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Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 1. Etappe: Namibia 17 mit Paul
24. November 2017

Lange Fahrt über eine Rumpelpiste nach Okauquejo

 

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Unser gestriger Tag endete mit einem Black Rhino mit grossen Hörnern. Heute früh sahen wir ein weiteres, dieses mit abgesägten Hörnern. Ich sah dieses Nashorn letztes Jahr in derselben Gegend. Die Hörner wurden abgesägt, um den Wert des Tieres für die Wilderer zu verkleinern. Leider hilft dies aber nur wenig, da die Rest-Hörner immer noch viel Geld einbringen. Nur Idioten kaufen Nashorn, davon gibt es im Reich der Mitte allerdings noch viel zu viele.

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Einmal mehr eine hübsche Gruppe von Oryx, welche stolz ihre langen, geraden Hörner tragen. Immer wieder eine Fotografie wert!

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Was interessiert dieses Kudu-Männchen wohl an diesen beiden Warzenschweinen? Es muss etwas ganz spezielles sein.

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Einer meiner Lieblingsvögel, der Southern pale chanting Goshawk, ein Habicht. Seine buschigen Augenbrauen lassen ihn sehr streng aussehen. Von seinem Hochsitz aus erspäht er seine Beute und kann von hier aus herunter stossen und die unvorsichtige Maus packen.

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Katzen sahen wir auch heute keine, als ich eine Bio-Pause einlegen musste, bemerkte ich am Boden diese Spuren, jeder Tatzenabdruck fast 10 cm lang. Glücklicherweise war die Katze gerade nicht präsent, sonst hätte meine Pause womöglich böse geendet.

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Die Piste war über weite Strecken in einem schlechten Zustand, viel Wellblech, das mit 60 km/h grässlich rüttelte, schneller fahren war unmöglich, schon mit 60 km/h begann der Wagen zu schwimmen. Es blieb nichts anderes übrig, als den Höllenritt auszuhalten.Meine Hände schmerzen jetzt noch. Diese Zebras veranstalteten eine Blockade, sie verlangten aber keinen Strasen-Zoll und sobald ich mich im Schritt-Tempo näherte, machten sie die Fahrbahn frei. Tiere haben im Park immer Vortritt, die Autofahrer müssen warten, bis die Strasse frei ist.

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An einem Wasserloch waren hunderte von kleinen Vögeln am trinken, auch suchten sie im Kot der grossen Tiere nach Fressbarem. Immer wieder flogen sie auf.

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Zwei Dick-Knee standen regungslos im Schatten eines Baumes, sie liessen sich von uns nicht stören. Während der ganzen Zeit unserer Beobachtungen machten sie keine Bewegung, ich hatte den Verdacht, es seien aufblasbare Plastik-Vögel.

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Eine stolze Straussenfamilie, der Vater im schwarzen Federkleid, die Mutter in Braun führen ihre Kücken spazieren. Vier sind hier zu sehen, die beiden weiteren wollten nicht auf das Bild.

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34° sind auch für die Oryx fast zu viel, sie suchten unter diesem Baum Schatten. Im Hintergrund liegt die Etosha-Pfanne, eine endlose, nahezu weisse Fläche.

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Der afrikanische Himmel ist endlos, die Wolken geben ihm zusätzlich Tiefe. Bei genauerem Hinsehen sind links einige Strausse als schwarze Punkte zu erkennen. Im rechten Drittel ziehen zwei Giraffen entlang des Horizontes. Sonst einfach gähnende Leere und Weite.

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Springböcke sind in diesem Teil des Parks recht häufig. In der Ebene brauchen sie keine Angst zu haben, potentielle Feinde sind mindestens am Tag schon von weitem zu sehen. Nachts ist dies natürlich eine ganz andere Sache, der Tod schleicht sich auf sanften Pfoten lautlos an und schlägt erbarmungslos zu.

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Blue Wildebeest oder Gnus ruhen ebenfalls in der Ebene vor dem Hintergrund der endlosen Etosha-Pfanne. Diese Salzfläche ist nicht befahrbar, sobald etwas Regen auftritt wird der Untergrund zur tödlichen Gefahr. Autos sind schon spurlos verschwunden. Die Tiere kennen die Gefahr und meiden die trügerische Oberfläche. Touristen sind manchmal sorgloser und verlieren ihr Hab und Gut.

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Den Schluss macht heute diese Eule, eine Spottet Eagle Owl, welche ich in einem Baum entdeckte. Als ich näher hinfuhr, bemerkte ich noch zwei weitere Tiere, die sich aber nicht richtig zeigten. Ich hätte aussteigen müssen, wegen des hohen Grases und der dichten Büsche wäre das aber eine schlechte Idee gewesen. So bleibt es bei diesem Bild mit der Eule hinter dem Ast. Ihr stechender Blick hielt mich zusätzlich auf Distanz.

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