwas Arbeit und eine Gelegenheit für ein kleines Einkommen.

Unser Schiff liegt noch an der Anlegestelle beim kleinen Dorf, ganz oben die Brücke mit dem kleinen Ausguck für den Kapitän, dahinter die Bar und das Sonnendeck. Auf den unteren beiden Decks liegen die Kabinen, die Mannschaft schläft im Unterdeck. Insgesamt sind wir auf dieser Reise 26 Passagiere, welche von 23 Crew-Mitgliedern betreut werden. Eine ziemlich luxuriöse Angelegenheit!
Die Nacht verbringen wir in der Nähe eines Dorfes, wo wir einfach am Ufer angelegt sind, ganz ohne jede Infrastruktur. Ausser natürlich einer Gelegenheit für unser Anker. Unser Schiff verfügt über sämtliche notwenigen Einrichtungen: Wir führen unser eigenes Trink- und Brauchwasser mit, die Elektrizität erzeugen wir direkt an Bord und Diesel liegt genügend in den Tanks. Der Motor des Schiffes dient lediglich der Stromerzeugung, die beiden Schiffsschrauben werden elektrisch angetrieben, sie sind je um 360 Grad schwenkbar, was dem Schiff eine sehr hohe Manövrierfähigkeit gibt.

Ein Matrose machte sich auf den Land auf zum Befestigungspunkt der letzten Leine und löste diese vom Ufer. Zuvor startete der Kapitän die Maschinen, so dass wir problemlos ablegen konnten. Der Matrose sprang als letzter an Bord, damit auch er die Reise mitmachen konnte.

Der Kapitän bezog Position auf dem Ausguck, um das Lösen der Leinen zu überwachen. Er war froh, dass sich das Schiff endlich in Bewegung setzen konnte. Der Fluss lag vollkommen flach vor uns und wartete, dass wir uns endlich auf den Weg machten. In dieser Jahreszeit sind nur wenige Schiffe unterwegs, da die Regenzeit viele Touristen von der Reise nach Burma abhält. Bereits bei meiner letzten Reise nach Burma war gerade Regenzeit und ich habe diese in bester Erinnerung: Wenig Touristen, ab und zu ein kurzer Spritzer und meist ein für die Fotografie bestens geeigneter Himmel mit einigen hübschen Wolken. Eine hervorragende Reisezeit!

Nach einigen Stunden Fahrzeit kam die längste Brücke über den breiten Fluss in Sicht: 3.5 km überspannt dieses Bauwerk den grossen Fluss!

Gerade in der Mitte der Brücke gelang mir ein Bild, welches die mächtige Struktur schön zeigt. Unser Kapitän steuerte sein Boot souverän zwischen zwei Pfeilern hindurch. Einer der Durchgänge dient dem bergwärts-, ein anderer dem talwärts führenden Verkehr.

Diese grosse Brücke ist erst seit wenigen Jahren in Betrieb, früher setzten die Fahrzeuge mit einer Fähre über. Heute führt auch eine Eisenbahn-Linie über die Brücke. Wieso bei der ganzen Brücke gerade mal drei Segmente als Bogen ausgeführt sind, vermag ich nicht zu ergründen. Stabilität oder auch nur eine ästhetische Frage?

Unterwegs legten wir bei einem kleinen Dorf an, um das Leben der Einwohner näher kennen zu lernen. Unsere Reiseagentur spendete dieser Gemeinschaft ein Schulgebäude und bezahlt die Lehrerinnen für die etwa 50 Kinder. Die Dorfgemeinschaft lebt einerseits von der Subsistenzwirtschaft und andererseits vom Betrieb eines kleinen Hafens. Steinkohle wird von einer Grube weiter im Norden Burmas hierhin gebracht und in einem Zementwerk eingesetzt. Hier gibt es die übrigen Zutaten für die Zementherstellung.

Der fertige Zement wird von den Trägern von den Lastwagen auf die Schiffe umgeladen und dann auf dem Fluss in den Norden verfrachtet. Die Träger und Trägerinnen balancieren jeweils mit einem Sack Zement auf dem Kopf über einen schmalen Holzsteg vom Ufer auf das Schiff. Eine schweisstreibende Tätigkeit, die zudem nur minimal entlöhnt wird. Aber immerhin etwas Arbeit und eine Gelegenheit für ein kleines Einkommen.

Unser Schiff liegt noch an der Anlegestelle beim kleinen Dorf, ganz oben die Brücke mit dem kleinen Ausguck für den Kapitän, dahinter die Bar und das Sonnendeck. Auf den unteren beiden Decks liegen die Kabinen, die Mannschaft schläft im Unterdeck. Insgesamt sind wir auf dieser Reise 26 Passagiere, welche von 23 Crew-Mitgliedern betreut werden. Eine ziemlich luxuriöse Angelegenheit!
Die Nacht verbringen wir in der Nähe eines Dorfes, wo wir einfach am Ufer angelegt sind, ganz ohne jede Infrastruktur. Ausser natürlich einer Gelegenheit für unser Anker. Unser Schiff verfügt über sämtliche notwenigen Einrichtungen: Wir führen unser eigenes Trink- und Brauchwasser mit, die Elektrizität erzeugen wir direkt an Bord und Diesel liegt genügend in den Tanks. Der Motor des Schiffes dient lediglich der Stromerzeugung, die beiden Schiffsschrauben werden elektrisch angetrieben, sie sind je um 360 Grad schwenkbar, was dem Schiff eine sehr hohe Manövrierfähigkeit gibt.
