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- Kategorie: Thailand 25 / 26
Jahresanfang in Pattaya mit einem Tempelbesuch
Wir starteten das Jahr 2026 mit einem Besuch des Wat Nong Ao, einem Tempel etwas abseits der grossen Touristenströme. Hier gab es sehr, sehr viel Gold zu sehen, das hätte dem Orangen im Weissen Haus sicher gefallen.

Das Hauptgebäude sah von aussen noch nicht sehr spektakulär aus. Einige Figuren bewachen die Eingänge und es zeigten sich schon erste Goldverzierungen.

Eine güldene Göttin steht hinter einer grossen Schale, in welche viele Einheimische Münzen warfen. Bei jedem erfolgreichen Treffer ertönte ein metallenes Geräusch.

Die grimmigen Figuren werden durch die vielen kleinen, roten, blauen und grünen Buddha-Statuen abgemildert. Die roten Blumen und Girlanden sollen wohl ebenfalls den Eindruck verniedlichen.

Ein grosser liegender Buddha war in dieser Halle im Zentrum der Aufmerksamkeit. Ein Mönch sass vor ihm, viele Gläubige näherten sich ihm auf den Knien und überreichten die Geschenke für den Tempel und die Mönche.

Buddha scheint ganz entspannt zu sein. Sein seliges Lächeln zeigt die Freude über die Spenden, die in seinem Namen abgegeben werden. Der Duft der vielen Räucherstäbchen trug sicher zur Entspannung bei.

Der Garuda ist ein seltsamer Vogel: ein Gemisch aus Vogel und Reittier, des ursprünglich aus der indischen Mythologie stammt, aber mittlerweile in vielen Gebieten Asiens auch in buddhistischen Tempeln präsent ist. Aus Gold sieht er immerhin nicht ganz so bedrohlich aus.

In einem der Innenhöfe stand dieser Tempel mit einer 4-köpfigen Figur und einem Löwenpaar, welches sie bewacht. Gold muss auch hier sein.

In diesem Seitengang würde das Herz des Orangen sicher höher schlagen. Das Gold tropft sogar von der Decke und auch die Säulen sind davon überzogen. Passt doch ganz zu seinem Geschmack.

Eine weitverbreitete Tradition in Südostasien sind die Statuen beliebter Mönche, welche von ihren Verehrern mit feinen Goldplättchen bedeckt werden. Des Orangen feuchter Traum?

Eine Mönchsfigur sammelt inmitten von träufelndem Gold Spenden für den Unterhalt der Anlage und vermutlich auch für die Speisung der Armen.
Nun hatten wir genug von Gold, das Jahr kann seinen Lauf nehmen. Am 3. Januar 26 verlassen wir Pattaya und fahren nach Hua Hin, wo wir für 7 Nächte in meinem Lieblingshotel ein Zimmer gebucht haben.
