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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 3. Etappe: Australia 17 / 18
Ein lange gesuchter Vogel macht sich warm bemerkbar

Wie jeden Tag suchten wir auch heute ein Café auf, um unsere tägliche Koffein-Dosis zu erhalten. Australien hat eine lebhafte Kaffeekultur, in jeder Ortschaft gibt es mehrere Lokale. Dieses Café in Port Macquarie beweist Humor, wenn es um den Verkauf des Angebots geht. Sicher eine gute Ausrede ...

Entlang der Mole ist es erlaubt, die Steine zu bemalen. Viele Möchtegern-Künstler machen von dieser Möglichkeit regen Gebrauch. Die einen mit mehr Talent, die anderen mit eher wenig. Ich hielt mich zurück, schlechte Beispiel gibt es schon genügend. Und für mehr reicht mein Talent nicht.

Nicht nur die Bemalung ist erlaubt, auch andere Möglichkeiten sind gegeben. Ein Kunstrasen mit dem zugehörigen Ball erbietet dem populären Rugby die Referenz.

Der Town Beach wäre an sich wunderbar, doch das Wasser war heute eher kühl und die Wellen machten den Ein- und Ausstieg mühsam. Wir verkniffen uns deshalb den Wunsch nach einem Bad.

Unser Campground war mit vielen Araukarien bewachsen. Im Schatten eines dieser Bäume lasen wir am Nachmittag Zeitung, als ich plötzlich etwas Warmes an meinem Hals verspürte. Im Geäst des Baumes sass ein Kookaburra, der offenbar gerade ein Ziehen im Gedärme verspürte und seinem Drang freien Lauf liess. Nachdem ich meinen Hals gereinigt hatte, stand er mir noch lange Modell, so dass ich zu einigen guten Bildern kam. Die Moral von der Geschicht: Bevor du unter einen Baum sitzt, prüfe das Geäst.
Auf vielen anderen Campgrounds hörten wir den Kookaburra jeweils am frühen Morgen und bekamen kaum je einen der Kingfisher zu Gesicht. Ihr Gelächter brachte ihnen den australischen Namen „laughing Jackass“ oder „lachender Esel“ ein. Wenn sie vor 6 Uhr in der Früh mit ihrem Gelächter loslegen, erwacht auch der beste Langschläfer.
