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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Oster-Sonntag im Norden von Queensland
Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg in Richtung Süden, zuerst nach Cairns und dann noch etwas weiter zu einem schönen Campground.
Da ich noch recht früh am Morgen in Cairns war, war die Ebbe noch nicht weit fortgeschritten. Eine kurze Zeit später wäre das Meer nicht mehr so nahe am Ufer, genau wie bei meinem Besuch hier vor ein paar Tagen.

Leider ist das Meer hier nicht für Badende geeignet, zuviel böse Tiere bewohnen diese Gewässer. Cairns’ Stadtväter errichteten deshalb mitten in der Stadt einen Endlos-Pool, der für alle gratis ist und heute auch viel Zuspruch erhielt. Im Hintergrund liegt der Pazifik, etwa 2 m tiefer als der Pool.

Mitten in der Stadt bietet ein Tobacconist seine Dienste an. Das Geschäft muss gut laufen, zumindest wenn man dessen Grösse als Massstab nimmt. Zigaretten sind in Australien sehr teuer, ein Paket mit 20 Glimmstängeln kostet mittlerweile bis zu 25 AU$, etwa 22 CHF. Einen cleveren Schachzug der Tabakindustrie bemerkte ich bei einer Freundin, welche viel raucht: Die Zigaretten werden in 40-er Päckli verkauft, dafür legt sie 48 AU$ auf den Tisch! Der hohe Preis schmerzt aber nur alle zwei Tage ...
Nach Cairns wollte ich zuerst an einen kleinen Strand fahren, bei Etty Bay soll es am Strand ab und zu Cassovaris geben. Diese Vögel wollte ich schon lange sehen, sie sind vergleichbar mit den Emus, sind jedoch etwas grösser und haben auf dem Kopf eine Art Helm aus Knochen, ähnlich wie die Guinea Fowls in Afrika. Als ich dort ankam, war es kaum möglich, mein Auto zu parkieren. Sämtliche Parkplätze waren belegt und der Campground ebenfalls voller Gäste. Für mein Wohnmobil war schlicht kein Platz, selbst das Wenden erwies sich als eine gröbere Herausforderung. Ich machte mich umgehend wieder aus dem Staub. So viele Leute sind nicht mein Ding.

Die ganze Gegend im nördlichen Queensland ist Sugar-Land. Hier wird auf grossen Flächen Zuckerrohr angebaut. Momentan ist noch nicht Ernte-Saison, diese beginnt im Mai, zur Zeit sind die Felder noch grün.

Neben Zuckerrohr werden hier auch oft Bananen angebaut. Links auf dem Bild Zuckerrohr und rechts die Bananen. Ich unterhielt mich gestern mit einem Nachbarn auf dem Campground, der in dieser Gegend auf einer Bananenfarm arbeitet: Er verdient 22 AU$ / h, etwa 17 CHF. Nicht sehr viel für die harte Tätigkeit während der Ernte. Immerhin bleiben ihm nach einem Paket Zigaretten noch 2 AU$.

Eine kleine Stadt in der Gegend heisst Innisfail, welche für ihre Art-Deco Architektur bekannt ist. Sie ist eines der Zentren des Zuckers im nördlichen Queensland. Dieser bringt einigen Wohlstand in die Gegend. Am heutigen Sonntag war auch hier fast alles geschlossen, Bilder konnte ich trotzdem schiessen.

Dieser Apotheker liebt offensichtlich die starken Farben: Das Gelb war fast schmerzhaft grell. Zusammen mit seinen blauen und roten Anzeigen ruft er um Aufmerksamkeit! Erfolgreich?

Selbst das kleine Kaffee im pinkfarbenen Haus war leider geschlossen, ich hätte gerne einen guten Espresso oder Flat White genossen.

Mein heutiger Campground liegt an einem sehr schönen Strand, South Mission Beach. 23 km endloser Sandstrand. Auch hier sind heute viele Australier zu Besuch, diese werden aber morgen abreisen, da sie am Dienstag wieder arbeiten müssen. Dann wird es hier ruhiger.

Diese Bild hat mir einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Nicht der Inhalt der Warntafel, welche vor den gefährlichen Quallen warnt, sondern dass die Tafel nicht so aufgestellt war, dass ich sie schön aufrecht fotografieren konnte. Entweder war sie im Winkel, dann war aber das Meer nicht waagrecht oder dann eben so wie hier. Lieber ein waagrechtes Meer und eine schiefe Warntafel als umgekehrt. Eine der Qualitäten des Meeres ist, dass der Horizont immer absolut waagrecht ist. Zur Zeit ist die Gefahr der Quallen sehr gross und das Baden ist nur innerhalb der sogenannten Stingernets möglich.

