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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Dritte Etappe: Thailand 17
Ein für für meine Erfahrung untypischer Buddha auf Koh Samui
Um 06:30 ging heute mein Wecker, da ich genügend Zeit für das Frühstück haben wollte und trotzdem noch rechtzeitig zum Flughafen kommen konnte. Mein Flug sollte um knapp nach 11 Uhr starten und eine knappe Stunde später sollten wir auf Koh Samui landen. Der Verkehr in Phuket war dann so dicht, dass wir statt wie geplant eine Stunde für die 45 km gute anderthalb Stunden brauchten. Trotzdem kam ich noch rechtzeitig am Flughafen an. Der Flieger hob rechtzeitig ab und genau nach Flugplan landeten wir auf Koh Samui.
Wie schon auf Phuket liess ich mich am Flughafen von Koh Samui von einem vorbestellten Taxi abholen, so lassen sich die aufdringlichen Taxifahrer einfach abwimmeln und die lästige Verhandlung über den Fahrpreis entfällt. In meinem Taxi war einiges verboten, ein Kleber am Fenster wies unzweideutig darauf hin. Von rechts nach links: Rauchen ist verboten, ebenso darf weder gegessen noch getrunken werden. Das nächste Bild ist mir unklar, irgend etwas wird aber sicher verboten sein. Schliesslich wird ganz links noch die Durian, a.k.a. Stinkfrucht verboten.
Mein Hotel liegt im Nord-Westen der Insel an einem schönen Strand. Die Palmen weisen auf das heute vorherrschende Wetter hin: Starker Wind vom Meer her hielt die Badegäste vom Bad im Meer ab. Die Pools waren dementsprechend voll.
Etwas nördlich von meinem Hotel steht eine grosse Buddha-Statue, eine der Sehenswürdigkeiten der Insel. Die Figur selber ist 12 m hoch, nicht sehr typisch sind das sogenannte Lebensrad sowie das stilisierte Schiff hinter der Figur. Ich sah diese Attribute noch nie. Glücklicherweise war heute der Himmel leicht bewölkt, da die Treppen nur ohne Schuhe betreten werden dürfen, bei vollem Sonnenschein sind die Stufen am Nachmittag sssseeehr heiss!
Meinen Roller stellte vor diesen martialischen Figuren ab, diese bewachten mein Gefährt sicher, so dass ich mir genügend Zeit für die Besichtigung nehmen konnte.
Zum Nachtessen verabredete ich mich mit Hanspeter, dem Vater einer Freundin in der Schweiz, welcher jedes Jahr einige Monate des Winters in Thailand verbringt. Genau wie ich hasst er den Winter und die kalten Temperaturen, er zieht das Leben in der Wärme vor. Für die kommenden Tage werden wir uns noch öfter zum Essen treffen.
