- Details
- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 1. Etappe: Namibia 17 mit Paul
Zurück nach Windhoek
Als wir heute morgen beim Frühstück waren, begann es plötzlich zu regnen. Zwar nur leicht und die Tropfen erreichten kaum den Boden, doch trotzdem ein für dieses trockene Land willkommener „Sprutz“!

Unsere erste Station war der Bahnhof von Otjiwarongo, wo diese ehrwürdige Lok ihren Ruhestand geniesst. Sie wurde 1912 in Kassel von der Firma Henschel gebaut und dann nach Deutsch-Südwestafrika verschifft. Hier leistete sie bis zur Ausserdienststellung 1960 gute Dienste beim Aufbau des Landes.

Deutsche Siedler, die noch in Namibia leben, liessen diese Lok hier aufstellen und betreuen sie. Die Deutschen sind immer noch stolz auf ihre hiesige Kolonialzeit. Die Lok wurde später von den Südafrikanern beschlagnahmt und mit dem Signet der South-African-Railways versehen. Sie leistete auch den neuen Kolonialisatoren gute Dienste.

Nach etwa zwei Dritteln Fahrt stoppten wir in Okahandja einer kleinen Stadt in einem Landwirtschaftsgebiet. Eine VW-Garage hat hier den richtigen Namen, deren Preise verdienen oft dieses Adjektiv!
Unsere nächste Station war dann Windhoek, wo wir die letzte Nacht in einem Hotel verbringen, bevor wir morgen Freitag nach Johannesburg fliegen. Ich bleibe noch in Südafrika, Paul reist morgen zurück in die Schweiz.