Da ich noch recht früh am Morgen in Cairns war, war die Ebbe noch nicht weit fortgeschritten. Eine kurze Zeit später wäre das Meer nicht mehr so nahe am Ufer, genau wie bei meinem Besuch hier vor ein paar Tagen.

Leider ist das Meer hier nicht für Badende geeignet, zuviel böse Tiere bewohnen diese Gewässer. Cairns’ Stadtväter errichteten deshalb mitten in der Stadt einen Endlos-Pool, der für alle gratis ist und heute auch viel Zuspruch erhielt. Im Hintergrund liegt der Pazifik, etwa 2 m tiefer als der Pool.

Mitten in der Stadt bietet ein Tobacconist seine Dienste an. Das Geschäft muss gut laufen, zumindest wenn man dessen Grösse als Massstab nimmt. Zigaretten sind in Australien sehr teuer, ein Paket mit 20 Glimmstängeln kostet mittlerweile bis zu 25 AU$, etwa 22 CHF. Einen cleveren Schachzug der Tabakindustrie bemerkte ich bei einer Freundin, welche viel raucht: Die Zigaretten werden in 40-er Päckli verkauft, dafür legt sie 48 AU$ auf den Tisch! Der hohe Preis schmerzt aber nur alle zwei Tage ...
Nach Cairns wollte ich zuerst an einen kleinen Strand fahren, bei Etty Bay soll es am Strand ab und zu Cassovaris geben. Diese Vögel wollte ich schon lange sehen, sie sind vergleichbar mit den Emus, sind jedoch etwas grösser und haben auf dem Kopf eine Art Helm aus Knochen, ähnlich wie die Guinea Fowls in Afrika. Als ich dort ankam, war es kaum möglich, mein Auto zu parkieren. Sämtliche Parkplätze waren belegt und der Campground ebenfalls voller Gäste. Für mein Wohnmobil war schlicht kein Platz, selbst das Wenden erwies sich als eine gröbere Herausforderung. Ich machte mich umgehend wieder aus dem Staub. So viele Leute sind nicht mein Ding.

Die ganze Gegend im nördlichen Queensland ist Sugar-Land. Hier wird auf grossen Flächen Zuckerrohr angebaut. Momentan ist noch nicht Ernte-Saison, diese beginnt im Mai, zur Zeit sind die Felder noch grün.

Neben Zuckerrohr werden hier auch oft Bananen angebaut. Links auf dem Bild Zuckerrohr und rechts die Bananen. Ich unterhielt mich gestern mit einem Nachbarn auf dem Campground, der in dieser Gegend auf einer Bananenfarm arbeitet: Er verdient 22 AU$ / h, etwa 17 CHF. Nicht sehr viel für die harte Tätigkeit während der Ernte. Immerhin bleiben ihm nach einem Paket Zigaretten noch 2 AU$.

Eine kleine Stadt in der Gegend heisst Innisfail, welche für ihre Art-Deco Architektur bekannt ist. Sie ist eines der Zentren des Zuckers im nördlichen Queensland. Dieser bringt einigen Wohlstand in die Gegend. Am heutigen Sonntag war auch hier fast alles geschlossen, Bilder konnte ich trotzdem schiessen.

Dieser Apotheker liebt offensichtlich die starken Farben: Das Gelb war fast schmerzhaft grell. Zusammen mit seinen blauen und roten Anzeigen ruft er um Aufmerksamkeit! Erfolgreich?

Selbst das kleine Kaffee im pinkfarbenen Haus war leider geschlossen, ich hätte gerne einen guten Espresso oder Flat White genossen.

Mein heutiger Campground liegt an einem sehr schönen Strand, South Mission Beach. 23 km endloser Sandstrand. Auch hier sind heute viele Australier zu Besuch, diese werden aber morgen abreisen, da sie am Dienstag wieder arbeiten müssen. Dann wird es hier ruhiger.

Diese Bild hat mir einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Nicht der Inhalt der Warntafel, welche vor den gefährlichen Quallen warnt, sondern dass die Tafel nicht so aufgestellt war, dass ich sie schön aufrecht fotografieren konnte. Entweder war sie im Winkel, dann war aber das Meer nicht waagrecht oder dann eben so wie hier. Lieber ein waagrechtes Meer und eine schiefe Warntafel als umgekehrt. Eine der Qualitäten des Meeres ist, dass der Horizont immer absolut waagrecht ist. Zur Zeit ist die Gefahr der Quallen sehr gross und das Baden ist nur innerhalb der sogenannten Stingernets möglich.
