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In Lusaka angekommen
Zuerst noch ein Nachtrag: Auf dem Flug von Zürich nach Wien hörte ich eine interessante Ansage der Flugbegleiterin: Sie wies auf die Maskenpflicht an Bord hin. Falls jedoch in einem Notfall die Sauerstoffmasken herunter fallen würden, solle man doch zuerst die COVID-Maske ausziehen, bevor man die Sauerstoffmaske überziehe. Auf diese Idee kommt wohl kein Passagier!
Nachdem ich nach einer kurzen Zwischenlandung in Addis Ababa pünktlich wieder abgeflogen bin, führte die Route zuerst nach Harare, der Hauptstadt von Zimbabwe. Die Maschine wurde dort aufgetankt und neue Passagiere kamen an Bord. Der kurze Flug zum Endziel dauerte dann nur noch 45 Minuten und wir landeten wir in Lusaka, der Hauptstadt von Zambia. Insgesamt hatte ich dann leider eine Verspätung von einer guten Stunde, meine Freunde warteten aber auf mich, so dass wir zusammen ins Hotel fahren konnten.

Den Äquator überquerten wir in Kenya, über einer wunderbaren Gegend in diesem Land. Auf früheren Reisen war ich schon einige Male am Lake Nakuru, am Lake Naivasha und auch in der Gegend des Mount Kenya. Aus der grossen Höhe sah ich heute selbstverständlich keine der vielen hier lebenden Tiere. Das muss noch zwei Tage warten.

Bald schon kamen auf der linken Seite des Fliegers die beiden bekanntesten Berge von Tanzania in Sicht. Links der Kilimanjaro und rechts davon der Mount Meru. Der Kili ist mit seinen 5895 m der höchste Berg Afrikas, der Mount Meru steht ihm mit seinen 4556 m nur wenig nach. Das Bild schoss ich durch das recht schmutzige Fenster des Fliegers, daher die vielen Flecken.

Eine etwas nähere Ansicht des Kili mit dem wenigen Schnee, der noch vorhanden ist. Von der früheren Schneekappe ist nur noch ein sehr kleiner Teil vorhanden. Es sah so aus, als ob es zur Zeit einige vulkanische Aktivitäten gibt, ich fand aber keine Bestätigung in der Presse in Zambia.

Bei der Zwischenlandung in Harare stellte ich schnell mein Handy ein und erschrak, als ich die Kosten für die Nutzung des Netzes sah. Internationales Roaming mit einem Schweizer Anbieter ist WUCHER! Das Internet musste also warten.

Meine heutige Maschine auf dem Flugfeld in Lusaka, Ethiopian Airlines, A350. Eine fast neue Maschine in hervorragendem Zustand und sehr sauber. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit den beiden Flügen mit dieser Airline, angenehmes Personal und gutes Gerät. Vom Essen kann ich nichts sagen, ich schlief jeweils kurz nach dem Start ein.

Auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel schoss ich einige Bilder aus dem Taxi. Ein erster Eindruck von Afrika: Hier ein Geschäft mit einer grossen Auswahl an Schuhen und Kleidern direkt an der Strasse. Die angebotene Ware liegt auf dem Trottoir.

Die Wäsche dieses Haushaltes hängt über dem Trottoir, sehr sauber wird sie anschliessend wohl kaum sein.

Ein Kindergarten und Primarschule sind in diesem Gebäude untergebracht. Am heutigen Sonntag waren sie geschlossen. Die Blumentöpfe fanden heute auch keinen grossen Absatz.

Entlang der Strasse gab es immer wieder solche Stände, die meisten am Sonntag ebenfalls geschlossen. In diesen Boxen werden einerseits SIM-Karten und Aufladekarten verkauft, andererseits kann hier auch Geld überwiesen und empfangen werden. Die Bank des kleinen Mannes ist in Afrika weit verbreitet. Neben dem Geldtransfer verkauft dieser Stand auch noch Getränke und Snacks.
