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- Kategorie: Costa Rica 22
Vom Meer auf 1450 m.ü.M. mit einem Zwischenhalt in Turrialba
Unsere heutige Lodge liegt auf 1450 m.ü.M. ab Abhang des Turrialba Vulkans. Als wir in der Lodge ankamen, bemerkten wir beide, dass wir hier schon 2016 zusammen mit unseren Wiener-Freunden übernachteten.

In der regional wichtigen Kleinstadt Turrialba machten wir einen Zwischenhalt, um etwas zu trinken und schliesslich ein Hotel zu buchen. Gestern morgen buchte ich noch nichts, da wir nicht wussten, wie lange die Fahrt dauern würde und wo wir schliesslich stoppen würden. Im Restaurant, wo wir unseren Kaffee bekamen, sah ich dieses interessante Schild: Man erlaubt keine amourösen Szenen. Es war ein ganz normales Restaurant ohne spezielle Umstände. Lief da wohl früher etwas?

Das Schulhaus im Zentrum Turrialbas hat eine spezielle Architektur und Farbgebung, mir gefiel es irgendwie. Die Schülerinnen und Schüler sind zur Zeit noch in den Ferien und ausser den Flaggen bewegt sich noch nichts.

Beim Eingang des Schulhauses gibt es eine Pförtnerbox, an welcher die Kleiderordnung angeschlagen ist: Der Eintritt ist mit Mini-Jupe, kurzen Hosen, Trainerhosen, Minirock, Shorts sowie grossem Ausschnitt nicht erlaubt. Streng ist das Leben in Costa Rica!

Beim Gemeindehaus standen einige Leute draussen Schlange, sie mussten offenbar am heutigen Freitag noch etwas erledigen. Mir gefiel vor allem das grosse Wandbild mit einer indianischen Familie.

Auch in Turrialba gibt es einen zentralen Park mit einem Kiosco, wo Musik gespielt wird. Hier aber wohl schon länger nicht mehr. Doch die Spielanlage der Kinder war heute ausnehmend gut besucht.

Viele Geschäfte haben den Vulkan im Namen, so auch dieses Lebensmittelgeschäft. Früchte, Gemüse und auch Fleisch wird hier verkauft. Der Vulkan Turrialba selber ist aktuell nicht zugänglich, da er immer mal wieder ausbricht. Die Strasse ist auf etwa halber Höhe gesperrt.

Das Surfbrett-fahrende Faultier wirbt für eine Eisdiele, die wir heute allerdings links liegen liessen, da die Temperatur auf 650 m.ü.M. nicht unbedingt nach Glace rief.

Eine alte, einspurige Brücke überspannt einen Fluss, der vom Vulkan herunter kommt. Aktuell ist er nur ein kleines Rinnsal, doch ab und zu bringt er offenbar viel Geschiebe vom Berg. Viele der Brücken in Costa Rica sind lediglich einspurig befahrbar. Für den Verkehr von einer Seite gilt jeweils Ceda el Paso, kein Vortritt, was mit einem kleinen Kein-Vortritt-Schild signalisiert ist. Auf der anderen Seite steht nichts. Man muss höllisch aufpassen, die kleinen Schilder nicht zu übersehen!
Nun sind wir auf 1450 m.ü.M. und zum ersten Mal seit sehr, sehr langer Zeit regnet es massiv. Hoffentlich ist das Wetter morgen wieder besser, wir möchten den Vulkan noch ohne Nebel sehen.
