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Kategorie: Cruise Barcelona - Buenos Aires 24
09. Dezember 2024

Nachmittag: Itaipú Staudamm

Nachdem wir uns am Morgen die Iguazú-Fälle angesehen haben, war der Nachmittag dem Itaipú-Staudamm gewidmet. Im Internet konnte ich keine Tickets für die grosse Führung mehr ergattern, der Concierge des Hotels hatte mehr Glück und konnte uns noch welche besorgen. Die grosse Führung gewährt Zutritt zum Damm, den Generatoren und ins Innere der Anlage, was für uns sehr interessant war.

Der 1984 fertiggestellte Staudamm verläuft zwischen den beiden Ländern Brasilien und Paraguay und staut den Fluss mit einer Mauer und einem Erddamm von insgesamt 7.7 km Länge. 1350 km2 gross ist der Stausee hinter der Mauer. Damit ist das Kraftwerk aktuell das Drittgrösste der Welt nach zwei Stauwerken in China. 

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Ein erster Halt auf der Tour brachte uns auf die Krone der Mauer. Die weissen Türme uf der linken Seite sind die hydraulischen Pressen, mit denen der Wasserzufluss zu den einzelnen Francis-Turbinen abgestellt werden kann. Das schwarze Teil auf der Seite ist ein solches Schott, welches den Wasserstrom unterbricht.

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Der Stausee, hier von der Dammkrone aus gesehen, enthält 29'000 Mio m3 Wasser. Eine unvorstellbare Menge. Der See ist maximal 170 km lang und zwischen 7 und 12 km breit. Diese Masse variieren mit dem Wasserstand.

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Der Itaipú-Fluss läuft in seinem ursprünglichen Bett weiter, nachdem er den Damm und die Turbinen passiert hat. Bis zum Meer bei Buenos Aires sind es noch viele km, die er zurücklegen muss.

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Über dem rechtsufrigen Teil des Erddammes führen die Stomleitungen in Richtung Paraguay. Die beiden Länder teilen sich die Stromproduktion hälftig, wobei Brasilien wegen der viel grösseren Bevölkerung 30% des Anteils von Paraguay kauft. Interessant ist ferner, dass alle Anzeigen im Kraftwerk in beiden Sprachen sind: Portugiesisch für Brasilien und Spanisch für Paraguay. Die brasilianische Stromproduktion stellt Strom mit 60 Hz, die andere solchen mit 50 Hz bereit. Die Netze der Länder haben unterschiedliche Frequenzen. Komplexitäten eines bi-nationalen Projekts.

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Anschliessend an den Stopp auf der Dammkrone fuhren wir mit einem Lift in die Tiefe. Die Zahlen auf dem Schild im Aufzug entsprechen nicht etwa Stochwerken, sie bezeichnen die Höhe über Meer der einzelnen Stationen. Insgesamt 84 m führte uns der Lift bis zur tiefsten Station.

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Die erste Ebene auf unserem Besuch unterhalb der Krone waren die Wasserrohre, durch welche das Wasser aus dem See in die Turbinen geleitet wird. Ziemlich grosse Rohre, die ohne Grössenvergleich nicht viel aussagen.

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Ich bat Paul deshalb, ein Bild von mir vor einer Röhre zu schiessen. So gibt es einen besseren Eindruck der Ausmasse der Anlage. Das Druckrohr im Innern der weissen Verkleidung misst 9.6 m! Den Helm mussten wir übrigens während des ganzen Aufenthalts im Innern der Anlage aufhaben.

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Bald ging es weiter nach unten im Damm zum Kontrollzentrum. Hier werden die insgesamt 20 Turbinen 24/7 überwacht. Viel gibt es offenbar nicht zu tun, die Herren machten einen ziemlich entspannten Eindruck.

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Das Kontrollzentrum des Kraftwerks liegt genau auf der Grenzlinie der beiden Länder in der Mitte des Flusses. Mein linker Fuss steht in Paraguay, mein rechter in Brasilien.

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Noch weiter unten sahen wir die grosse Halle mit den Abdeckungen der Generatoren. Die roten Platten decken jeweils einen Generator ab, sie haben je 22.5 m Durchmesser. Zum Grössenvergleich: Ganz am linken Rand ist ein Arbeiter mit einem weissen Helm zu sehen, welcher auf uns zukommt.

Der Generator unterhalb der Abdeckung ist ebenfalls nicht gerade klein: Der Stator hat einen Durchmesser von 19.8 m, der Rotor misst dann immer noch 16 m. Die 20 Turbinen verarbeiten 10'500 m3/s an Wasser, alleine 2 der Turbinen haben bei voller Auslastung mit 700 m3/s den gleichen Durchfluss wie die Iguazú-Fälle, welche wir am Morgen besucht hatten.

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Nochmals einige Stockwerke weiter unten sahen wir den Schaft, welcher die Turbine einige weitere m weiter unten mit dem Generator weiter oben verbindet. Der Schaft hat einen Durchmesser von 2.6 m. Insgesamt produziert das Kraftwerk etwa 14'000 MW an sauberem Strom. 35'000 Arbeiter waren insgesamt am Bau des gigantischen Projekts beschäftigt.

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Ein Betriebstelefon ist noch von alter Schule, eine Glocke macht genügend Lärm, so dass es beim grossen Umgebungslärm doch noch gehört werden kann. Mich faszinierte die Low-Tech-Installation neben all dem Gigantismus.

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Kurz vor Schluss der Tour besuchten wir noch einen weiteren Aussichtspunkt, von wo aus der Damm gut zu sehen war. Von hier aus wirken die kleinen Röhrli, welche aus dem Damm kommen, wie Spielzeuge. Das Wasser, welches aus den Turbienen austritt, wird 25 m unterhalb des Wasserspiegels des Fluss eingeleitet. Es ist nicht zu sehen.

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Beim Erddamm auf der Seite von Paraguay gibt es grosse Überlauf-Kanäle, welche bei extremen Regenfällen im Oberlauf der Flüsse geöffnet werden, damit der Druck auf den Damm nicht zu gross wird und dieser brechen könnte. Bei unserem Besuch waren diese nicht in Betrieb.

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Vom Staudamm aus liessen wir uns wieder von einem UBER zum Hotel zurück bringen. Diesmal war das Autosymbol kein Rennwagen, sondern angesichts der kommenden Festtage ein Auto mit Rentier-Hörnern.

Als ich uns am Nachmittag für die Rückflüge einchecken wollte, fehlte der Flug von Sao Paulo nach Belo Horizonte in der Zusammenstellung. Ich sah dann, dass dieser Flug annuliert war und meldete mich umgehend bei der Airline. Die nette Dame der TAP Air Portugal suchte eine Alternative und nach etwa 45 Minuten war das neue Routing beisammen. Statt Belo Horizonte war nun Salvador de Bahia die neue Zwischenstation. Leider hiess dies, dass wir in Sao Paulo erst um 20:25 abfliegen werden. Das gibt einen langen Tag am Flughafen. 

Am nächsten Morgen werden wir schon zeitig an den Flughafen fahren, um dann über Sao Paulo in die Schweiz zurück zu fliegen.

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