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- Kategorie: Zambia 21
Abschluss der Reise und Rückflug
Am Morgen des Sonntags, 4. Juli 21 verabschiedeten wir uns vom Lower Zambesi Nationalpark und fuhren zurück nach Lusaka. Die Fahrt sollte maximal einen halben Tag in Anspruch nehmen und so konnten wir uns Zeit lassen und unterwegs noch einen Petrified Forrest besichtigen.

Vor einigen Millionen Jahren wurden hier einige Bäume verschüttet und im Laufe der Zeit versteinerten die Stämme. Heute liegen diese einfach offen da und können besucht werden.

Ein Einheimischer verdient sich ein Zubrot, indem er die Touristen durch die Anlage führt. Er doziert über die Entstehung der Fossilien und die Bedeutung des Parks und gibt viele interessante Informationen.

Leider liegen die Stämme völlig ungeschützt in der Landschaft, viele Besucher kraxeln auf den Artifakten herum. Teile sind schon abgebrochen und vermutlich auch im einen oder anderen Reisegepäck verschwunden.
Als wir in der Lodge ausserhalb von Lusaka ankamen, mussten wir uns um unsere Flüge kümmern. Mein Flug von Lusaka über Addis Ababa nach Frankfurt wurde annulliert, da Deutschland seit einigen Tagen keine Passagiere aus Lusaka einreisen oder auch nur umsteigen liess. Ich konnte aber problemlos auf einen Flug von Addis Ababa nach Wien umbuchen, konnte aber erst am Dienstag fliegen, statt wie geplant schon am Montag. Brigitta und Kurt erfuhren schon früher, dass ihr Flug mit Emirates über Dubai ebenfalls nicht möglich sein würde. Sie buchten schliesslich ebenfalls einen Flug mit Ethiopian.
Am Sonntag Abend kam schliesslich noch ein Arzt vorbei, der bei Brigitta und Kurt einen Covid-PCR Test abnahm, der für die Einreise in Wien obligatorisch war. Die Schweiz hat die PCR-Testpflicht vor einigen Tagen aufgehoben, so dass ich keinen Test brauchte. Die Lodge-Managerin meinte jedoch, sie hätte noch keine Gäste gehabt, die ohne Test geflogen seien. Meine Anfrage bei der Airline ergab aber, dass ich ohne Test fliegen könnnte. Ich verzichtete deshalb auf den Test.

Am Montag kamen Dulani und Mitto noch in der Lodge vorbei, wir luden sie zu einem Mittagessen ein und wollten uns noch gebührend von ihnen verabschieden.
Während er ganzen Reise lachten wir viel, beide erzählten immer wieder lustige Geschichten und Anekdoten, von denen ich einige hier wiedergebe. Alle handeln von Chinesen und der Qualität der Produkte aus jenem Land.
- Chinese Rice: It is stretched with Plastic to save money, when you drop it in Water, the Plastic swims on top.
- Chinese Shoes: Terrible quality, they are made for dead people, because they don’t walk.
- Chinese Roads: Missing quality: Not made for cars, made for bicycles and pedestrians.
- Chinese Baby: Chinese Railway worker gets local girl pregnant, baby born, after 3 days dead, people say: chinese quality.
Tatsächlich waren einige Strassen von unterschiedlicher Qualität, oft nur ein Sandbett und dann eine 1-2 cm dicke Schicht Teer. An vielen Stellen sind die Strassen eher Schlaglöcher mit etwas Teer darum, als Teerstrassen mit Schlaglöchern. Auch einige Brücken sollten von Chinesen instand gestellt werden, diese Aufgabe wurde aber nicht beendet, da Zambia einfach die Zahlungen eingestellt hat. Wer genau die Schuld am Debakel trägt, ist von aussen nicht festzustellen.

Mein Flieger der Ehiopian Airlines stand auf dem Flugfeld in Lusaka unter Wolken. Während dreier Wochen sahen wir kaum je Wolken, bei unserer Abreise war der Himmel dann ziemlich bewölkt.

Die erste Flugstrecke führte uns in den Süden nach Harare, der Hauptstadt von Zimbabwe, wo die Maschine aufgetankt wurde und neue Passagiere aufnahm, bevor der Flug in Richtung Addis Ababa fortgeführt wurde. Wir überflogen den Zambesi, nicht weit von unserer Lodge im Lower Zambesi NP entfernt.

Bereits kurz nach dem Start in Harare ging die Sonne im Westen unter, damit endet auch meine Berichterstattung über die Reise in Zambia.
