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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Zweite Etappe: Namibia
Abschied vom Atlantik - und vom kühlen Wetter
Als ich heute erwachte, lag der Atlantik bleifarben vor mir. Starker Wellengang und nur wenige hundert Meter Sicht prägten das Bild. Beim Frühstück zeigte das Thermometer gerade mal 16 Grad, dies bei bedecktem Himmel. Anschliessend brach immerhin die Sonne durch die Wolken und das Meer nahm eine etwas schönere Farbe an. Ich machte mich auf den Weg ins 300 km entfernte Khorixas, einer kleinen Ortschaft auf meinem Weg zum Etosha-Nationalpark.

Die Piste war meist recht gut, teilweise aber stark ausgefahren und mit einem hässlichen Wellblech überzogen. 80 km/h war heute das Maximum, was ich erreichte. Der erste Teil der Strecke führte durch eine grosse, ebene Landschaft, welche kaum interessante Details aufwies. Die Telefonleitung neben der Strasse scheint von Nirgendwo nach NIrgendwo zu gehen, eine Stange nach der anderen bis zum Horizont. Darüber ein blauer Himmel, in dem einige Wolken für etwas Tiefe sorgten.

Meine beiden defekten Reifen verblassen vor den Autowracks, die ich heute traf. Mindestens vier ausgebrannte Fahrzeuge lagen neben der Piste. Hoffentlich gab es ausser dem verbrannten Blech und Plastik keine menschlichen Opfer! Wurde diese Eintönigkeit dem Fahrer zum Verhängnis?

Ungefähr in der Mitte meiner heutigen Fahrt lag eine kleine Ortschaft, Uis, wo früher eine grosse Zinn-Mine betrieben wurde. Nach dem Zerfall des Zinnpreises wurde diese 1990 aufgegeben, damit verschwanden auch sämtliche Arbeitsplätze. Heute gibt es noch eine Tankstelle, zwei, drei Unterkünfte und ein Kaffee. Dort setzte ich mich in den Schatten und bestellte mir einen Kaffee. Als die Tasse kam, schaute ich die Inhaberin des Lokales fragend an: Ist dies Kaffee? Sie meinte, klar doch. Ich sah diese Art der Zubereitung noch nie, war aber froh, dass das Getränk wirklich wie Kaffee schmeckte. Ich befürchtete schon weit schlimmeres.

Die Gegend, durch die ich heute fuhr, heisst Damaraland. Die lokale Bevölkerung lebt hier noch sehr einfach in diesen Rondavels. Ziegen sowie ab und zu eine Kuh sind die Nutztiere, die in dieser staubtrockenen Gegend überleben können. Ob und welche Früchte und Getreide hier angebaut werden können, würde ich gerne wissen, fand aber keine Infos.

Mitten aus der Ebene steigt ein riesiges Gebirge, der Brandberg. Der höchste Punkt Namibias liegt in diesem Massiv, der 2’573 hohe Königsstein. Das Massiv ist der Überrest eines gigantischen Vulkanes, welches vor etwa 120 Mio. Jahren hier aktiv war. Heute steht nur noch der ehemalige Vulkanschlot, ein enormer Granitmocken. Der Rest wurde im Laufe der Zeit weg erodiert. Dazu muss es in früheren Zeiten massiv geregnet haben.

Knapp 30 km von der Hauptpiste weg erreicht man eine Stelle, wo das Massiv sehr gut sichtbar ist. Praktisch vegetationslos ragt der Granit aus der Ebene.

Als ich zum Parkplatz am Ende der Piste fuhr, bemerkte ich einen Busch, dem offensichtlich übel mitgespielt wurde. Die grossen Scheisshaufen am Strassenrand verrieten den Übeltäter: In dieser Gegend leben Wüstenelefanten, welche diese Schäden an der Vegetation anrichten. Ihr Wasser erhalten sie in einem trockenen Flusslauf, in dem sie Löcher graben, in welchen das Grundwasser hineinläuft. Leider sah ich keine der Dickhäuter, da muss ich mich noch etwas gedulden, bis ich im Etosha-Nationalpark sein werde.

Einige Basaltsäulen bieten einigen wenigen Pflanzen Halt für ihr genügsames Leben. Die nahezu schwarzen Felsen müssen glühend heiss sein, denn schon die Luft war heute 38 Grad heiss. Wie eine Pflanze in dieser Hitze überleben kann, grenzt an ein grosses Wunder.

Immer wieder kamen kleine Gebirge in Sicht, Menschen leben in dieser Gegend nur sehr wenige. Einige versuchen am Strassenrand Souvenirs zu verkaufen: Meist sind dies Halbedelsteine, Kristalle und Quarze. Zur Zeit sind nicht viele Touristen unterwegs, entsprechend sind auch einige der Verkaufsstände geschlossen.

Dieses Verkehrsschild wird man in der Schweiz wohl vergeblich suchen. Vielleicht findet man es noch in Rapperswil, wenn die Dickhäuter aus dem Kinderzoo in den Strassen unterwegs sind. Statt Elefanten sah ich heute einige Strasse, diese waren aber zu weit von der Strasse entfernt, als dass ich sie hätte fotografieren können.

