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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Zweite Etappe: Namibia
Wow, was für ein Beginn!
Auch heute morgen erwartete mich eher kühles Wetter bei bewölktem Himmel. Von Khorixas führte mich der Weg über gut 200 km zum westlichsten Eingang des Etosha-Nationalparks. Dieses Gebiet des Parks ist erst seit wenigen Jahren zugänglich, zuvor war es gesperrt und lediglich für eingige wenige Reiseorganisationen zugänglich. Mein Ziel war die wunderschöne Dolomite Lodge, welche vom staatlichen Nationalpark-Dienst geführt wird. Sie liegt auf einem Bergrücken und besteht aus einzelnen Zelten mit je einer kleinen Terrasse und einem traumhaften Ausblick über grosse Teile des Park.

Auf längeren Strecken war die Piste eher langweilig. Geradeaus bis zum Horizont, eine kleine Kurve und weiter geradeaus. Als ich unterwegs anhielt, um am Strassenrand ein kleines Geschäft zu erledigen, lag ein ebensolches Vermögen gerade zu meinen Füssen: Eine 5 Cent Münze, immerhin 0.037 Rappen! Selbstverständlich las ich die Münze auf, ich hoffe, dass sie mir in den nächsten Tagen in Namibia Glück bringt. Vielleicht Löwen, Leoparden oder gar einen Geparden?

Die Termiten-Hügel auf dem Weg waren so gross, dass ich mein Auto als Grössenvergleich daneben stellen musste. Etwa 3.5 m ist diese Nadel hoch, sie überragt meinen Toyota um nahezu die Hälfte.

Das neue Eintrittsgate zum Park, wo ich zuerst mal meinen Parkeintritt bezahlen musste. Das Kreditkarten-Terminal funktionierte heute leider nicht, aber ich hatte glücklicherweise genügend Bargeld dabei. Der Parkeintritt ist mit knapp 7 CHF / Person und Tag recht günstig und jeden Rappen mehr als wert. Die Piste war im ersten Teil des Parks schrecklich, brutalstes Wellblech, das nur mit einem Tempo von knapp 70 km/h einigermassen erträglich war. Später im Innern des Parks wurde sie dann stellenweise besser.

Zum ersten Mal seit langem gelangen mir heute einige Bilder der Helmeted Guniea-Fowls, den Perlhühnern. In den meisten Fällen haben meine Kameras Mühe mit dem Fokus, es könnte sein, dass die kleinen Punkte auf dem Gefieder den Autofokus verwirren.

Als ich mich um die Perlhühner kümmerte, fiel mir unter einem Busch in einiger Entfernung eine Bewegung auf. Mit dem Feldstecher war schnell klar, um was es sich handelte. Zwei voll ausgewachsene Löwenmännchen, welche sich im Schatten von ihren nächtlichen Streifzügen erholten. 10 Tage Krüger mit Ruth und erst am letzten Tag zwei Löwen in grosser Distanz und hier in der Etosha schon nach zwei Stunden im Park zwei grosse Löwen. Dazu noch keine weiteren Touristen und viel Zeit für mich für die Fotografie.

Der kleine Steenbock suchte ebenfalls Schatten unter einem Busch, von mir liess er sich nicht beeindrucken, geduldig stand er mir Modell.

Mit diesem Bild bin ich definitiv in Namibia: Zebras und Oryx, beides Tiere, welche für dieses Land typisch sind. Das Wasserloch zieht viele unterschiedliche Tiere an, hier kann man ruhig etwas stehen bleiben und die Szene ändert sich laufend.

Zebras muss ich einfach fotografieren und wenn sie in so dichter Packung vorkommen, erst recht. Die Streifen sind nicht nur für die Löwen verwirrend!

Ebenfalls typisch für Namibia sind die Springböcke, relativ kleine Gazellen, die wenn sie sich bedroht fühlen, auf der Flucht hohe Sprünge machen. Offensichtlich war ich keine Bedrohung, dieses Böcklein musste nicht springen.

Kudu-Böcke tragen ein gigantisches Geweih auf dem Kopf, als ich diese beiden Prachtskerle fotografierte, wusste ich noch nicht, dass ich heute Abend ein Kudu-Steak essen würde. So schön die Tiere sind, so gut schmecken sie auf dem Teller. Nicht ganz so zart wie ein Rindsfillet, dafür aber äusserst fettarm.

Eine grosse Seltenheit sind mittlerweile die Black Rhinos oder Spitzmaul-Nashörner. Alleine dieses Jahr wurden in Namibia gemäss einem Ranger 65 dieser Tiere gewildert. Dieses Exemplar wurde von den Wildhütern verunstaltet, indem ihm das Horn abgeschnitten wurde. Aber immer noch besser ein lebendiges Nas ohne Horn, als ein Totes Nas mit einem Horn in chinesischen Potenzmitteln. Ohne den Kopfschmuck ist das Tier für die Wilderer nicht interessant.

