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- Kategorie: Mexico September / Oktober 09
Merida – zum letzten Mal (auf dieser Reise)
Heute sind wir ein letztes Mal mit Laura auf Haussuche. Das erste Objekt von heute Morgen fand bereits gestern unsere Aufmerksamkeit, wir sahen ein For Sale – Schild von der Strasse aus. Laura stellte dann für uns den Kontakt her. Das Haus war laut der Eigentümerin 5 Jahre alt, aber bestand nach unserer Ansicht und nach der Erscheinung eher seit 15 Jahren. Insgesamt begeisterten uns weder Haus noch Garten, ein Pool war nicht vorhanden und konnte auch kaum hinzugefügt werden, da der Platz dafür einfach nicht ausreichte. Also ein Haus mehr auf der Streichliste.
Haus Montes de Amé (Link mit Bildern der Agentur, PDF mit Text der Agentur)

Anschliessend fuhren wir zu einem Haus, welches über zwei Stockwerke verfügt, aber ebenfalls über ein Schlafzimmer im Erdgeschoss. Drei weitere Zimmer inklusive jeweils einem Bad befinden sich im oberen Geschoss. Weiter befand sich im Garten noch ein weiteres Gebäude, welches als Medienzimmer gebraucht werden könnte. Der Garten ist recht gross, der Pool müsste noch etwas vergrössert werden, der Platz dafür ist aber mehr als vorhanden. Eher etwas gross, aber ein sehr günstiger Preis, das Haus war in sehr gutem Zustand. Eine gute Option.
Anschliessend sahen wir ein Haus, welches der Erwähnung nicht wert ist. Schlechter Ausbaustandard und weder Garten noch Pool. Eine völlig falsche Einschätzung der Agentur, welche das Haus Laura empfohlen hat.
Derselbe Agent führte uns dann in ein Haus eines Hamburgers, welches zwar auf einer Ebene liegt, aber ebenfalls weder über Pool noch einen nennenswerten Garten verfügt. Das Haus erinnerte mich an die vielen Häuser, welche Brigitte und ich uns in Spanien ansahen: Unbrauchbar, aussen schäbig und innen ein „Puff“.
Am späteren Nachmittag trafen wir uns mit Lauras Ehemann, einem Amerikaner, welcher in Merida ein Ingenieurbüro führt. Mit ihm sprachen wir über die Möglichkeiten, auf einem Grundstück ein eigenes Haus zu planen und zu realisieren. Kosten für das Grundstück sind für 800 m2 etwa 80'000 US$ und der Bau schlägt mit gut 600 US$ / m2 zu Buche. Bei etwa 250 m2 ergibt sich demnach ein Preis von gut 250'000 US$ bei einem guten Ausbaustandard. Also eine weitere Option.
Anschliessend fuhren wir mit Laura in die Hazienda Xcantun zum frühen Nachtessen: Mein Wunsch ging in Erfüllung, ein Yellow Fin Tuna, poco hecho mit etwas Wasabi und Gemüse war hervorragend. Für meinen Geschmack einer der besten Fische, die ich kenne! Die Hazienda selber ist ebenfalls sehr schön und jederzeit einen Besuch wert.
Um 18:00 hatten wir eine Verabredung mit dem Ersteller des Hauses beim Eingang zum Golfclub La Ceiba. Er führte uns durch das Haus und beantwortete sämtliche von Ottos Fragen. Das Haus gefiel uns auch heute noch sehr gut. Hier nochmals das Bild des Hauses.

Gegen 20:00 Uhr verabschiedeten wir uns von Laura, welche uns die letzten beiden Wochen immer wieder sehr gut durch die verschiedenen Häuser geführt hat. Dank ihr lernten wir Merida sehr gut kennen und Otto verfügt nun über einige valable Optionen, welche er in einem nächsten Schritt mit seinen Kindern besprechen will, bevor er eine Entscheidung trifft.