Auf dem Weg begegnete mit jedoch zwei mal ein solches Fahrzeug. Mit dieser Planierraupe wird die Piste alle paar Monate „abgezogen“, damit werden die schlimmsten Wellblech-Stellen ausgebessert. Eine staubige Angelegenheit!

Die Piste war meist recht gut, teilweise aber stark ausgefahren und mit einem hässlichen Wellblech überzogen. 80 km/h war heute das Maximum, was ich erreichte. Der erste Teil der Strecke führte durch eine grosse, ebene Landschaft, welche kaum interessante Details aufwies. Die Telefonleitung neben der Strasse scheint von Nirgendwo nach NIrgendwo zu gehen, eine Stange nach der anderen bis zum Horizont. Darüber ein blauer Himmel, in dem einige Wolken für etwas Tiefe sorgten.

Meine beiden defekten Reifen verblassen vor den Autowracks, die ich heute traf. Mindestens vier ausgebrannte Fahrzeuge lagen neben der Piste. Hoffentlich gab es ausser dem verbrannten Blech und Plastik keine menschlichen Opfer! Wurde diese Eintönigkeit dem Fahrer zum Verhängnis?

Ungefähr in der Mitte meiner heutigen Fahrt lag eine kleine Ortschaft, Uis, wo früher eine grosse Zinn-Mine betrieben wurde. Nach dem Zerfall des Zinnpreises wurde diese 1990 aufgegeben, damit verschwanden auch sämtliche Arbeitsplätze. Heute gibt es noch eine Tankstelle, zwei, drei Unterkünfte und ein Kaffee. Dort setzte ich mich in den Schatten und bestellte mir einen Kaffee. Als die Tasse kam, schaute ich die Inhaberin des Lokales fragend an: Ist dies Kaffee? Sie meinte, klar doch. Ich sah diese Art der Zubereitung noch nie, war aber froh, dass das Getränk wirklich wie Kaffee schmeckte. Ich befürchtete schon weit schlimmeres.

Die Gegend, durch die ich heute fuhr, heisst Damaraland. Die lokale Bevölkerung lebt hier noch sehr einfach in diesen Rondavels. Ziegen sowie ab und zu eine Kuh sind die Nutztiere, die in dieser staubtrockenen Gegend überleben können. Ob und welche Früchte und Getreide hier angebaut werden können, würde ich gerne wissen, fand aber keine Infos.

Mitten aus der Ebene steigt ein riesiges Gebirge, der Brandberg. Der höchste Punkt Namibias liegt in diesem Massiv, der 2’573 hohe Königsstein. Das Massiv ist der Überrest eines gigantischen Vulkanes, welches vor etwa 120 Mio. Jahren hier aktiv war. Heute steht nur noch der ehemalige Vulkanschlot, ein enormer Granitmocken. Der Rest wurde im Laufe der Zeit weg erodiert. Dazu muss es in früheren Zeiten massiv geregnet haben.

Knapp 30 km von der Hauptpiste weg erreicht man eine Stelle, wo das Massiv sehr gut sichtbar ist. Praktisch vegetationslos ragt der Granit aus der Ebene.

Als ich zum Parkplatz am Ende der Piste fuhr, bemerkte ich einen Busch, dem offensichtlich übel mitgespielt wurde. Die grossen Scheisshaufen am Strassenrand verrieten den Übeltäter: In dieser Gegend leben Wüstenelefanten, welche diese Schäden an der Vegetation anrichten. Ihr Wasser erhalten sie in einem trockenen Flusslauf, in dem sie Löcher graben, in welchen das Grundwasser hineinläuft. Leider sah ich keine der Dickhäuter, da muss ich mich noch etwas gedulden, bis ich im Etosha-Nationalpark sein werde.

Einige Basaltsäulen bieten einigen wenigen Pflanzen Halt für ihr genügsames Leben. Die nahezu schwarzen Felsen müssen glühend heiss sein, denn schon die Luft war heute 38 Grad heiss. Wie eine Pflanze in dieser Hitze überleben kann, grenzt an ein grosses Wunder.

Immer wieder kamen kleine Gebirge in Sicht, Menschen leben in dieser Gegend nur sehr wenige. Einige versuchen am Strassenrand Souvenirs zu verkaufen: Meist sind dies Halbedelsteine, Kristalle und Quarze. Zur Zeit sind nicht viele Touristen unterwegs, entsprechend sind auch einige der Verkaufsstände geschlossen.

Dieses Verkehrsschild wird man in der Schweiz wohl vergeblich suchen. Vielleicht findet man es noch in Rapperswil, wenn die Dickhäuter aus dem Kinderzoo in den Strassen unterwegs sind. Statt Elefanten sah ich heute einige Strasse, diese waren aber zu weit von der Strasse entfernt, als dass ich sie hätte fotografieren können.

Auf dem Weg begegnete mit jedoch zwei mal ein solches Fahrzeug. Mit dieser Planierraupe wird die Piste alle paar Monate „abgezogen“, damit werden die schlimmsten Wellblech-Stellen ausgebessert. Eine staubige Angelegenheit!