Und weil die Löwen so schön waren, fotografierte ich bei der Rückkehr vom Wasserloch nochmals weiter. Am späteren Nachmittag kam ein grosses Gewitter auf und ich wollte die Löwen im Regen fotografieren, sie liessen sich davon aber nicht gross beeindrucken.
Nach nur einem halben Tag im Park sah ich schon sehr viele Tiere, ich hoffe, das Erlebnis geht so weiter!

Auf längeren Strecken war die Piste eher langweilig. Geradeaus bis zum Horizont, eine kleine Kurve und weiter geradeaus. Als ich unterwegs anhielt, um am Strassenrand ein kleines Geschäft zu erledigen, lag ein ebensolches Vermögen gerade zu meinen Füssen: Eine 5 Cent Münze, immerhin 0.037 Rappen! Selbstverständlich las ich die Münze auf, ich hoffe, dass sie mir in den nächsten Tagen in Namibia Glück bringt. Vielleicht Löwen, Leoparden oder gar einen Geparden?

Die Termiten-Hügel auf dem Weg waren so gross, dass ich mein Auto als Grössenvergleich daneben stellen musste. Etwa 3.5 m ist diese Nadel hoch, sie überragt meinen Toyota um nahezu die Hälfte.

Das neue Eintrittsgate zum Park, wo ich zuerst mal meinen Parkeintritt bezahlen musste. Das Kreditkarten-Terminal funktionierte heute leider nicht, aber ich hatte glücklicherweise genügend Bargeld dabei. Der Parkeintritt ist mit knapp 7 CHF / Person und Tag recht günstig und jeden Rappen mehr als wert. Die Piste war im ersten Teil des Parks schrecklich, brutalstes Wellblech, das nur mit einem Tempo von knapp 70 km/h einigermassen erträglich war. Später im Innern des Parks wurde sie dann stellenweise besser.

Zum ersten Mal seit langem gelangen mir heute einige Bilder der Helmeted Guniea-Fowls, den Perlhühnern. In den meisten Fällen haben meine Kameras Mühe mit dem Fokus, es könnte sein, dass die kleinen Punkte auf dem Gefieder den Autofokus verwirren.

Als ich mich um die Perlhühner kümmerte, fiel mir unter einem Busch in einiger Entfernung eine Bewegung auf. Mit dem Feldstecher war schnell klar, um was es sich handelte. Zwei voll ausgewachsene Löwenmännchen, welche sich im Schatten von ihren nächtlichen Streifzügen erholten. 10 Tage Krüger mit Ruth und erst am letzten Tag zwei Löwen in grosser Distanz und hier in der Etosha schon nach zwei Stunden im Park zwei grosse Löwen. Dazu noch keine weiteren Touristen und viel Zeit für mich für die Fotografie.

Der kleine Steenbock suchte ebenfalls Schatten unter einem Busch, von mir liess er sich nicht beeindrucken, geduldig stand er mir Modell.

Mit diesem Bild bin ich definitiv in Namibia: Zebras und Oryx, beides Tiere, welche für dieses Land typisch sind. Das Wasserloch zieht viele unterschiedliche Tiere an, hier kann man ruhig etwas stehen bleiben und die Szene ändert sich laufend.

Zebras muss ich einfach fotografieren und wenn sie in so dichter Packung vorkommen, erst recht. Die Streifen sind nicht nur für die Löwen verwirrend!

Ebenfalls typisch für Namibia sind die Springböcke, relativ kleine Gazellen, die wenn sie sich bedroht fühlen, auf der Flucht hohe Sprünge machen. Offensichtlich war ich keine Bedrohung, dieses Böcklein musste nicht springen.

Kudu-Böcke tragen ein gigantisches Geweih auf dem Kopf, als ich diese beiden Prachtskerle fotografierte, wusste ich noch nicht, dass ich heute Abend ein Kudu-Steak essen würde. So schön die Tiere sind, so gut schmecken sie auf dem Teller. Nicht ganz so zart wie ein Rindsfillet, dafür aber äusserst fettarm.

Eine grosse Seltenheit sind mittlerweile die Black Rhinos oder Spitzmaul-Nashörner. Alleine dieses Jahr wurden in Namibia gemäss einem Ranger 65 dieser Tiere gewildert. Dieses Exemplar wurde von den Wildhütern verunstaltet, indem ihm das Horn abgeschnitten wurde. Aber immer noch besser ein lebendiges Nas ohne Horn, als ein Totes Nas mit einem Horn in chinesischen Potenzmitteln. Ohne den Kopfschmuck ist das Tier für die Wilderer nicht interessant.

Und weil die Löwen so schön waren, fotografierte ich bei der Rückkehr vom Wasserloch nochmals weiter. Am späteren Nachmittag kam ein grosses Gewitter auf und ich wollte die Löwen im Regen fotografieren, sie liessen sich davon aber nicht gross beeindrucken.
Nach nur einem halben Tag im Park sah ich schon sehr viele Tiere, ich hoffe, das Erlebnis geht so weiter!
