- Details
- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Zurück am Meer und schon wieder im Regenwald
Etwas südlich von Port Macquarie gibt es noch ein kleines Stück Regenwald an der Küste, welchen ich heute besuchen wollte.

An der Strasse nach Port Macquarie fotografierte ich dieses Strassenschild, welches die Fahrer in ziemlich expliziter Form vor eine Wahl stellt: Zu spät oder gelähmt? Triff die richtige Entscheidung. Fehlt nur das Blut auf der Schürze des Chirurgen.

Die Hauptstrasse an der Ostküste ist über weite Strecken nur zweispurig. Mit dem zunehmenden Verkehr auf dieser Seite des Kontinentes wird diese aber nun zu einer richtungsgetrennten Autobahn ausgebaut. Gigantische Baustellen und ebensolche Schneisen im Wald sind der kurzfristige Effekt. Die Bevölkerung in Australien ist momentan stark am Wachsen und gerade hier im Osten nimmt diese sehr schnell zu. Mehr Bewohner brauchen logischerweise mehr Häuser und generieren auch mehr Verkehr.

Die Sea Acres National Preserve ist ein sehr interessantes Biotop. Ein kleines Stück Küstenregenwald ist hier noch intakt und kann gut besucht werden. Ein erhöhter Rundweg führt auf 1.3 km durch den Wald und erlaubt so einen guten Einblick in die Natur.

Lianen wachsen teilweise wirklich seltsam. Wieso diese sich so verknotet ist mir absolut schleierhaft. Irgendwie sieht das auch künstlich aus, doch glaube ich kaum, dass sich hier jemand die Mühe machte.

So interessant dies aussieht, so gefährlich ist es für den Baum. Eine Strangler-Fig (Würgefeige) hat sich an diesem Baum festgekrallt. Vögel lassen mit ihren Exkrementen Samen der Feige auf dem Baum fallen, worauf diese in irgend einer Astgabel am Baum keimen. Um an die benötigten Rohstoffe zu kommen, sendet die Feige mit der Zeit ihre feinen Wurzeln zum Boden und beginnt dann ganz langsam, den Wirtsbaum zu umwachsen. Nach Jahren wird der Baum erwürgt und stirbt ab, worauf die Feige als eigener Baum stehen bleibt. Eine Erscheinung, welche mich immer wieder fasziniert! Ob das dem Baum wohl auch so geht?

Eine weitere Liane mit einem seltsamen Wuchs. Wozu wohl dies dienen mag? Ich meine mich zu erinnern, dass die Natur nichts ohne Sinn macht, die Evolution bevorzugt nur Entwicklungen, welche die Spezies bevorteilen. Naja.

Das Wurzelwerk der Pandanus fasziniert mich immer wieder.

Weiter südlich besuchte ich einen Leuchtturm, das Tacking Point Lighthouse. An der Küste des nördlichen New South Wales sanken in den Jahren nach 1800 über 1’000 Schiffe, einige davon auch hier vor diesem Leuchtturm. Damals wollte man die Küste beleuchten, wie dies in einer Stadt mit den Strassenlampen geschieht. An vielen Orten der Küste entstanden deshalb Leuchttürme, welche den Seeleuten in stürmischen Nächten die gefährliche Küsten anzeigen sollten. Mit den heutigen modernen Navigationsmitteln sind diese nicht mehr nötig, sie stehen lediglich noch als Zierde am Ufer.

Einen richtigen Frust bereitete mir dieses Schild: Whalewaching soll von diesem Ort aus sehr gut sein. Allerdings zwischen Mai und September, wenn die Buckelwale auf ihrem Weg von der Antarktis nach Queensland hier vorbei ziehen. Ein Grund mehr, einmal zu einer anderen Jahreszeit hier vorbei zu kommen.

Keine Wale aber eine Känguru-Familie begrüsste mich am Wegrand, als ich zu meinem heutigen Campground fuhr. Dies sind richtige Känguru und nicht Wallabies, das linke Tier ist stehend sicher so gross wie ich.

