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- Kategorie: Winterreise 17 / 18 - 3. Etappe: Australia 17 / 18
Gippsland, Victoria - Landwirtschaft pur
Südöstlich von Melbourne liegt eine Region, Gippsland, welche für ihre Landwirtschaft berühmt ist. Neben selbstverständlich schönsten Stränden gibt es hier alles, was das Herz begehrt.

Die Kühe auf den Weiden liefern einerseits viel Milch, welche zu den üblichen Produkten verarbeitet werden. Joghurs, Käse und Trinkmilch sind nur einige davon. Saftige Steaks sind das andere Produkt, welches die Rinder liefern. Die Herden sind ganz an die Weiden angepasst: Riesige, eingezäunte Flächen mit ebensolchen Herden.

Zuerst dachte ich, ich hätte Afrika noch nicht verlassen. Rund um ein Wasserloch im endlosen Feld versammelten sich viele Schafe, um hier zu trinken. Die Tiere sind hier noch in ihrem dicken Fell, auf anderen Weiden sind sie schon fast nackt. Die Schur wird hier zu Wolle verarbeitet, einige der kleinen Lämmer werden hingegen zu Fleisch im Supermarkt.

Eine grosse Herde auf dem freien Feld am Grasen. Im Hintergrund eine für diese Gegend ebenfalls typische Holzplantage. Diese „Wälder“ werden regelmässig abgeholzt und das geschlagene Holz zu Papier verarbeitet.

Die liebliche Landschaft liegt von diesem Aussichtspunkt wunderbar zwischen dem Betrachter und dem Pazifik. Dazwischen sind noch einige der Gippsland-Lakes.

Dieser Bauer gibt sich nicht mit einheitlich weissen Heuballen zufrieden. Er wählte ein apartes Farbmuster für seine Ernte. Eine willkommene Abwechslung in der Landschaft.

Wir campen heute auf Philip Island, einer Insel etwas süd-östlich von Melbourne. Hier gibt es eine grosse Kolonie von Zwerg-Pinguinen, welche allabendlich nach Sonnenuntergang an Land kommen und dann zu ihren Nestern watscheln, wo die Jungen schon sehnsüchtig auf ihre Mahlzeit warten. Unter anderem an diesem Strand kommen sie an Land.

Der Nationalpark errichtete hier eine Tribüne, von welcher aus die etwa 1’800 Pinguine beobachtet werden können, ohne sie zu stören. Einmal aus dem Wasser, rennen sie über den Strand und müssen dann hier im grünen Gebüsch auf die Böschung steigen. Ihre Nester liegen in sicherer Distanz vom Wasser, was aber den Aufstieg zu ihren Jungen sehr beschwerlich macht.
Fotografieren ist hier nach Sonnenuntergang leider nicht mehr erlaubt, da die ohnehin nutzlosen Blitze die Vögel vom Landgang abhalten würden.
