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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 3. Etappe: Australia 17 / 18
Bundaberg - Die Rum-Hauptstadt Australiens
Rund um Bundaberg gibt es sehr viele Zuckerrohrfelder und einige Zuckerraffinerien. Neben all diesen normalen Fabriken gibt es noch die Bundaberg-Distillery. Hier wird der bekannteste australische Rum hergestellt. Neben Rum gibt es noch eine weitere Spezialität dieser Firma, das Ginger-Beer, ein Süssgetränk mit einem hohen Anteil an Ginger und entsprechender leichter Schärfe. Ausserhalb Australiens würde ich dieses Getränk nie kaufen, hier jedoch geniesse ich ab und zu ein kaltes Ginger Beer als Apéro.

Auch die Innenstadt von Bundaberg ist schön renoviert, am heutigen Sonntag war leider nicht viel los, da die meisten Geschäfte geschlossen hatten. Die Hauptpost war selbstverständlich geschlossen, der unbekannte Soldat stand jedoch stramm auf seiner Säule.

Die gelbe Farbe dieses Hotels ist jene des Rums und des Ginger Beers. Den Kreisel schmücken auch hier stilisierte Zuckerrohre, die Grundlage für den Reichtum des Ortes.

Ein hübsches älteres Gebäude, welches zur Linken und zur Rechten mit billiger Werbung verunziert wird.

Die School of Arts, eine Art Kunstgewerbeschule ist in diesem pinkfarbenen Gebäude untergebracht, welches aus dem Jahr 1888 stammt. Nur gerade 111 Jahre nach der ersten Landung von James Cook etwa zweihundert Kilometer nördlich im Jahr 1777. Eine erstaunliche Entwicklung: 111 Jahre nach der Entdeckung fanden sich schon genügend Interessenten für eine Kunstausbildung!

1896 wurde diese Metzgerei in einer kleinen Ortschaft etwas südlich von Bundaberg erbaut. Offenbar liefen die Fleischgeschäfte nicht mehr allzu gut, das Gebäude steht zum Verkauf.

Wir sind nun in Hervey Bay, einem Ort direkt am Pazifik. Unser Campground liegt in einem Wäldchen unmittelbar am Strand. Am Nachmittag war gerade Ebbe und das Wasser zog sich weit zurück, so dass an ein Bad nicht zu denken war. Immerhin konnten wir jedoch einen längeren Spaziergang am Strand machen.

Die tieferstehende Sonne zeichnete hübsche Bilder auf dem flachen Strand. Zwischen Ufer und Wasserlinie lagen heute gut und gerne 100 m ganz flacher Strand. Je weiter wir zur Wasserlinie gingen, desto mehr sanken wir im weichen Sand ein. Bald kehrten wir an das sichere Ufer zurück.
