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Details
Kategorie: Zambia 21
15. Juni 2021

Anreise zum South Luangwa Nationalpark

Am heutigen Dienstag hiess es für uns früh aufstehen, wir wollten um 06:30 losfahren, da uns eine lange Fahrstrecke bevorstand. Also um 05:30 den Wecker gehört, unter die Dusche gehüpft und dann um 06:00 ab zum Frühstück. Noch vor Sonnenaufgang war das Frühstück vorbei und wir machten uns ans Packen.

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Unsere Lodge lag etwas ausserhalb von Lusaka und damit schon an der Ausfallstrasse, über welche wir in den Osten fuhren. Dieses Bild schoss ich noch am Vorabend, da heute die Sonne erst kurz vor unserer Abfahrt aufging.

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Das erste Wildtier auf dieser Safari war ein Holzodil in der Lodge, die ersten richtigen Riesenechsen müssen noch etwas warten.

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Unser Landcruiser mit Anhänger für Gepäck sowie Zelt-Material. Wir sind 5 Personen im Fahrzeug, unser Fahrer, der Koch, Brigitta, Kurt und ich. So gibt es genügend Platz für alle und alles. Das Fahrzeug verfügt über zwei Diesel-Tanks, einen Haupttank mit 100 l sowie einen Hilfstank mit nochmals 80 l. Damit haben wir auch genügend Autonomie für unsere Pirschfahrten in den Parks und auch für die Transfers, falls mal eine Tankstelle trocken sein sollte.

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Die totale Fahrstrecke sollte 691 km betragen bei einer geschätzten Fahrzeit von 8 Stunden und 14 Minuten. Die nächste Änderung an der Fahrtrichtung war ein Kreisverkehr in 470 km. Wir fuhren erst um 07:05 los, da die Laderei des Fahrzeugs schlussendlich doch mehr Zeit in Anspruch nahm. Wir kamen dann erst nach Einbruch der Dunkelheit um 18:45 an unserem Ziel an. Die letzte Stunde der Fahrt war für den Fahrer sehr anstrengend, da es schon dunkel war, die Strasse voller grosser Schlaglöcher war und die Scheinwerfer des Landcruisers eher kleinen Kerzen glichen als modernen Lichtern. Ich war froh, musste ich nicht selber fahren. Leider gibt es zwischen Lusaka und dem Nationalpark keine geeignete Übernachtungsmöglichkeit, so dass die Strecke entweder gefahren oder mit einem kleinen Flugzeug bewältigt werden muss.

Einen Zwischenstopp nutzten wir, um uns einerseits die Füsse zu vertreten und um andererseits einen Eindruck vom Leben der Einheimischen zu gewinnen. Es gibt zur Zeit fast keine Touristen im Land. Die Leute sind dementsprechend freundlich, da sie mal wieder Fremde zu Gesicht bekommen. 

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Viele kleine Geschäfte sind neben den Frucht- und Gemüseverkäufer an diesen Kreuzungen präsent. Ein Business-Center bietet allerlei Dienstleistungen an. Das Plakat hängt praktischerweise direkt neben einem Stopp-Schild der Polizei. So ist auf jeden Fall für genügend Aufmerksamkeit gesorgt.

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Getrockneter Nilbarsch, auch als Tilappia bekannt, war an vielen Ständen im Angebot. Wir liessen die Fische links liegen …

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Ein Coiffeur hat neben seinem Kernangebot auch noch eine Ladestation für Handys. Da viele Leute zu Hause keinen elektrischen Strom haben, findet dieses Angebot regen Zuspruch. Neben dem Haarschneiden wird gerade noch das Handy geladen, eine durchaus praktische Kombination.

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Ein Markt gibt immer auch ausreichend Gelegenheit, sich über die letzten Neuigkeiten auszutauschen. Viele Kunden reisen über weite Strecken an, meist zu Fuss, die besser Gestellten mit dem Fahrrad.

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Diese beiden Frauen liessen mich gewähren, als ich sie fotografieren wollte. Ich deutete mein Vorhaben und erhielt sofort die Erlaubnis. Die angebotenen Früchte kenne ich nicht, unser Fahrer nannte mir einen Namen, der mir aber völlig unbekannt war.

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Bald schon sahen wir zum ersten Mal den Luangwa, den Namensgeber des Nationalparks. Im Hintergrund ist eine Brücke, welche den Fluss überquert. Diese darf nur in jeweils einer Richtung befahren werden. Nach der Brücke änderst sich die Qualität der Strasse markant: Von Lusaka bis hierhin wurde die Strasse von den Chinesen erbaut. Kein richtiges Strassenbett und lediglich eine sehr, sehr dünne Teerschicht führen zu vielen, teilweise bis zu 40 cm tiefen Schlaglöchern. Ab der Brücke war die EU Auftraggeber mit einer spürbar besseren Bauqualität. Kaum mehr Schlaglöcher und eine viel ruhigere Fahrt.

Wir waren alle froh, als wir in unserer Lodge ankamen und zuerst einmal ein kühles Bier geniessen konnten.

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