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- Kategorie: Cruise Barcelona - Buenos Aires 24
Vormittag: Besuch bei den Iguazú Fällen
Zum Abschluss unserer Cruise wollte sich Paul noch die Iguazú Fälle ansehen. Diese liegen in Brasilien, etwas mehr als zwei Flugstunden von Buenos Aires entfernt. Mein letzter Besuch bei diesen eindrücklichen Fällen lag schon sehr lange zurück, weshalb ich diesen Umweg gerne organisierte.
Unser Hotel lag nur knappe 400 m vom Parkeingang entfernt. Bis dorthin konnten wir problemlos zu Fuss gehen. Vom Besucherzentrum fährt ein Bus zu den Aussichtspunkten an den Fällen, die Zufahrt mit dem Taxi ist nicht möglich. Ausser man logiert im Hotel das Cataratas, welches direkt bei den Fällen liegt. Dieses war uns aber zu teuer.

Wie auf diesem Bild des Hotels zu sehen ist, war das Wetter bei unserem Besuch nicht sehr gut, es pisste den ganzen Vormittag wie aus Kübeln. Paul stieg unterwegs aus dem Bus und ging die 1.5 km entlang der Fälle zu Fuss, für mich war das heute zu weit, ich fuhr mit dem Bus bis zur Haltestelle direkt beim Hauptaussichtspunkt.

Von der Bushaltestelle führt ein Weg zum nächsten Aussichtspunkt. Erst das tosende Wasser weist auf die nahen Fälle hin, zu sehen ist von hier aus noch nichts. Die weltweit grössten Wasserfälle liegen an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien, die Sicht auf die Fälle ist von der brasilianischen Seite aus besser, denn die meisten der Fälle sind in Argentinien.

Über 64 m fällt der Fluss an dieser Stelle über die Klippe. Diese Stelle ist ein Teil der sogenannten Garganta do Diablo, des Teufelsschlundes, des grössten Teils der Fälle.
Das brauen Wasser trägt sehr viel Segment aus dem Oberlauf des Iguazú und seiner Zuflüsse. Die massiven Waldrodunden in Brasilien lassen die Flüsse die Erde erodieren und das abgetragene Erdreich färbt seinerseits die Flüsse. Der Iguazú hatte heute sehr viel Wasser, was zu teilweise dichter Gischt führte. Damit war die Sicht etwas beschränkt.

Unterhalb der Klippe führt ein Steg über das tosende Wasser hinein in den Teufelsschlund. Paul erwanderte ihn auf seiner Wanderung und wurde dabei ziemlich geduscht. Ich besah mit die Stelle diesmal von oben, die Dusche war mir noch vom letzten Besuch in nasser Erinnerung. Im Hintergrund sind einige weitere der insgesamt 20 grösseren und 255 weiteren Teil-Fälle zu sehen, welche alle in Argentinien liegen. Bei schönem Wetter und weniger Gischt wären diese selbstverständlich noch besser zu sehen.
Die Bilder der Fälle vermögen zwar einen ootischen Eindruck der Macht der Wassermassen zu geben, ein kleiner Film gibt aber einen weitaus besseren visuellen Eindruck und dazu auch ein akustisches Erlebnis. Mein iPhone leistete dabei ganze Arbeit. Der Film liegt auf Youtube (Klick mich!)..