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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 1. Etappe: Namibia 17 mit Paul
Abschied vom Etosha NP

Bevor wir heute den Park verliessen, legten wir noch einen Stopp beim Wasserloch südlich von Namutoni ein, um noch die letzten Tiere zu sehen. Am Wasserloch selber war fast nichts los, nur in einem Busch versammelte sich eine grössere Gruppe von Turakos, hier Grey Lourie gennant. Sie heissten wegen ihres typischen Gekrächzes auch „Go away Bird“. Offenbar wollten sie uns loswerden.

Vom Wasserloch sind es knapp 12 km zum Gate, die letzten Tiere, die uns zum Abschied noch Spalier standen, waren drei Impala-Böcke. Die Impalas sind hier dunkler gefärbt, als ihre Geschwister in Süd- und Ostafrika.

Ausserhalb des Parkes ist Tsumeb die erste grössere Ortschaft, für uns ein willkommener Stopp für einen Espresso. Knapp zwei Wochen lag der letzte zurück! Umso mehr schätzte ich diesen Illy-Kaffee.

Mit einem kleinen Umweg von Tsumeb nach Otjiwarongo konnten wir den sogenannten Hoba-Meteoriten besuchen. Der Betreiber des kleinen Parkes macht sich einen Spass aus dem Ereignis, welches doch schon gut 80’000 Jahre zurück liegt. Schutzhelme werden allerdings bevor man das Gelände betritt, keine verteilt.

Der Meteorit selber misst fast 3m x 3m und ist etwa 1m hoch. Er besteht zu 82.4 % aus Eisen, 16.4 % aus Nickel sowie 0.76 % Kobalt. Andere Spurenelemente vervollständigen die 100 %. Sein Gewicht wird auf 50 Tonnen geschätzt, damit ist er der weltweit grösste bekannte Meteorit. Bei einem solchen Meteoriten würde nicht einmal ein Helm helfen, die Birne wäre sofort platt.

Bei der Wegfahrt vom Meteoriten-Gelände verwirrt dieser Wegweiser eher, als dass er hilft. Tatsächlich führen beide Wege nach Grootfontein, beides sind Staubstrassen. Wir bogen rechts ab um dann nach 5 km nach links weiter zu fahren. Grottfontein liessen wir aus.
Morgen fahren wir die restlichen knapp 300 km zurück nach Windhoek, um dann am Freitag nach Johannesburg zu fliegen.
