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Villa Martine, Merida, Mexico
Im September 2009 reiste ich mit Otto nach Merida, um in der Gegend ein Haus für ihn zu suchen. Wir sahen uns eine Vielzahl von Häusern an und er fand schliesslich seinen Traum. Seither lebt er in der Stadt. Hier geht es zu jener Reise (Klick mich!). In der Nähe unseres damaligen Hotels fanden wir ein Restaurant, welches uns sowohl vom Essen als auch vom Lokal her sehr gut gefiel. Bei meinen späteren Besuchen in Merida war das Lokal immer geschlossen. Vorgestern jedoch sahen wir, dass es unter einem anderen Namen wieder eröffnet wurde. Also nichts wie hin!

Das Innere des Lokales war früher ein Innenhof des grossen Hauses. Nun wurde ein verschiebbares Dach über den Hof gebaut, welches uns heute sehr nützlich war. Die Temperatur liegt immer noch recht tief für die Saison, insbesondere Abends und Nachts fällt sie auf unangenehme Werte.

Ich ass zur Vorspeise einen Salat von Nopales mit Feta. Nopal sind die gekochten und geschnittenen jungen Blätter der Feigenkakteen. Die noch feinen Stacheln werden wegrasiert, so dass beim Essen keinerlei Gefahr einer Verletzung besteht.

Otto und Bruno bestellten sich je eine Art Quiche aus Ziegenkäse mit einem gemischten Salat. Nach ihrer Aussage genossen sie beide ihre Bestellung.

Ein kleiner Zwischengang kam unbestellt aber sehr willkommen: Ein Sorbet aus Maracuia, einer Art Passionsfrüchte, welche in Mexico verbreitet ist. Eine gute Vorbereitung auf den Hauptgang.

Otto bestellte sich ein Gericht aus Poulet, welches gemäss seiner Aussage sehr gut zubereitet war.

Für Bruno und mich war es wieder einmal Zeit, eine Fajita de Res zu bestellen: Fein gewürztes, in schmale Streifen geschnittenes Rindfleisch und dem typischen Bohnenmus. Eine Fajita wird gegessen, indem die Beilagen in Tortillas eingewickelt werden.
Insgesamt eine sehr gute Erfahrung auch nach einigen Jahren!
