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Camper-Dinner in Cairns
Als Abschied vom Meer leisteten wir uns heute etwas Besonderes. Eine gekochte Mud-Crab! Viel Arbeit für relativ wenig, dafür aber ausgezeichnetes Fleisch.

Wir kauften das ganze Monster schon gekocht und vom äusseren Panzer befreit. Noch in diesem Zustand wartete viel Arbeit auf uns, und dies erst noch ohne das notwendige Werkzeug. Ein Nussknacker sowie eine Hummer-Gabel hätten Wunder vollbracht. So musste ich mich mit der Krabbenzange behelfen. Damit konnte ich das meiste Fleisch aus den Beinen herauskratzen. Brigitte gab auf, sie begnügte sich mit dem leicht zugänglichen Fleisch.

Die Krabbe nach getaner Arbeit, die 30 Minuten brechen, knacken und kratzen liessen nur noch Splitter zurück.

Der Hauptgang wiederum war eine Referenz an die vielen Italiener, welche in Australien leben. Öfter schon trafen wir ältere Herren, die vor langer Zeit nach Australien auswanderten und bei der Erwähnung Italiens immer noch glänzende Augen bekamen. Gestern fragte ich einen etwa 70-jährigen Herren aus Mailand, der schon viele Jahre in Sydney lebt, wie er es in diesem Land ohne die heimatliche Küche aushalte: „I married a good cook“ war seine Antwort.

Eine der beiden lokalen Mangos war unser Dessert. Mangos sind zur Zeit frisch zu haben, was mich besonders freut. Ich bin ein sehr grosser Fan dieser Früchte!
