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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 3. Etappe: Australia 17 / 18
Grossstädte einmal anders

Auf dem Weg in den Norden durchquerten wir heute mehrere Grossstädte. Zwar nicht solche für uns Menschen, aber solche mit sehr viel mehr Einwohnern. Häufig waren die Felder links und rechts der Strasse mit dichten Termitenhügeln übersät.

Im Gegenlicht sehen die Termitenbauten eher wie Grabsteine aus, welche auf einem Friedhof stehen. Selbst wenn es sich um Grabsteine handelte, bräuchte es tausende pro lebendem Einwohner der Gegend. Ausser einigen Roadhouses und weit verstreuten Rinderfarmen gibt es hier keinerlei menschliche Siedlung.

Dieser Baustil erinnert mich an Bilder der Kirche in Moskau, welche am roten Platz steht. Ich sah diese nie selber, doch die Bilder könnten stimmen.

Dies ist eher keine Kathedrale, vielmehr eine Siedlung aus lauter Hochhäusern. Hoch und delikat gebaut lassen sie den Betrachter verwundert zurück: Wieviele Einwohner hat diese Siedlung wohl?

Die Roadhouses habe ich schon erwähnt: Bei diesem lassen Besucher oft ihre signierten Baseball-Caps hängen. Sonst ist die Inneneinrichtung eher spartanisch und Bier ist wohl das am Häufigsten ausgeschenkte Getränk.

Das Daly-Water Pub ist einer der ältesten Pubs im Norden Australiens. Hier werden einerseits Visitenkarten und Banknoten aufgehängt.

Andererseits hängen viele Damen ihre BHs auf und signieren diese. Heute war nicht viel Betrieb und dementsprechend keine entblöss-willigen Damen anwesend. Offenbar braucht es dazu zuerst eine gehörige Ladung Bier, bevor die Action losgeht.

Eigentlich wollten wir bei diesem Roadhouse übernachten. Gestern ging aber ein gigantisches Gewitter über der Region nieder und der Platz war immer noch sehr nass. Wir zogen deshalb weiter.

Direkt bei unserem Campingplatz gab es einen Baum, auf welchem sich viele Papageien niederliessen. Einen konnte ich im Flug erwischen, als er gerade zur Landung ansetzte. Oder wollte er wohl seine Partnerin bezirzen?

Eine grössere Gruppe sass lärmend im Baum. Viele Papageien auf einem Baum können einen ohrenbetäubenden Krach veranstalten. So hübsch die einzelnen Vögel aussehen, so unschön ist ihr Gesang.
