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- Kategorie: Toscana 19
Arezzo - ein hübsches mittelalterliches Städtchen
Das kleine Städtchen Arezzo hat heute knapp 100’000 Einwohner und verlor viel von seiner einstigen Bedeutung. Bereits im 4. Jhdt. war die Stadt Bischofssitz und im 13. und 14. Jhdt. hatte sie ihren Höhepunkt. In der Innenstadt haben sich viele Herrschaftshäuser gut erhalten, wir wollten uns heute einen Eindruck verschaffen.

Am Hauptplatz stehen einige der grossen Häuser, auch die grosse Kirche Santa Maria della Pieve zeigt dem Platz seit dem 14. Jhdt. ihr Hinterteil. Das ganz spezielle an dieser Piazza Grande ist ihre schräg abfallende Neigung, welche ihr ein besonderes Aussehen verleiht.

Die meisten der Gassen sind entweder mit Bollensteinen gepflastert, oder dann mit grossen Steinplatten ausgelegt. Das gbit der Stadt ein schön aufgeräumtes Bild.

Eines der alten Bürgerhäuser ist aussen mit vielen Wappenschildern verziert. Die Häuser sind nicht für das Publikum geöffnet, lediglich einzelne davon sind Museen.

Die Stadt liegt auf einem Hügel, die meisten Strassen sind deshalb recht steil und der Aufstieg ist teilweise recht schweisstreibend. Für normale Autos ist die Innenstadt gesperrt, es gibt aber Ausnahmebewilligungen zB. für Behinderte, aber auch für Lieferungen sowie Anwohner. Wir liessen unser Auto auf einer Strasse ausserhalb des Zentrums stehen und machen unseren Besuch zu Fuss.

Ein weiteres Beispiel eines der majestätischen Häuser. An einigen Stellen wurde das Mauerwerk bewusst nicht verputzt, was dem Haus ein interessantes Aussehen gibt.

Die Detailaufnahme einer Türe zeugt von der Wehrhaftigkeit der Bewohner. Offenbar will man mögliche Einbrecher schon von weitem abschrecken. Zwei Öffnunen, je eine für den Schlüssl und eine andere die als Briefkasten dient, reichen aus.

An einer Stelle sah ich diesen Dohlendeckel, der anders als die meisten anderen nicht aus Metall ist, sondern aus Stein gehauen ist.
