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- Kategorie: Down Under 09/10 - New Zealand
Letzter Tag in Napier
Art-Deco ist das Hauptmotiv in Napier. Touristen kommen vor allem deswegen in diese Stadt. Die Innenstadt verfügt über viele schöne Bauten aus den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die meisten sind leider durch viel schreiende Geschäftswerbung verhunzt, so dass ich mir die Fotografie ersparte.
In einem Aussenquartier finden sich auf kleinem Raum viele Einfamilienhäuschen ebenfalls aus dieser Zeit. Diese sind oft liebevoll renoviert und mit schönen und einfachen Gärten geschmückt. Typische Elemente des Art-Deco sind in Form von Verzierungen der Fassaden an den meisten Häusern gut sichtbar. Für unsere gegenwärtigen Bedürfnisse sind die Häuslein jedoch meist recht klein, obwohl sie teilweise über 4 Schlafzimmer verfügen. Die Raumbedürfnisse änderten sich offensichtlich in den gut 70 Jahren seit dem Bau stark.

Eine Zeitlang wurden viele Gebäude dieser Epoche abgerissen und durch gesichtslose Neubauten ersetzt, erst vor einigen Jahren kamen sie wieder in Mode und sind heute sehr beliebt. Angeblich erzielen sie gute Preise beim Verkauf und sind so für breitere Bevölkerungskreise interessant.
In der heutigen Zeitung fand ich eine interessante Meldung, welche etwas Licht auf die teilweise seltsamen Bewohner dieses Landes wirft. Der Mann, auch wenn er schon weit im Rentenalter steht, scheint die sogenannte Wärme wirklich nicht auszuhalten. Bei dieser relativ tiefen Temperatur tauen wir Schweizer erst so richtig auf und sind glücklicherweise noch weit von einem Hitzschlag entfernt!

Morgen Mittag endet Brigittes Englisch-Kurs und damit auch unser Aufenthalt in Napier. Nach 18 Nächten verlassen wir unser Hotel und ziehen am Nachmittag weiter nach Rotorua im Zentrum der Nordinsel. Dort ist noch einiges an aktivem Vulkanismus zu sehen, ich freue mich schon jetzt auf den Schwefelgeruch des Teufels!
