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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Treffen mit Jo und Neil in Geelong
Am heutigen Sonntag traf ich mich in Geelong mit einer Bekannten aus einem MS-Forum, welche mit ihrem Mann hier etwas südwestlich von Melbourne wohnt. Da wir unser Treffen erst für kurz nach Mittag vereinbart hatten, konnte ich am Morgen noch die anstehenden Hausarbeiten erledigen. Beim Campen gibt es immer mal wieder Wäsche zu erledigen. Auf meinem Campground waren grosse Waschmaschinen und Tumbler vorhanden, welche die Arbeiten hervorragend erledigten. Bettwäsche, Frottiertücher und meine persönliche Wäsche waren in kurzer Zeit gewaschen und getrocknet, nur einräumen musste ich die frischen Sachen selber.

Geelong ist eine Industriestadt, welche in den letzten Jahren einige der ansässigen Industrien verloren hat: Eine Aluminium-Hütte stellte den Betrieb vor kurzem ein, was den Verlust von vielen Stellen bedeutete. Eine Erdölraffinerie ist ebenfalls nur noch teilweise aktiv, auch hier wurden schon Stellen gestrichen. Die Promenade am Meer wurde jedoch kürzlich neu gestaltet, sie bietet heute einen guten Spazierweg. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg ans andere Ende des Weges, um in einer italienischen Bar einen Kaffee zu trinken. Die Kaffeekultur ist in Australien sehr gut und immer wieder für Überraschungen gut.

Ein Pier führt auch hier ins Meer hinaus, ganz draussen gibt es ein Restaurant, was aber für uns nicht zugänglich war, da Jo mit ihrem Elektrorollstuhl dort nicht hinfahren konnte. Das Restaurant, welches sie aussuchte, hatte heute Sonntag einen schmackhaften Fisch-Special, einen gebratenen Baramundi mit etwas Tintenfisch und Gemüse.

Entlang der Promenade gibt es viele hölzerne Figuren, welche von lokalen Künstlern gemacht wurden. Davor fotografierte ich meine beiden Gastgeber, Jo im Rollstuhl und Neil, ihren Mann. Jo ist erst seit 12 Jahren an MS erkrankt, doch ihre Krankheit schreitet sehr schnell voran und sie ist seit einem knappen Jahr auf den Elektrorollstuhl angewiesen, da sie nicht mehr gehen kann. Zur Zeit bauen die beiden gerade ihr Haus um, ein zugängliches Badezimmer mit einem Lift für den Ein- und Ausstieg aus der Badewanne wird eingebaut.
Sehr interessant fand ich, dass die Stadt Geelong den Behinderten pro Jahr 1’500 AU$ Kredit für Gratis-Taxifahrten gibt. Spezialisierte Taxis mit Rollstuhl-Liften fahren die behinderten Personen auf Bestellung überall in der Stadt hin. Überhaupt wird in Australien für Behinderte sehr viel getan: Alle Trottoirs müssen Rollstuhl-Rampen haben, Behinderten-Parkplätze gibt es bei den meisten Restaurants. Einkaufszentren müssen über Behinderten-Parkplätze verfügen und auch in Restaurants findet sich immer ein Platz, wo der Rollstuhl beim Tisch zugestellt werden kann.

Geelong ist eine Industriestadt, welche in den letzten Jahren einige der ansässigen Industrien verloren hat: Eine Aluminium-Hütte stellte den Betrieb vor kurzem ein, was den Verlust von vielen Stellen bedeutete. Eine Erdölraffinerie ist ebenfalls nur noch teilweise aktiv, auch hier wurden schon Stellen gestrichen. Die Promenade am Meer wurde jedoch kürzlich neu gestaltet, sie bietet heute einen guten Spazierweg. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg ans andere Ende des Weges, um in einer italienischen Bar einen Kaffee zu trinken. Die Kaffeekultur ist in Australien sehr gut und immer wieder für Überraschungen gut.

Ein Pier führt auch hier ins Meer hinaus, ganz draussen gibt es ein Restaurant, was aber für uns nicht zugänglich war, da Jo mit ihrem Elektrorollstuhl dort nicht hinfahren konnte. Das Restaurant, welches sie aussuchte, hatte heute Sonntag einen schmackhaften Fisch-Special, einen gebratenen Baramundi mit etwas Tintenfisch und Gemüse.

Entlang der Promenade gibt es viele hölzerne Figuren, welche von lokalen Künstlern gemacht wurden. Davor fotografierte ich meine beiden Gastgeber, Jo im Rollstuhl und Neil, ihren Mann. Jo ist erst seit 12 Jahren an MS erkrankt, doch ihre Krankheit schreitet sehr schnell voran und sie ist seit einem knappen Jahr auf den Elektrorollstuhl angewiesen, da sie nicht mehr gehen kann. Zur Zeit bauen die beiden gerade ihr Haus um, ein zugängliches Badezimmer mit einem Lift für den Ein- und Ausstieg aus der Badewanne wird eingebaut.
Sehr interessant fand ich, dass die Stadt Geelong den Behinderten pro Jahr 1’500 AU$ Kredit für Gratis-Taxifahrten gibt. Spezialisierte Taxis mit Rollstuhl-Liften fahren die behinderten Personen auf Bestellung überall in der Stadt hin. Überhaupt wird in Australien für Behinderte sehr viel getan: Alle Trottoirs müssen Rollstuhl-Rampen haben, Behinderten-Parkplätze gibt es bei den meisten Restaurants. Einkaufszentren müssen über Behinderten-Parkplätze verfügen und auch in Restaurants findet sich immer ein Platz, wo der Rollstuhl beim Tisch zugestellt werden kann.
