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- Kategorie: Winter 18 / 19: 2. Etappe Namibia mit Ruth
Aus dem Kgalagadi-Nationalpark nach Upington
Etwas mehr als 250 km waren es heute von meinem letzten Camp im Kgalagadi-Nationalpark bis zu meiner Unterkunft am Oranje-River in Upington. Die Fahrt war unspektakulär und so erreichte bereits um 14 Uhr mein Hotel direkt am Fluss. Ein Spaziergang im Zentrum war angesagt, sonst gibt es hier nicht sehr viel zu sehen, zumal ich vor knapp vier Wochen mit Paul hier war und die Gegend damals ziemlich ausgiebig erkundigte.

Das Zentrum der 1873 gegründeten Stadt besteht hauptsächlich aus Geschäften, Banken und einigen Autovertretungen. Insgesamt leben hier knapp 75’000 Menschen, etwa 10% davon sind Weisse. Da in der Gegend eine grosse Weintrauben-Industrie heimisch ist, gibt es hier recht viel Wohlstand. Das Postgebäude wird zur Zeit gerade renoviert, deshalb sieht es so gefleckt aus.

Auch hier gibt es viel Werbung an den Geschäften, jedes Business versucht mit noch grösseren Tafeln die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Mir fiel auch auf, dass die meisten Autos in gutem Zustand und neueren Datums sind.

Ich gehe davon aus, dass der Inhaber dieses Geschäftes nicht Deutsch als Muttersprache hat, sonst hätte er seinem Laden vermutlich einen anderen Namen gegeben.

Auch die grossen Warenhausketten Südafrikas sind hier präsent. Ackermans ist eine davon. Hier werden vor allem Kleider verkauft.

Es gibt auch einige grössere Einkaufszentren wie dieses Ancorley Sentrum (kein Tipfehler!), in dem viele kleinere Geschäfte ihre Lokale haben.

Eine Gruppe von Bauarbeitern hebt hier einen Graben für die Kanalisation aus. Alles Handarbeit ohne maschinelle Unterstützung. Immerhin macht die Baustelle so keinen grossen Lärm.

Kurz nach 19:30 ging die Sonne unter und färbte den Himmel und den Oranje blutrot. Mein Hotel hat einen schönen Garten, mein Zimmer einen Balkon mit freiem Ausblick auf den Oranje-River. Danke an Andrea und Christoph, welche mir diese feudale Unterkuft auf einer früheren Reise zeigten!
