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- Kategorie: USA Oktober / November 08
Restintelligenz auch beim Navi gefragt, gerade auch im Sequoia Nationalpark
Von Fresno fuhren wir heute mit einem „Umweg“ über den Sequoia Nationalpark nach Visalia. Der Umweg war natürlich geplant und in voller Absicht so gewählt, denn im Sequoia Nationalpark stehen die volumenmässig grössten Bäume der Welt, die Sequoiadendron gigantea. Und diese wollten wir heute besuchen.
Leider haben wir (oder eher ich) unser Hirn nicht eingeschaltet und sind dann prompt auch an der ersten Abzweigung vorbeigerauscht. Den Fehler haben wir erst viel später entdeckt und in der Folge mussten wir zurückkehren. Immerhin durch einen sehr schönen Wald der sich mit den schönsten Herbst-Farben geschmückt hat.
Die eindrücklichen Bäume sind sehr schwer zu fotografieren, da ihre 100m Höhe im dichten Wald auch mit einem guten Weitwinkelobjektiv kaum abzubilden sind. Details wie „Füsse“ und natürlich die Stämme mit der typischen roten Rinde geben aber auch schöne Motive her.

Peter wanderte zum General Sherman Tree, dem grössten Baum der Welt (nach Volumen, nicht jedoch nach Höhe oder Basisumfang) und dieses schöne Bild zurückgebracht. Auch hier fehlt jedoch die Krone auf dem Bild. Die Wanderung war übrigens maximal 20 Minuten lang, sie hat Peter aber offensichtlich geschafft.
Von einem Aussichtspunkt aus fotografierte ich die Kronen der Bäume, die gute 150 m unterhalb der Strasse standen. Immerhin sind so die Kronen gut sichtbar.
Schliesslich habe ich Peter noch auf den Moro Rock gehetzt, 91m und 300 Stufen (ein ungefähr 30 Stockwerke hohes Gebäude). Von dort aus genoss er eine herausragende Rundsicht über diese ausserordentliche Landschaft.
Beim Fahren zurück ins Central Valley (von 2’090 m bis nach 80 m) gab es noch viele schöne Aussichtspunkte, die im Gegenlicht allerlei Graustufen zeigten.
