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- Kategorie: Cruise Dubai - Rom durch den Suez Kanal 22
Erster Tag in Dubai - das alte Quartier Deira
Mein erster Tag in Dubai gehörte heute dem alten Quartier Deira, wo früher das eigentliche Handelszentrum der Stadt lag. Noch heute gibt es hier viele Geschäfte, von ganz kleinen Schuhschachtel grossen Läden bis hin zu grösseren Einkaufszentren. Mein Hotel liegt ebenfalls in diesem Quartier.

Gewürze, Nüsse und andere Trockenfrüchte werden in grosser Anzahl angeboten. Interessante Düfte strömen aus diesen kleinen Spezerei-Handlungen. Aus dem nahegelegenen Iran wird sehr viel Safran verkauft. Für mich ist es auf dieser Reise noch zu früh, mich mit solchen Leckereien einzudecken.

Der Gold-Souk, der Goldmarkt, ist eine der grossen Attraktionen der Stadt. Selbstverständlich ist ein Besuch hier absolute Touristen-Pflicht. Ohne weibliche Begleitung besteht auch kaum Gefahr, dass meine Kreditkarte hier leidet.

Eines der vielen Gold-Geschäfte im Souk. Am früheren Morgen war noch nicht sehr viel los, die meisten Juweliere waren noch nahezu leer.

Möchte ich meine Frau mit solchem Schmuck behängen? Wohl kaum, diese Schmuckstücke werden eher von vermögenden Indern für ihre Frauen gekauft.

In einer Nebenstrasse bot ein Händler arabische Kleider für die ganze Familie an. Von Kinderkleidern über Islam-kompatible Ausstattungen für Frauen bis hin zur Bedouinen-Ausrüstung für den in dieser Weltgegend modischen Herrn war alles im Angebot.

Schälchen in allen Farben und Grössen hätte ich hier kaufen können.

Gewürze aus allen Herren Länder wurden im Gewürzmarkt feil geboten. Einige davon waren mir vertraut, andere wiederum sah ich zum ersten Mal.

Der Dubai Creek trennt die Alstadt um Deira auf der linken Seite vom Rest der Stadt ab auf der rechten Seite ab. Mit solchen kleinen Booten setzen die Einheimischen über den Fluss, wenn sie auf die jeweils andere Seite müssen. Es gibt auch einen Tunnel und einige Brücken über den Creek, doch die Schifffahrt ist doch immer noch romantischer. Das steht für mich morgen auf dem Programm.

Neben den Taxi-Booten gibt es auch einen regen Schiffsverkehr. Die traditionellen Schiffe sind immer noch im Einsatz, mit ihnen werden Güter von hier nach Asien und Afrika verschifft. Pakistan und Indien sowie auch die Länder an der afrikanischen Ostküste werden bedient.

Dieses moderne Gebäude beherbergt einen Teil der Regierungsbehörden von Dubai. Das Bild des aktuellen Herrschers ist prominent an einer Aussenwand sichtbar.

Aus dem Jahr 1998 stammt das Gebäude der National Bank of Dubai. Das eindrückliche Bauwerk ist zwar das höchste Gebäude im Stadtteil Deira, insgesamt aber mit seinen 125 m nur das fünftgrösste Haus in der Stadt. Die anderen liegen aber allesamt im neuen Stadtteil auf der anderen Seite des Dubai Creek, mein Ziel für einen anderen Tag.

Am Ufer des Dubai Creek liegen noch ältere Fracht- und Fischerschiffe vor Anker.

Als arabische Stadt verfügt Dubai auch über eine grössere Anzahl von Moscheen. Ein früherer Herrscher soll seinen Untertanen versprochen haben, dass niemand weit - macimal 1.5 km - gehen müsse, um zur nächsten Moschee zu kommen. Einige der Moscheen liegen inmitten moderner Glas- und Stahl-Bauten.
