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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 6. Etappe Fiji
Entlang der Coral Coast nach Suva
Die Queens Road führt von Nadi an der südlichen Küste von Fiji nach Suva, der Hauptstadt. Die Hügel an der Südküste sind von dichter Vegetation überzogen, es gibt keine Strassen, welche von der Hauptstrasse wegführen. Aber die Fahrt entlang der Küste belohnt den Reisenden immer wieder mit exzellenten Blicken auf den Südpazifik.

Als ich beim Hotel die Rechnung bezahlen wollte, war gerade niemnd da und ich bemerkte diese Glocke und den entsprechenden Hinweis-Text dazu. Man soll hier läuten und BASIL würde sofort kommen. Basil? Für Fans von John Cleese von Monthy Phyton ist die Serie Fawlty Towers ein Begriff. John spielt dort einen Hotelbesitzer, welcher unter dem Daumen seiner Ehefrau steht. Sie ruft ihn immer laut „Basil!“. Bei Youtube gibt es viele der Episoden dieser Erfolgsserie, welche aber schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Ich freute mich schon auf meine erste Begegnung mit John, doch es kam Marcia, eine Fijianerin, welche mich sehr nett bediente.

Ein Steg führt hier weit hinaus ins Meer, welches sich bei der herrschenden Ebbe weit zurückgezogen und den Korallenuntergrund exponiert hat. Ich wollte hinausgehen um von dort einen Blick auf die Küste zurück fotografieren, dies in der Hoffnung, damit einen besseren Überblick über die Insel zu erhalten. Zudem ziehen mich solche Stege immer mit magischer Wirkung an ihr Ende. Wer will denn schon nicht wissen, was sich dort draussen verbirgt.

Ganz aussen am Pier bemerkte ich ein Messgerät, welches von Neuseeland installiert wurde. Hier wird der Wasserstand des Pazifiks aufgezeichnet. Immer wieder wird in den Medien von steigenden Meeresspiegeln geschrieben, hier sah ich erstmals ein damit zusammenhängendes Messgerät. Hier gibt es einige Informationen zu den Messungen und den beunruhigenden Schlüssen.

Wie erhofft konnte ich von aussen die Landschaft fotografieren. Die dichte Vegetation bis direkt zum Strand zeigt sich von diesem Standort aus sehr gut. Die Insel ist an dieser Stelle jedoch nicht sehr gebirgig.

Ein Haus, wie ich unterwegs viele sah. Am heutigen Sonntag hatten viele Einheimische ihre grosse Wäsche, welche sie in den Gärten zum Trocknen aushängten. Die Häuser sind eher einfach, sie stehen meist aus Stelzen und rund herum ist alles immer aufgeräumt. Glasfenster haben die meisten einfachen Häuser nicht, lediglich Fliegengitter. Fenster braucht es hier nur, wenn der Innenraum gekühlt werden soll, damit die Hitze draussen bleibt. Fliegengitter halten die Fliegen und von allem die Mücken draussen, für die das hiesige Klima ideal ist. Leider sehe ich auch nur wenig Sonnenenergie, weder Fotovoltaik noch Warmwasser-Anlagen. Die Sonne wäre hier ein idealer Energielieferant. Für das Kochen scheint Gas billiger zu sein. Ab und zu sah ich Lieferwagen, welche Gasflaschen ausliefern.

Eine mutige Farbgebung, welche in der Schweiz bei keiner Baukommission je bewilligt würde. Hier aber kein Problem. Wie die Bienen die richtige Farbe ihres Stockes anfliegen, finden hier die Kinder das richtige Haus. So richtig überzeugt mich diese Idee allerdings nicht, das Haus steht weit und breit auf weiter Flur. Also gehört es wohl eher einem speziellen Eigentümer.

Ein riesiger Baum mitten auf dieser Weide diente den Kühen als schattiger Unterstand. Am Horizont türmten sich schon wieder die ersten Wolkenberge auf. Die starke Sonne um den Mittag liess viel Wasser verdunsten, welches sich in den Wolken ansammelte.

