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- Kategorie: Thailand und Burma 16
Das viele Schwemmholz des Irrawaddy findet eine interessante Verwendung
Das viele Schwemmholz findet eine interessante Verwendung
Noch vor dem Frühstück legten wir heute von Mandalay in Richtung Norden - flussaufwärts - ab. Unser Ziel lag 104 km entfernt. Bei der schnellen Fliessgeschwindigkeit des Irrawaddy brauchten wir dazu den grössten Teil des heutigen Tages.

Beim Hauptpier von Mandalay lag dieses Schiff, welches alle Touristen-Erwartungen eines asiatischen Landes erfüllt: Weisse Elefanten, die hier als heilig gelten, Drachenfiguren, sowie massenhaft Gold verkitschen dieses Boot. Es dient hauptsächlich als Restaurant, bietet aber auch einige Hotelzimmer. Seltsam, aber wohl so, wie sich Hänschen-Klein ein asiatisches Schiff vorstellt. Ausser dem Personal betrat wohl noch nie ein Einheimischer dieses Gefährt.

Kein Tag ohne Pagode, ich verspreche aber, dass dies für heute die einzigen sind. Diese Ortschaft ist kaum auf der Karte verzeichnet, aber Buddha kennst sie offensichtlich sehr gut, 5 Tempelanlagen mit 7 Stupas zieren diesen Hügel.

In einer kleinen Ortschaft machten wir einen Nachmittagsstopp. Nwe Nyein ist für seine Töpfereien bekannt. Diese Jungs waren mit einem Traktor unterwegs und lachten lauthals, als sie uns sahen. Im Gegensatz zum weiter südlichen Irrawaddy sind Touristen am Oberlauf nicht so häufig. So wie wir die Einheimischen bestaunen, mustern diese uns. Das Siegeszeichen ist auch in Myanmar schon angekommen.

Der Irrawaddy schwemmt im Oberlauf grosse Mengen von Schwemmholz an. Dieses wird von den Einheimischen zu dieser Ortschaft gebracht und an hiesige Händler verkauft. Diese liefern dieses an die Betreiber der Keramik-Brennöfen.

Die dickeren Stämme werden mit archaischen Methoden gespalten: Junge Männer treiben Metallkeile ins Holz und mit kräftigen Hammerschlägen wird das Holz zerkleinert. Eine schweisstreibende Arbeit! Schutzkleidung oder Arbeitsschuhe? Nie gehört.

Wir erfuhren, dass die Töpfer ausschliesslich aus Cambodia stammen, die Männer eines Stammes jenes Landes sind in ganz Asien für ihre ausserordentlichen Fertigkeiten bekannt. Hier arbeiten sie im Stücklohn, pro 200 l Topf erhalten sie etwa 1.50 US$. Ihre Ausbeute von 4 Töpfen pro Tag bringt ihnen ein Einkommen von 6 US$. Zuerst wird der Lehm in lange Würste gerollt.
Mit diesen werden anschliessend die Töpfe geformt, indem jeweils eine Lage nach der anderen aufgebracht wird.
Die Töpferscheibe wird mit den Füssen angetrieben, der Lehm wird verstrichen, so dass schliesslich eine glatte Oberfläche entsteht. Die Schnüre auf den verschiedenen Höhen dienen den Töpfern als Messlatte für die Grösse der Töpfe.

Eine grössere Zahl von fertigen, aber kleineren Serie von Töpfen, wird in der Sonne vorgetrocknet.

Diese grösseren Töpfe sind schon in den Brennofen eingebracht, sobald der Ofen voll ist, wird er mit Holz befüllt und das Feuer wird entzündet.

Eine Serie von fertigen Töpfen, die schon die Glasur erhalten haben, warten auf den Abtransport. Hier wird ein Topf für etwa 15 US$ verkauft, wenn er einmal in Yangon ankommt, ist er gegen 50 US$ wert. Die 800 km Flussfahrt haben einen grossen Einfluss auf den finalen Preis.

