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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Glück gehabt und doch auch nicht ganz
Wie ich gestern vermutete, reisten heute früh die meisten der Camper ab, damit sie morgen Dienstag wieder arbeiten können. Da ich nicht einen ganzen Tag am Strand verbringen mochte, machte ich mich am späteren Vormittag auch auf den Weg.

Vor einiger Zeit sah ich nach der Ausfahrt von Mount Isa ein Schild, welches vor Kollisionen mit Kühen warnt. Auf der Strasse durch den Nationalpark sah ich heute ein Schild mit einer Warnung vor Kollisionen mit Cassovaris. Die Grössenverhältnisse sind nicht ganz so extrem wie hier angedeutet, die grössten Cassovaris erreichen knapp 2 m Grösse. Leider werden immer viele dieser Vögel durch Autos getötet, die von Spinnern durch diese Parks gefahren werden. Die Geschwindigkeit ist auf 80 km/h begrenzt, jedoch gibt es viele Fahrer, die sich nicht an die Vorschriften halten und den Vögeln nicht ausweichen können. Leider überleben nur die Vögel den Zusammenprall nicht.

Bereits bei meinem letzten Besuch in dieser Gegend wolle ich Cassovaris sehen, leider war ich damals erfolglos. Weder hier rund um Mission Bay noch weiter nördlich im Daintree-Nationalpark war ich erfolgreich. Heute hatte ich für einmal Glück. Aus dem Augenwinkel sah ich einen Cassovari am Strassenrand und hielt natürlich sofort an, gerade noch rechtzeitig, um den Vogel im Wald verschwinden zu sehen. Also auch Pech gehabt. Oder vielleicht auch Glück, gelten diese Vögel doch als sehr gefährlich, wenn sie angreifen, sie können mit ihren scharfen Krallen Menschen problemlos töten. Etwas anderes erwarte ich von einem Tier in Australien ohnehin nicht.
Deshalb hier ein Bild aus dem Internet, damit sich meine Leser eine Vorstellung der grossen Vögel machen können.

Die kleine Stadt Tully bezeichnet sich selber als die „Wettest City in Australia“ und unterlegt diese Behauptung mit der Zahl 7.93. Im Jahr 1950 gab es hier 7.93 m Regen! Den Rekord für 48 Stunden Regenfall gab es im März 1967 mit 1.32 m in dieser kurzen Zeit! In einem durchschnittlichen Jahr pisst es hier immerhin noch 4.17 m. Die 7.93 m entsprechen der Höhe dieses Gummistiefels, der innen begehbar ist und von oben eine schöne Aussicht über die Ortschaft bietet.

Tully ist auch für seine grosse Zuckerraffinerie bekannt. Diese war heute leider nicht in Betrieb, erst ab August bis November werden hier Führungen angeboten, bei denen eine laufende Raffinerie angeschaut werden kann. Das hätte mich sehr interessiert, aber so lange wollte ich auch nicht warten.

Der Bundesstaat Queensland unternimmt sehr viel, um Touristen anzuziehen. An verschiedenen Stellen wurden Aussichtspunkte gebaut, welche eine gute Übersicht über die Gegend erlauben. Die Insel vor der Küste ist ein Nationalpark Hinchinbrook Island, der für seinen Regenwald bekannt ist. Viele Wanderwege führen dort durch die Natur. Der höchste Berg auf der Insel misst 1’121 m! Im Vordergrund liegen grosse Mangrovenwälder, welche auch hier eine Brutstätte für allerhand Meergetier ist.

Auf dem Weg von der Hauptstrasse zu meinem heutigen Campground versperrte mir diese Schildkröte die Strasse. Ich hielt selbstverständlich an und half ihr über die Strasse. Ganz traute sie ihrem Helfer allerdings nicht, kaum kam ich ihr nahe, zog sie sich blitzschnell in ihr Gehäuse zurück. Erst als ich sie auf der anderen Strassenseite wieder absetzte, wagte sie sich nach einigen Minuten wieder ans Licht. Irgendwie erinnert mich dieses Tier an mich: Immer mit dem Haus unterwegs, alles dabei was man während des Tages so braucht. Der Unterschied ist nur, dass sie für die Fortbewegung keinen Diesel braucht.

