- Details
- Kategorie: Toscana 19
Auf dem Weg nach Arezzo lag heute eine schlechte Ingenieur-Leistung
Nach dem Frühstück machten wir uns heute auf den Weg in die Gegend von Arezzo, wo unser Ferienhaus für die nächsten paar Tage liegt. Wir wollten nicht nur auf der Autobahn dorthin brausen, sondern noch einige der Sehenswürdigkeiten mitnehmen.

Die wichtigste davon lag in einem kleinen Städtchen unterwegs. Am Ende der Gasse schaut das Reiseziel schon hinter der Häuserzeile hervor. Die Italien-Flagge weht im Wind. Auch in dieser Stadt werden die Plätze mit den grossen Attraktionen mit grossen Beton-Pollern abgedeckt. So soll es möglichen Attentätern verumöglicht werden, mit hoher Geschwindigkeit in eine Meschenmenge für rasen.

Von Nahem gesehen ist der Grund unserer Reise klar. Eine so lausige Ingenieur-Leistung gibt es nur in Pisa. Der Turm wurde vor einigen Jahren etwas stabilisiert, sonst wäre er wohl schon umgefallen. Schon während der Bauzeit 1185 begann sich der Turm zu neigen, als erst die dritte Etage fertig gebaut war. Der lehmige Untergrund war offenbar für den grossen und schweren Bau denkbar schlecht geeinget. Andererseits verdankt Pisa heute den Touristenstrom dem Bauwerk, ohne dieses wären wohl kaum so viele Touristen in der Stadt. Es gibt eine Legende, wonach der Pisa-Bürger Galileo Galilei an diesem Turm experimentiert haben und dabei die Fallgesetze entdeckt haben soll. Mehr dazu im WikiPedia (Klick mich!).

Ein anderes wichtiges Baudenkmal in Pisa ist das sogenannte Battisterio, die Taufkirche, welche ebenafalls Teil der Anlage ist.

Ein schönes Gesamtbild der Dom-Anlage mit dem Turm. Das ganze Bauwerk besteht aus Carrara-Marmor, der nicht weit von hier abgebaut wird. Mit Ausnahme des Turmes stehen die übrigen Gebäude schön im Lot.
