- Details
- Kategorie: Paris 22
Stadtwanderung Paris, Tag 1 - Die üblichen Verdächtigen
An unserem ersten ganzen Tag in Paris machten wir uns heute zuerst auf den Weg in Richtung Montmartre und dort zur Basilika Sacre Coeur.

Diese liegt prominent auf einem Hügel hoch über der Stadt und von der Terrasse gibt es einen schönen Überblick über weite Teile von Paris. Heute war uns die Besucherzahl aber fast zu viel, wir begnügten und mit dem Blick von aussen auf die Kirche, die Schlange für die Besichtigung war zu lang. Auch die Treppe, welche von der Stadt aus auf den Hügel führte, war dicht mit Touristen bevölkert.

Der Blick auf das pariserische Häusermeer ist jedesmal beeindruckend. Das einzige Hochhaus in diesem Teil der Stadt ragt auf der rechten Seite einsam heraus. Der Tour Montparnasse beim gleichnamigen Bahnhof war bei seiner Eröffnung das erste Hochhaus von Paris.

Die alten Metrostationen sind immer wieder schön anzusehen. Von diesen gibt es noch eine Handvoll, die meisten der neueren sind jedoch modern-spartanisch und viele machen keinen Staat bei den Fotos.

Next Stopp dann der Arc de Triomphe am Ende der Champs-Élysées, der Prachtsstrasse in Paris. Bereits 1836 wurde dieses Monument eröffnet. Natürlich ein Muss jeder Paris-Reise.

An einer der Säulen gibt es eine Inschrift mit dem Namen „Dietikon“, was auf den Übergang der Armee von Napoleon über die Limmat bei Dietikon hinweist. In Dietikon selber gibt es eine kleine Gedenkplatte an jenes Ereignis. Bei Weitem nicht so monumental wie hier beim Triumpf-Bogen.
Ein Zitat aus der Homepage der Stadt Dietikon zum Thema: "Nach dem Einmarsch der Franzosen im Jahre 1798 wurde Dietikon Teil des neu gegründeten Kantons Baden. Während des zweiten Koalitionskrieges zwischen Frankreich und den verbündeten Monarchien Österreich und Russland verlagerte sich der Kriegsschauplatz 1799 in die Nähe von Dietikon. In der Nacht vom 24. zum 25. September 1799 setzten französische Truppen unter General Masséna innert weniger Stunden mit rund 16'000 Mann bei Dietikon über die Limmat. Sie überrannten die russischen Truppen am rechten Limmatufer und eröffneten damit die zweite Schlacht um Zürich. Als Erinnerung an diese Schlacht befindet sich am Übergangsort (Bushaltestelle Schäflibach) der sogenannte Masséna-Stein, in Unterengstringen erinnert eine Tafel an die gefallenen russischen Soldaten und am Arc de Triomphe in Paris ist "DIETIKON" eingemeisselt."

Ein weiteres ikonisches Bauwerk von Paris stammt aus dem Jahr 1889 und sollte ursprünglich lediglich während einiger Jahre zur Weltausstellung stehen bleiben. Der Eiffel-Turm blieb dann aber stehen und ist mittlerweile eines der weltweit am meisten besuchten Wahrzeichen. Diese Ansicht fotografierte ich vom Trocadero aus.

Eine eher ungewohnte Ansicht des Turms. Das Gerüst im Vordergrund dient den Renovationsarbeiten, welche aktuell ausgeführt werden. Ganz unter den Turm kann man zur Zeit nur noch, wenn man lange für ein Ticket ansteht und dann durch Metall-Detektoren geht. Die ganze Umgebung rund um den Turm ist mit Glasplatten abgesperrt und grosse im Boden versenkte Stahlpoller verhindern die Zufahrt mit Autos. Tourismus lässt grüssen.

Noch ein letztes Bild des Turms, auch von dieser Seite ist die ganze Basis mit Glasplatten abgeschottet.
