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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 3. Etappe: Australia 17 / 18
Australiens Gold Coast - Gran Canaria Down Under

Das Zentrum der Gold Coast im Südwesten von Queensland nennt sich Surfers Paradise. Heute unser erster Halt und guter Zwischenstopp für einen Spaziergang durch die Stadt. Die Gegend ist bei vielen Australiern als Badeferien-Ziel beliebt.

Apartmenthäuser sowie grosse Hotels sorgen hier für eine spezielle Atmosphäre. Teilweise verfügen die Hochhäuser über 60 und mehr Stockwerke, die Gebäude bestehen aus Stahl und Glas. Nicht meine Vorstellung von einem paradiesischen Urlaub.

Wie auch in europäischen Feriendestinationen gibt es viele Souvenirshops und Fastfood-Restaurants. Daneben Nachtclubs, Bars und auch einige zwielichtige Etablissements. Dieses T-Shirts hätte ich mir beinahe gekauft, doch mag ich mich nicht mit ärmellosen Kleidungsstücken in der Öffentlichkeit zeigen. Und nur mit einem neuen T-Shirt ist noch nichts gewonnen.

Der Strand tut seinem Namen alle Ehre: Surfers Paradise. Feinster Sand mit blauem Wasser und einigen schönen Wellen. Heute war der Wind am Meer aber so stark, dass kaum Badende im Wasser waren, dies obwohl die Rettungsschwimmer bereit standen.

Ein Ibis erhoffte sich einige abfallende Brocken von Restaurant-Gästen, er liess sich auch von mir nicht von seinem Standort vertreiben und stand mir bereitwillig länger Modell.

Wir verliessen nach dem Mittag die Gold Coast und fuhren einige Kilometer südlich, wo die schönen Strände ihre Fortsetzung fanden. Von hier aus sind die Hochhäuser in Surfers Paradise nur noch kleine Flecken in der Ferne.

Als wir an den Strand gingen, liessen wir unsere Sandalen beim Treppenabgang stehen. Ruth wollte ihre Hawaianas nicht in den Sand stellen und benutzte stattdessen meine grossen Latschen als Unterlage. Na so was!

Unser Campground liegt schon in einem neuen Bundesstaat, wir verliessen Queensland wenige Kilometer vor dem Ziel und sind nun wieder in New South Wales, dem Bundesstaat, dessen Hauptstadt Sydney ist. Die Strände sind hier nicht viel anders als jene weiter nördlich. Das Wasser wird aber schon merklich kühler.

Die starken Winde vertrieben zwar die Wolken, doch sorgten sie gleichzeitig für eine grosse Brandung. Weisse Gischt schmückt die Wellen und sorgt für interessante Bilder.
