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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 3. Etappe Nassau, Bahamas
Erkunden der Insel New Providence
New Providence ist die Hauptinsel der Bahamas, hier liegen sowohl der internationale Flughafen als auch Nassau, die Hauptstadt mit allen Verwaltungseinheiten. Daneben besteht der Staat noch aus etwa 700 weiteren Inseln, viele davon unbewohnt. Einige grössere sind ebenfalls noch Teil des Landes, auf einigen stehen Luxus-Hotels und auch weitere Siedlungen der Einheimischen. Die Bahamas sind seit 1973 ein unabhängiger Staat, nachdem sie die letzten 300 Jahren eine britische Kolonie waren. Noch immer sind sie jedoch freiwillig ein Teil des Commonwealth und die britische Königin ist das offizielle Staatsoberhaupt.
Nach dem Frühstück mieteten Gerri, Jay und ich ein Auto bei unserem Hotel und machten uns auf den Weg zur Erkundung der Insel. Unser erstes Ziel war Nassau, welches knapp 20 km entfernt lag.

Nassau wird von vielen Kreuzfahrtschiffen angelaufen, welche nach dem Anlegen eine Vielzahl von leicht bis massiv übergewichtigen Passagieren auf die Insel ausschwärmen lassen.

Die Hauptstrasse in Nassau ist denn auch ein reines Shopping-Paradies, voll auf Kreuzfahrt-Passagiere und Touristen der grossen Hotels ausgerichtet. Schmucke Häuser, makellos getrimmte Bäume sowie ordentlich parkierte Autos säumen die Strasse. Die Geschäfte könnten ebenso gut in jedem anderen reichen Land der Welt stehen: Gucci, Schweizer Uhren, Fendi, Harley-Davidson und so weiter. Daneben eine Vielzahl von Ramschläden, welche den Touristen ihren überteuerten Schund andrehen wollen.

Ein solcher Souvenirladen legte gerade seinen Abfall für die Abfuhr bereit und siehe da, die Ware kommt wie überall aus China. Kaum etwas wird lokal produziert und sorgt damit für die lokale Wertschöpfung. Mit dem Handel verdienen lediglich die Geschäftsbesitzer und Grosshändler ihr Geld, die lokale Bevölkerung bleibt aussen vor.

Adrett gekleidete Polizisten sind im Zentrum allgegenwärtig, sie überwachen vor allem den Verkehr, sonst gibt es für sie hier wohl nicht viel zu tun. Bei der Fahrt über Land trafen wir keine solch herausgeputzten Polizisten, auch waren die Häuser und Strassen nicht überall so gepflegt.

Auf einer vorgelagerten Insel gibt es einen wunderschönen Strand, welcher von vielen Einheimischen und auch von Touristen gerne besucht wird. Das Wasser hat die richtige karibische Farbe, auch der Sand spielt seine Rolle für den Ferienprospekt sehr gut. Der wolkenverhangene Himmel liess die Sonne immer wieder durchscheinen und die Luft entsprechend aufheizen. Knappe 30 Grad während des ganzen Tages waren recht angenehm, der leichte Wind sorgte für eine willkommene Abkühlung.
Die Brücke vom Festland auf die Insel kostet 1 US$ Brückenzoll, dieser muss am Ende der Brücke bezahlt werden. Soweit so gut, nur gibt es ein kleines Problem: Die Bahamas haben Linksverkehr, mein Auto hatte das Steuerrad entsprechend auf der rechten Seite und der Schalter der Zahlstelle war auf der linken Seite. Nicht wirklich praktisch: Entweder braucht der Fahrer einen sehr, sehr langen Arm oder einen Beifahrer, welcher das Geld übergeben kann. Ich vermute, dass dies damit zusammenhängt, dass die meisten Autos aus den USA stammen und diese das Steuerrad auf der linken Seite haben und dass die Einheimischen so bequemer fahren können. Für Mietwagen jedoch ein absoluter Blödsinn.
Nach dem Frühstück mieteten Gerri, Jay und ich ein Auto bei unserem Hotel und machten uns auf den Weg zur Erkundung der Insel. Unser erstes Ziel war Nassau, welches knapp 20 km entfernt lag.

Nassau wird von vielen Kreuzfahrtschiffen angelaufen, welche nach dem Anlegen eine Vielzahl von leicht bis massiv übergewichtigen Passagieren auf die Insel ausschwärmen lassen.

Die Hauptstrasse in Nassau ist denn auch ein reines Shopping-Paradies, voll auf Kreuzfahrt-Passagiere und Touristen der grossen Hotels ausgerichtet. Schmucke Häuser, makellos getrimmte Bäume sowie ordentlich parkierte Autos säumen die Strasse. Die Geschäfte könnten ebenso gut in jedem anderen reichen Land der Welt stehen: Gucci, Schweizer Uhren, Fendi, Harley-Davidson und so weiter. Daneben eine Vielzahl von Ramschläden, welche den Touristen ihren überteuerten Schund andrehen wollen.

Ein solcher Souvenirladen legte gerade seinen Abfall für die Abfuhr bereit und siehe da, die Ware kommt wie überall aus China. Kaum etwas wird lokal produziert und sorgt damit für die lokale Wertschöpfung. Mit dem Handel verdienen lediglich die Geschäftsbesitzer und Grosshändler ihr Geld, die lokale Bevölkerung bleibt aussen vor.

Adrett gekleidete Polizisten sind im Zentrum allgegenwärtig, sie überwachen vor allem den Verkehr, sonst gibt es für sie hier wohl nicht viel zu tun. Bei der Fahrt über Land trafen wir keine solch herausgeputzten Polizisten, auch waren die Häuser und Strassen nicht überall so gepflegt.

Auf einer vorgelagerten Insel gibt es einen wunderschönen Strand, welcher von vielen Einheimischen und auch von Touristen gerne besucht wird. Das Wasser hat die richtige karibische Farbe, auch der Sand spielt seine Rolle für den Ferienprospekt sehr gut. Der wolkenverhangene Himmel liess die Sonne immer wieder durchscheinen und die Luft entsprechend aufheizen. Knappe 30 Grad während des ganzen Tages waren recht angenehm, der leichte Wind sorgte für eine willkommene Abkühlung.
Die Brücke vom Festland auf die Insel kostet 1 US$ Brückenzoll, dieser muss am Ende der Brücke bezahlt werden. Soweit so gut, nur gibt es ein kleines Problem: Die Bahamas haben Linksverkehr, mein Auto hatte das Steuerrad entsprechend auf der rechten Seite und der Schalter der Zahlstelle war auf der linken Seite. Nicht wirklich praktisch: Entweder braucht der Fahrer einen sehr, sehr langen Arm oder einen Beifahrer, welcher das Geld übergeben kann. Ich vermute, dass dies damit zusammenhängt, dass die meisten Autos aus den USA stammen und diese das Steuerrad auf der linken Seite haben und dass die Einheimischen so bequemer fahren können. Für Mietwagen jedoch ein absoluter Blödsinn.
