- Details
- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 3. Etappe: Australia 17 / 18
Ein hübscher Wasserfall und eine wieder aufgebaute Stadt
Die Josephine Falls im Wooroonooran Nationalpark sind von einem Parkplatz aus auf 750 schweisstreibenden Metern auf einem Pfad durch den tropfenden Regenwald gut erreichbar.

Über mehrere Kaskaden stürzt sich das Wasser in die Tiefe. Hier wird auch gebadet, da es hier weder Krokodile noch Quallen gibt. Wir begnügten uns mit den Bildern. Diese Ansicht zeigt sich von der zweit untersten Stelle.

Weiter oben gibt es ein grosses Becken, hier ist Schwimmen allerdings nicht mehr erlaubt, da die Strömung teilweise recht stark ist und die Gefahr besteht, dass unvorsichtige Schwimmer unter Wasser eingeklemmt werden. Schlechte Nachrichten sind nicht gut für das Tourismusgeschäft.

Im Wald gibt es einige grössere Bäume mit den typischen Brettwurzeln. Daneben die unterschiedlichsten Gewächse wie Palmen, Lianen und viele Sorten von anderen Kletterpflanzen.

Innisfail war die nächste Ortschaft auf unserer Reise. In den 20er- und 30er-Jahren des 20. Jhdts. wurde die Stadt mehrfach von Wirbelstürmen heimgesucht. Anschliessend wurden die zerstörten Gebäude wieder im gerade aktuellen Baustil errichtet. So gibt es nun viele Art-Deco-Gebäude, die Stadt gilt als die entsprechende Hauptstadt Australiens. Einen seltsamen Namen für ein Töpferei-Geschäft hat sich dieser Unternehmer ausgedacht.

Von der einstigen Art-Deco-Architektur zeugt nur mehr die Fassade. Die Farbe ist alles andere als Art-Deco. Aber diese Apotheken-Kette bemalt ihre Filialen immer in diesem knalligen Gelb, ohne Rücksicht auf historischen Gehalt der Gebäudehülle.

In einem weiteren Gebäude aus der Zeit hat sich eine Frau ein hübsches Kaffee eingerichtet, wir genossen hier unsere tägliche Dosis Koffein.

Wir sind nun in Mission Beach, einem weiteren Ort, wo der Regenwald direkt bis ans Meer reicht. Die Strände sind ebenfalls menschenleer.

Eine Gruppe von Wallabies störte ich gerade beim Fressen, als wir vorbei fuhren. Ein kurzer Blick auf den Störefried und schon ging die Fresserei weiter.

Rund um Mission Beach gibt es noch eine Gruppe von Cassowaries, die zusammen mit den Emus die grössten Laufvögel in Australien sind. Bei meinem letzten Besuch in dieser Gegend konnte ich einige Exemplare fotografieren, heute war mir das Glück nicht hold. Bei unserem Campground gibt es immerhin ein grösseres Exemplar dieses lustigen Vogels. Vielleicht ergibt sich morgen nochmals eine Chance.