Mein Gehäuse steht hier auf dem Campground mit einer schönen Aussicht auf den Pazifik: Direkt hinter dem Camper beginnt der Strand, meinen Apero genoss ich mit dieser schönen Aussicht. Was will man mehr?

Vor einiger Zeit sah ich nach der Ausfahrt von Mount Isa ein Schild, welches vor Kollisionen mit Kühen warnt. Auf der Strasse durch den Nationalpark sah ich heute ein Schild mit einer Warnung vor Kollisionen mit Cassovaris. Die Grössenverhältnisse sind nicht ganz so extrem wie hier angedeutet, die grössten Cassovaris erreichen knapp 2 m Grösse. Leider werden immer viele dieser Vögel durch Autos getötet, die von Spinnern durch diese Parks gefahren werden. Die Geschwindigkeit ist auf 80 km/h begrenzt, jedoch gibt es viele Fahrer, die sich nicht an die Vorschriften halten und den Vögeln nicht ausweichen können. Leider überleben nur die Vögel den Zusammenprall nicht.

Bereits bei meinem letzten Besuch in dieser Gegend wolle ich Cassovaris sehen, leider war ich damals erfolglos. Weder hier rund um Mission Bay noch weiter nördlich im Daintree-Nationalpark war ich erfolgreich. Heute hatte ich für einmal Glück. Aus dem Augenwinkel sah ich einen Cassovari am Strassenrand und hielt natürlich sofort an, gerade noch rechtzeitig, um den Vogel im Wald verschwinden zu sehen. Also auch Pech gehabt. Oder vielleicht auch Glück, gelten diese Vögel doch als sehr gefährlich, wenn sie angreifen, sie können mit ihren scharfen Krallen Menschen problemlos töten. Etwas anderes erwarte ich von einem Tier in Australien ohnehin nicht.
Deshalb hier ein Bild aus dem Internet, damit sich meine Leser eine Vorstellung der grossen Vögel machen können.
Die kleine Stadt Tully bezeichnet sich selber als die „Wettest City in Australia“ und unterlegt diese Behauptung mit der Zahl 7.93. Im Jahr 1950 gab es hier 7.93 m Regen! Den Rekord für 48 Stunden Regenfall gab es im März 1967 mit 1.32 m in dieser kurzen Zeit! In einem durchschnittlichen Jahr pisst es hier immerhin noch 4.17 m. Die 7.93 m entsprechen der Höhe dieses Gummistiefels, der innen begehbar ist und von oben eine schöne Aussicht über die Ortschaft bietet.

Tully ist auch für seine grosse Zuckerraffinerie bekannt. Diese war heute leider nicht in Betrieb, erst ab August bis November werden hier Führungen angeboten, bei denen eine laufende Raffinerie angeschaut werden kann. Das hätte mich sehr interessiert, aber so lange wollte ich auch nicht warten.

Der Bundesstaat Queensland unternimmt sehr viel, um Touristen anzuziehen. An verschiedenen Stellen wurden Aussichtspunkte gebaut, welche eine gute Übersicht über die Gegend erlauben. Die Insel vor der Küste ist ein Nationalpark Hinchinbrook Island, der für seinen Regenwald bekannt ist. Viele Wanderwege führen dort durch die Natur. Der höchste Berg auf der Insel misst 1’121 m! Im Vordergrund liegen grosse Mangrovenwälder, welche auch hier eine Brutstätte für allerhand Meergetier ist.

Auf dem Weg von der Hauptstrasse zu meinem heutigen Campground versperrte mir diese Schildkröte die Strasse. Ich hielt selbstverständlich an und half ihr über die Strasse. Ganz traute sie ihrem Helfer allerdings nicht, kaum kam ich ihr nahe, zog sie sich blitzschnell in ihr Gehäuse zurück. Erst als ich sie auf der anderen Strassenseite wieder absetzte, wagte sie sich nach einigen Minuten wieder ans Licht. Irgendwie erinnert mich dieses Tier an mich: Immer mit dem Haus unterwegs, alles dabei was man während des Tages so braucht. Der Unterschied ist nur, dass sie für die Fortbewegung keinen Diesel braucht.

Mein Gehäuse steht hier auf dem Campground mit einer schönen Aussicht auf den Pazifik: Direkt hinter dem Camper beginnt der Strand, meinen Apero genoss ich mit dieser schönen Aussicht. Was will man mehr?
