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- Kategorie: Mallorca 22
Mallorca 2022 - Die ersten Tage
Am 23. August 22 flogen Ruth und ich für ein paar Tage nach Mallorca. Ein Gutschein der Swiss für einen annulierten Flug im Zusammenhang mit Corona wollte noch bis Ende September 22 eingelöst werden. Bei der Ankunft übernahmen wir unser Mietauteli, einen Fiat 500e (Klick mich!).

Unser Hotel, welches ich von einem früheren Besuch her kannte, lag in Sóller, einer kleinen Stadt im Westen der Insel. Ich buchte und gerade für die ganze Zeit hier ein, weil wir nicht täglich ein- und auspacken wollten. Zudem erinnerte ich mich noch an die wunderbare Küche dieses Hotels und freute mich auf ein feines Essen.

Auf dem Dach gibt es einen Pool, der sich gut zur Abkühlung nach einem längeren Ausflug eignete. Die Sicht auf die Umgebung von diesem Aussichtspunkt aus war grandios. Die Bergkette heisst Sierra de Tramontana, sie grenzt den Westen vom Rest der Insel ab. Die Fahrt hierhin wird durch einen 3 km langen Tunnel vereinfacht, ohne den führt die Strasse über einen Pass und dauert viel länger. Die Dorfkirche steht an einem belebten Platz in der Innenstadt, für uns zu Fuss in 5 Minuten erreichbar.

Nicht alle Häuser haben so hübschen Beschläge, oft geht es auch einfacher.

Wenn nicht gerade sehr viele Leute - sowohl Einheimische als auch Touristen - unterwegs sind, zeigen sich die Strassen in ihrer ganzen Pracht. Sauber und ohne Graffities und Abfallsäcke. Dass alle Fensterläden geschlossen sind hinterlässt einen irgendwie abweisenden Eindruck. Doch für die Einheimischen sorgen sie für angenehme Temperaturen in den Wohnungen.

Ein erster Ausflug führte uns in die Hauptstadt, Palma de Mallorca. In der Nähe der grossen Kathedrale gab es ein Haus auf einer hohen Mauer. Überall an der Mauer wachsen diese grünen Büsche aus den noch so kleinen Ritzen. Die hier wachsenden Kapern werden wohl nicht geerntet.

Die Kathedrale ist für die kleine Insel gigantisch. Offenbar gab es hier genügend Geld, um so grosse Prunkbauten zu erstellen. Bei unserem Besuch waren gerade einige Reisegruppen unterwegs, welche sich die letzten Details erklären liessen. Und vielleicht auch die angenehme Kühle genossen, draussen brannte die Sonne erbarmungslos vom Himmel, für uns perfekt.

Über dem Altar hängt eine grosse Konstruktion mit unterschiedlichen Figürchen und Symbolen.

Auch ein höherer Würdenträger, ob weltlich oder kirchlich, muss irgendwann abtreten und seine Reste ruhen dann in einem Grab unter einer Marmorplatte. Immerhin in der Kathedrale.

In der Innenstadt von Palma gab es viele schmale Gassen, die in der Mittagszeit nahezu menschenleer waren. Nur einige Touristen waren unterwegs, die Einheimischen genossen ihr Mittagessen in einem der vielen kleinen Lokale an den verschiedene Plätzen.

Die Touristen bringen viel Geld auf die Insel, dies erlaubt es den Einheimischen, ihre Häuser gut im Schuss zu halten.

Auf diesem Platz lässt es sich gut eine Pause einlegen. Die Bäume spenden einen angenehmen Schatten und lassen doch genügend Licht durch, dass sich Muster auf den Steinen bilden.

Die Kathedrale vom Meer her gesehen. Ein riesiges Bauwerk! Die Uferpromenade selber wird aktuell gerade umgebaut, es sind grosse Umwege vom und zum Parkhaus zurück zu legen. Dafür wird nach Abschluss der Arbeiten die Gegend viel schöner.

Als wir nach dem Nachtessen in unserem Hotel noch einen Spaziergang ins Zentrum von Sóller machten, waren auch hier noch sehr viele Menschen unterwegs. Es fand ein Konzert statt, welches aber erst um 22 Uhr beginnen sollte, zu spät für uns. Wir entschieden uns, den Tag zu beenden.
