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- Kategorie: Kanaren 09
Die Caldera de Taburiente
Die Caldera de Taburiente habe ich schon mehrmals erwähnt, kein Wunder, verdankt doch die ganze Insel ihre Entstehung letztlich diesem Vulkan. Übersehen kann man diese imposante Landschaft schon gar nicht, denn sie prägt den ganzen Westen der Insel.
Eine Strasse führt von nahezu Meereshöhe mitten in den Schlund und dort bis auf gute 1200 m.ü.M., immer in der Wand des Kraters. Auf der einen Seite der Strasse steigt die Kraterwand bis auf gegen 2000 m.ü.M. an während sie auf der anderen Seite tief in die Schlucht fällt. Gute Bremsen erleichtern hier das Fahren und lassen den Angstschweiss in den Poren! Gegenverkehr gibt es zum Glück nahezu keinen, diese Strasse liegt abseits der Touristenpfade und auch wir haben sie mehr durch Zufall entdeckt.
Vom Aussichtspunkt aus erschliesst sich die bis zu 7 km breite Caldera in ihrer ganzen Mächtigkeit und wenn noch wie heute das Wetter mitspielt, fällt der Kiefer ganz schön tief!

Heute ist die Pflanze ein Rizinus, der hier vielfach am Strassenrand wächst und mir zum Glück fernbleibt. Mich erinnert er immer an Don Camillo, der auf Befehl von Jesus Rizinus-Öl trinken muss und dann recht schnell aus der Kirche verschwindet (mit zusammengeklemmten Hinterbacken).