In Suva war am heutigen Sonntag buchstäblich tote Hose. Ich fuhr deshalb entlang des Meers um die südliche Spitze der Landzugen, auf welcher Suva liegt und hoffte dort etwas Betrieb zu finden. Sämtliche Geschäfte waren geschlossen, auch fast alle Restaurants und Bars waren verriegelt. Mit Ausnahme von McDonalds, den ich für einen Pitstopp aufsuchen musste. Bei einem Kaffee profitierte ich vom sehr schnellen Internet und konnte wieder einmal sämtliche Updates aller Geräte machen. McDonalds war schon oft ein wichtiger Stopp für diese drei Nöte: Pitstopp, Kaffee sowie Internet. Kulinarisch ist dies nicht mein Ding.

Eine Mangrove steht hier als allein stehender Baum mitten im Wasser. Normalerweise wachsen diese salztoleranten Bäume in dichten Gruppen an Flüssen in der Nähe der Küste, welche dank Ebbe und Flut immer Brackwasser führen. Ihre Salztoleranz erlaubt ihnen, am Brackwasser zu stehen. Die Mangroven werden in vielen tropischen Ländern rund um den Globus gerodet, einerseits um Platz für Bauland zu gewinnen, aber auch um Farmen für Fische und Crevetten einzurichten. So ist dieser Solitär vermutlich ein überlebender der Rodungen oder ein Strauch, der sich erst wieder neu ansiedelte. An vielen Orten werden Mangroven auch „walking Trees“ genannt, da sie als junge Pflanzen mit ihren dünnen spinnenbein artigen Wurzeln aussehen, als ob sie gehen würden. Hier dienen sie zwei Fischern als Befestigungspunkte für ihre Boote.

Als ich am späteren Nachmittag im Hotel eincheckte und noch etwas am Pool Zeitung lesen wollte, ging gerade der angekündigte tägliche Wolkenbruch nieder. Während 20 Minuten fielen sehr viele l/m2!

Beim Nachtessen hatte er Himmel schon wieder aufgeklart und die untergehende Sonne hinterliess ihre letzten Strahlen auf der Unterseite der Wolken. Ein gutes Zeichen für morgen! Ich will morgen in die Insel im Norden umrunden, dort sei die Landschaft anders und darauf bin ich gespannt. Bevor ich jedoch losfahren werde, frage ich bei der lokalen Polizei nach dem Zustand der Strasse, ich höre verschiedenes: Von ausgezeichnet, gerade frisch geteert bis Bachbett sind die Vorschläge.

Als ich beim Hotel die Rechnung bezahlen wollte, war gerade niemnd da und ich bemerkte diese Glocke und den entsprechenden Hinweis-Text dazu. Man soll hier läuten und BASIL würde sofort kommen. Basil? Für Fans von John Cleese von Monthy Phyton ist die Serie Fawlty Towers ein Begriff. John spielt dort einen Hotelbesitzer, welcher unter dem Daumen seiner Ehefrau steht. Sie ruft ihn immer laut „Basil!“. Bei Youtube gibt es viele der Episoden dieser Erfolgsserie, welche aber schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Ich freute mich schon auf meine erste Begegnung mit John, doch es kam Marcia, eine Fijianerin, welche mich sehr nett bediente.

Ein Steg führt hier weit hinaus ins Meer, welches sich bei der herrschenden Ebbe weit zurückgezogen und den Korallenuntergrund exponiert hat. Ich wollte hinausgehen um von dort einen Blick auf die Küste zurück fotografieren, dies in der Hoffnung, damit einen besseren Überblick über die Insel zu erhalten. Zudem ziehen mich solche Stege immer mit magischer Wirkung an ihr Ende. Wer will denn schon nicht wissen, was sich dort draussen verbirgt.

Ganz aussen am Pier bemerkte ich ein Messgerät, welches von Neuseeland installiert wurde. Hier wird der Wasserstand des Pazifiks aufgezeichnet. Immer wieder wird in den Medien von steigenden Meeresspiegeln geschrieben, hier sah ich erstmals ein damit zusammenhängendes Messgerät. Hier gibt es einige Informationen zu den Messungen und den beunruhigenden Schlüssen.

Wie erhofft konnte ich von aussen die Landschaft fotografieren. Die dichte Vegetation bis direkt zum Strand zeigt sich von diesem Standort aus sehr gut. Die Insel ist an dieser Stelle jedoch nicht sehr gebirgig.

