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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 1. Etappe: Namibia 17 mit Paul
Höhepunkte, Höhepunkte und ein Knaller zum Abschluss

Bereits beim Besuch des ersten Wasserlochs erwarte uns heute eine Vielzahl von Höhepunkten. Die Show begann mit einer grösseren Gruppe von Mountain-Zebras, die ihren Durst am Wasserloch stillten.

Kaum waren wir dort, kam eine grosse Gruppe von Elefanten, welche ebenfalls trockene Kehlen hatten. darunter einige Jungtiere, eines davon erst einige Wochen alt.

Der Kleine war noch unsicher auf den Beinen, er wusste auch noch nicht so recht, wo er an seine Muttermilch kam. Die Mutter musste ihm mit ihrem Rüssel den Weg zeigen.

Ein Straussenpaar sah dem Spektakel interessiert zu. Solange die Elefanten am und im Wasser waren, hielten die übrigen Tiere ihre sichere Distanz. Sobald eines zu nahe kam, wurde es von einem der Elefanten mit einer eindeutigen Rüsselbewegung verjagt.

Auch hier machten wieder drei grosse Eland-Antilopen ihre Aufwartung, auch sie in sicherer Distanz vom Elefantenrüssel. Mit den vielen Elefanten, welche wir an einem zweiten Wasserloch antrafen, sah ich heute mehr der Rüsselträger als in all meinen früheren Besuchen des Etosha-NP zusammen. Unglaublich, Wasserlöcher, welche früher leer waren, sind nun dicht bevölkert!

Ein Sekretär besuchte ebenfalls eine Wasserstelle, hier war gerade niemand sonst, er hatte die ganze Anlage für sich alleine.

Sobald er seinen Durst gestillt hatte, hob er ab und flog davon. Ich habe noch selten Sekretär-Vögel fliegen gesehen, meist sind sie im Gras herum stolzierend anzutreffen. Sie sind jedoch hervorragende Flieger.

Nachdem wir in der Lodge eine Stunde am Pool Zeitung lasen, machten wir nochmals eine kurze Ausfahrt und hatten ein Riesen-Glück: Wir sahen ein Black-Rhino, ein Spitzmaul-Nashorn, welches kurz nach unserer Ankunft das Weite suchte. Es blieb gerade genug Zeit, einige Bilder zu schiessen, und schon hatte der Spuk ein Ende.
Ein weiterer überaus erfolgreicher Tag, ich bin überwältigt!