An der Strasse nach Port Macquarie fotografierte ich dieses Strassenschild, welches die Fahrer in ziemlich expliziter Form vor eine Wahl stellt: Zu spät oder gelähmt? Triff die richtige Entscheidung. Fehlt nur das Blut auf der Schürze des Chirurgen.

Die Hauptstrasse an der Ostküste ist über weite Strecken nur zweispurig. Mit dem zunehmenden Verkehr auf dieser Seite des Kontinentes wird diese aber nun zu einer richtungsgetrennten Autobahn ausgebaut. Gigantische Baustellen und ebensolche Schneisen im Wald sind der kurzfristige Effekt. Die Bevölkerung in Australien ist momentan stark am Wachsen und gerade hier im Osten nimmt diese sehr schnell zu. Mehr Bewohner brauchen logischerweise mehr Häuser und generieren auch mehr Verkehr.

Die Sea Acres National Preserve ist ein sehr interessantes Biotop. Ein kleines Stück Küstenregenwald ist hier noch intakt und kann gut besucht werden. Ein erhöhter Rundweg führt auf 1.3 km durch den Wald und erlaubt so einen guten Einblick in die Natur.

Lianen wachsen teilweise wirklich seltsam. Wieso diese sich so verknotet ist mir absolut schleierhaft. Irgendwie sieht das auch künstlich aus, doch glaube ich kaum, dass sich hier jemand die Mühe machte.

So interessant dies aussieht, so gefährlich ist es für den Baum. Eine Strangler-Fig (Würgefeige) hat sich an diesem Baum festgekrallt. Vögel lassen mit ihren Exkrementen Samen der Feige auf dem Baum fallen, worauf diese in irgend einer Astgabel am Baum keimen. Um an die benötigten Rohstoffe zu kommen, sendet die Feige mit der Zeit ihre feinen Wurzeln zum Boden und beginnt dann ganz langsam, den Wirtsbaum zu umwachsen. Nach Jahren wird der Baum erwürgt und stirbt ab, worauf die Feige als eigener Baum stehen bleibt. Eine Erscheinung, welche mich immer wieder fasziniert! Ob das dem Baum wohl auch so geht?

Eine weitere Liane mit einem seltsamen Wuchs. Wozu wohl dies dienen mag? Ich meine mich zu erinnern, dass die Natur nichts ohne Sinn macht, die Evolution bevorzugt nur Entwicklungen, welche die Spezies bevorteilen. Naja.

Das Wurzelwerk der Pandanus fasziniert mich immer wieder.

Weiter südlich besuchte ich einen Leuchtturm, das Tacking Point Lighthouse. An der Küste des nördlichen New South Wales sanken in den Jahren nach 1800 über 1’000 Schiffe, einige davon auch hier vor diesem Leuchtturm. Damals wollte man die Küste beleuchten, wie dies in einer Stadt mit den Strassenlampen geschieht. An vielen Orten der Küste entstanden deshalb Leuchttürme, welche den Seeleuten in stürmischen Nächten die gefährliche Küsten anzeigen sollten. Mit den heutigen modernen Navigationsmitteln sind diese nicht mehr nötig, sie stehen lediglich noch als Zierde am Ufer.

Einen richtigen Frust bereitete mir dieses Schild: Whalewaching soll von diesem Ort aus sehr gut sein. Allerdings zwischen Mai und September, wenn die Buckelwale auf ihrem Weg von der Antarktis nach Queensland hier vorbei ziehen. Ein Grund mehr, einmal zu einer anderen Jahreszeit hier vorbei zu kommen.

Keine Wale aber eine Känguru-Familie begrüsste mich am Wegrand, als ich zu meinem heutigen Campground fuhr. Dies sind richtige Känguru und nicht Wallabies, das linke Tier ist stehend sicher so gross wie ich.