Ein Haus, wie ich unterwegs viele sah. Am heutigen Sonntag hatten viele Einheimische ihre grosse Wäsche, welche sie in den Gärten zum Trocknen aushängten. Die Häuser sind eher einfach, sie stehen meist aus Stelzen und rund herum ist alles immer aufgeräumt. Glasfenster haben die meisten einfachen Häuser nicht, lediglich Fliegengitter. Fenster braucht es hier nur, wenn der Innenraum gekühlt werden soll, damit die Hitze draussen bleibt. Fliegengitter halten die Fliegen und von allem die Mücken draussen, für die das hiesige Klima ideal ist. Leider sehe ich auch nur wenig Sonnenenergie, weder Fotovoltaik noch Warmwasser-Anlagen. Die Sonne wäre hier ein idealer Energielieferant. Für das Kochen scheint Gas billiger zu sein. Ab und zu sah ich Lieferwagen, welche Gasflaschen ausliefern.

Eine mutige Farbgebung, welche in der Schweiz bei keiner Baukommission je bewilligt würde. Hier aber kein Problem. Wie die Bienen die richtige Farbe ihres Stockes anfliegen, finden hier die Kinder das richtige Haus. So richtig überzeugt mich diese Idee allerdings nicht, das Haus steht weit und breit auf weiter Flur. Also gehört es wohl eher einem speziellen Eigentümer.

Ein riesiger Baum mitten auf dieser Weide diente den Kühen als schattiger Unterstand. Am Horizont türmten sich schon wieder die ersten Wolkenberge auf. Die starke Sonne um den Mittag liess viel Wasser verdunsten, welches sich in den Wolken ansammelte.

In Suva war am heutigen Sonntag buchstäblich tote Hose. Ich fuhr deshalb entlang des Meers um die südliche Spitze der Landzugen, auf welcher Suva liegt und hoffte dort etwas Betrieb zu finden. Sämtliche Geschäfte waren geschlossen, auch fast alle Restaurants und Bars waren verriegelt. Mit Ausnahme von McDonalds, den ich für einen Pitstopp aufsuchen musste. Bei einem Kaffee profitierte ich vom sehr schnellen Internet und konnte wieder einmal sämtliche Updates aller Geräte machen. McDonalds war schon oft ein wichtiger Stopp für diese drei Nöte: Pitstopp, Kaffee sowie Internet. Kulinarisch ist dies nicht mein Ding.

Eine Mangrove steht hier als allein stehender Baum mitten im Wasser. Normalerweise wachsen diese salztoleranten Bäume in dichten Gruppen an Flüssen in der Nähe der Küste, welche dank Ebbe und Flut immer Brackwasser führen. Ihre Salztoleranz erlaubt ihnen, am Brackwasser zu stehen. Die Mangroven werden in vielen tropischen Ländern rund um den Globus gerodet, einerseits um Platz für Bauland zu gewinnen, aber auch um Farmen für Fische und Crevetten einzurichten. So ist dieser Solitär vermutlich ein überlebender der Rodungen oder ein Strauch, der sich erst wieder neu ansiedelte. An vielen Orten werden Mangroven auch „walking Trees“ genannt, da sie als junge Pflanzen mit ihren dünnen spinnenbein artigen Wurzeln aussehen, als ob sie gehen würden. Hier dienen sie zwei Fischern als Befestigungspunkte für ihre Boote.

Als ich am späteren Nachmittag im Hotel eincheckte und noch etwas am Pool Zeitung lesen wollte, ging gerade der angekündigte tägliche Wolkenbruch nieder. Während 20 Minuten fielen sehr viele l/m2!

Beim Nachtessen hatte er Himmel schon wieder aufgeklart und die untergehende Sonne hinterliess ihre letzten Strahlen auf der Unterseite der Wolken. Ein gutes Zeichen für morgen! Ich will morgen in die Insel im Norden umrunden, dort sei die Landschaft anders und darauf bin ich gespannt. Bevor ich jedoch losfahren werde, frage ich bei der lokalen Polizei nach dem Zustand der Strasse, ich höre verschiedenes: Von ausgezeichnet, gerade frisch geteert bis Bachbett sind die Vorschläge.
