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- Kategorie: USA Oktober 10 mit Thomas
Thomas der Profiteur
Thomas konnte heute von mir profitieren - und ich auch etwas von ihm. Am South Rim des Grand Canyons dürfen Privatfahrzeuge auf weiten Strecken nicht verkehren. Es sei denn, sie verfügen über einen Spezialbewilligung. Dank meines Behindertenausweises erhielten wir einen solchen ohne Umschweife und konnten ohne Einschränkungen verkehren.

Thomas las die entsprechende Passage im Guide des Nationalparkes und so konnten wir schliesslich beide profitieren. Ohne Probleme fuhren wir entlang des Rims und konnten stoppen, wann immer wir wollten.
Das Wetter war einmal mehr sensationell, ganz wenig Wolken am Himmel, dafür auch maximal 6 Grad bei starkem Wind! Wie bei allen meinen Besuchen überwältigte mich auch heute die Ansicht dieses gigantischen Naturwunders. 17 km breit und gute 1‘400 m tief hinterlässt dieses Loch jedes Mal einen tiefen Eindruck.

Eine Biologin suchte am späteren Nachmittag Signale von markierten California Condors, welche in dieser Gegend wieder angesiedelt wurden. 76 Exemplare sollen im Park leben, leider sahen wir heute nicht einen einzigen. Auch akustische Signale fanden sich keine.

Die Sicht war heute ausserordentlich gut, der kleine Hügel über dem Rand des Canyons liegt 210 km entfernt!
Der Tagebuch Eintrag bleibt heute kurz, einige Bilder sollen einen Eindruck des Canyons vermittlen, ich bin mir jedoch bewusst, dass diese zwei-dimensionalen Bilder nur einen schwachen Eindruck vermitteln können. Ein persönlicher Besuch ist auf jeden Fall viel eindrücklicher.