Ein junger Mönch machte sich gerade auf den Weg, um die Essenschalen zu verteilen. Jeder Haushalt erhält eine solche Schale, welche am kommenden Morgen gefüllt von einem Mönch wieder abgeholt wird. Es gehört zur lokalen Tradition, dass die Bevölkerung die Mönche durchfüttert. Die Jungs kehren von der Schule nach Hause zurück, sie tragen die obligatorische Schuluniform.
Noch vor dem Frühstück legten wir heute von Mandalay in Richtung Norden - flussaufwärts - ab. Unser Ziel lag 104 km entfernt. Bei der schnellen Fliessgeschwindigkeit des Irrawaddy brauchten wir dazu den grössten Teil des heutigen Tages.

Beim Hauptpier von Mandalay lag dieses Schiff, welches alle Touristen-Erwartungen eines asiatischen Landes erfüllt: Weisse Elefanten, die hier als heilig gelten, Drachenfiguren, sowie massenhaft Gold verkitschen dieses Boot. Es dient hauptsächlich als Restaurant, bietet aber auch einige Hotelzimmer. Seltsam, aber wohl so, wie sich Hänschen-Klein ein asiatisches Schiff vorstellt. Ausser dem Personal betrat wohl noch nie ein Einheimischer dieses Gefährt.

Kein Tag ohne Pagode, ich verspreche aber, dass dies für heute die einzigen sind. Diese Ortschaft ist kaum auf der Karte verzeichnet, aber Buddha kennst sie offensichtlich sehr gut, 5 Tempelanlagen mit 7 Stupas zieren diesen Hügel.

In einer kleinen Ortschaft machten wir einen Nachmittagsstopp. Nwe Nyein ist für seine Töpfereien bekannt. Diese Jungs waren mit einem Traktor unterwegs und lachten lauthals, als sie uns sahen. Im Gegensatz zum weiter südlichen Irrawaddy sind Touristen am Oberlauf nicht so häufig. So wie wir die Einheimischen bestaunen, mustern diese uns. Das Siegeszeichen ist auch in Myanmar schon angekommen.

Der Irrawaddy schwemmt im Oberlauf grosse Mengen von Schwemmholz an. Dieses wird von den Einheimischen zu dieser Ortschaft gebracht und an hiesige Händler verkauft. Diese liefern dieses an die Betreiber der Keramik-Brennöfen.

Die dickeren Stämme werden mit archaischen Methoden gespalten: Junge Männer treiben Metallkeile ins Holz und mit kräftigen Hammerschlägen wird das Holz zerkleinert. Eine schweisstreibende Arbeit! Schutzkleidung oder Arbeitsschuhe? Nie gehört.

Wir erfuhren, dass die Töpfer ausschliesslich aus Cambodia stammen, die Männer eines Stammes jenes Landes sind in ganz Asien für ihre ausserordentlichen Fertigkeiten bekannt. Hier arbeiten sie im Stücklohn, pro 200 l Topf erhalten sie etwa 1.50 US$. Ihre Ausbeute von 4 Töpfen pro Tag bringt ihnen ein Einkommen von 6 US$. Zuerst wird der Lehm in lange Würste gerollt.
Mit diesen werden anschliessend die Töpfe geformt, indem jeweils eine Lage nach der anderen aufgebracht wird.
Die Töpferscheibe wird mit den Füssen angetrieben, der Lehm wird verstrichen, so dass schliesslich eine glatte Oberfläche entsteht. Die Schnüre auf den verschiedenen Höhen dienen den Töpfern als Messlatte für die Grösse der Töpfe.

Eine grössere Zahl von fertigen, aber kleineren Serie von Töpfen, wird in der Sonne vorgetrocknet.

Diese grösseren Töpfe sind schon in den Brennofen eingebracht, sobald der Ofen voll ist, wird er mit Holz befüllt und das Feuer wird entzündet.

Eine Serie von fertigen Töpfen, die schon die Glasur erhalten haben, warten auf den Abtransport. Hier wird ein Topf für etwa 15 US$ verkauft, wenn er einmal in Yangon ankommt, ist er gegen 50 US$ wert. Die 800 km Flussfahrt haben einen grossen Einfluss auf den finalen Preis.

Ein junger Mönch machte sich gerade auf den Weg, um die Essenschalen zu verteilen. Jeder Haushalt erhält eine solche Schale, welche am kommenden Morgen gefüllt von einem Mönch wieder abgeholt wird. Es gehört zur lokalen Tradition, dass die Bevölkerung die Mönche durchfüttert. Die Jungs kehren von der Schule nach Hause zurück, sie tragen die obligatorische Schuluniform.
